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Gold Wie Sie sich vor Inflation, Zentralbanken und finanzieller Repression schützen von Rickards, James (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.09.2016
  • Verlag: FinanzBuch Verlag
eBook (ePUB)
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Gold

GOLD! Nicht nur in Zeiten extremer politischer Instabilität das einzig sichere Mittel zur Wertbewahrung und alleiniger Stabilitätsanker für Währungen. James Rickards, weltweit bekannter Ökonom und Bestsellerautor von 'Währungskrieg' und 'Die Geldapokalypse', weiß: Eine Golddeckung unserer Währungen würde eine Vielzahl der aktuellen wirtschaftlichen Probleme lösen. Die Märkte würden beruhigt und die Gefahr einer Inflation deutlich gesenkt. Doch dazu müssten Zentralbanken und Politik endlich einsehen, dass das Loslösen der Währung von einem Goldanker ein Irrweg ist. Noch ist es nicht zu spät. Rickards neues Werk zeigt praktikable Wege auf, die Fehlentwicklungen in unseren Währungssystemen umzukehren, und hält zudem Strategien für Sie als Privatanleger vor, um sich vor der nächsten schweren Krise von ungedecktem Geld zu schützen. Der USA Today- und New York Times-Bestseller erstmals auf Deutsch.

James Rickards ist Ökonom und Investmentbanker mit über 35 Jahren Erfahrung an der Wall Street. Er ist Verfechter des Goldstandards und berät Firmen in der ganzen Welt zu Währungsrisiken. Er ist zudem Berater des US-Verteidigungsministeriums. Im FinanzBuch Verlag sind von ihm 'Währungskrieg', 'Die Geldapokalypse', 'Gold' und 'Der Weg ins Verderben' erschienen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 208
    Erscheinungsdatum: 12.09.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862489404
    Verlag: FinanzBuch Verlag
    Größe: 2651 kBytes
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Gold

Einführung

"Gold ist ein barbarisches Relikt."

Wie oft haben Sie diese Aussage schon gehört? Falls Sie, wie ich, über Gold schreiben und Vorträge halten, haben Sie ihn schon tausendmal gehört. Er ist ein Teil einer altbekannten Litanei von Menschen, die rückhaltloses Vertrauen in ungedecktes Papiergeld haben - aber kein Vertrauen in Gold. Sobald jemand ein gutes Wort für Gold einlegt, kommt sofort diese automatische Reaktion von den treuen und unbeirrbaren Fans des Papiergeldes.

Dieser Abwehrreflex gegen Gold ist generationenübergreifend. In der älteren Generation finden sich Akademiker, die im Dunstkreis bekannter Goldgegner wie Milton Friedman heranwuchsen. Zu ihnen zählen Paul Krugman, Barry Eichengreen, Nouriel Roubini, Martin Feldstein und andere, die das gesamte ideologische Spektrum von links bis rechts abdecken. Friedmans andere theoretischen Arbeiten sind weitgehend überholt (es hat sich inzwischen herausgestellt, dass freie Wechselkurse nicht optimal sind und die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes nicht stabil ist), aber das hat sich keineswegs auf die Art und Weise ausgewirkt, wie seine Gefolgschaft über Gold denkt.

Zu diesen Antigold-Koryphäen gesellen sich heute die Mitglieder einer jüngeren Generation, die gelernt haben - oder dazu verleitet wurden - zu glauben, Gold habe keinen Platz in einem Währungssystem. Zu dieser Gruppe zählen bekannte Blogger und Kommentatoren wie Barry Ritholtz, Matt O'Brien, Dagen McDowell und Joe Weisenthal. Dieser Antigold-Liga mag es egal sein, ob Sie goldene Ringe oder Uhren tragen, aber falls Sie erwähnen sollten, dass Sie sogar Goldbarren besitzen, werden sie mit herablassendem Mitleid reagieren. Und sobald ein Goldstandard auch nur erwähnt wird, fahren sie ihre Krallen aus - das ist anrüchig. Diese Leute sind - wie ein Karabiner mit einem hochempfindlichen Stecherabzug - allzeit bereit, Argumente abzufeuern, warum ein Goldstandard nicht funktionieren kann, nie funktionieren wird und noch nie funktioniert hat. Obendrein werden geringschätzende Attribute wie "vorsintflutlich" und "primitiv" in die Diskussion geworfen.

In diesem Buch vertrete ich dagegen die Auffassung, dass Gold tatsächlich Geld ist , dass auf Gold basierende Währungsstandards durchaus möglich sind und dass in Abwesenheit eines offiziellen Goldstandards jeder Einzelne seinen persönlichen Goldstandard einführen sollte, indem er Gold kauft, um den eigenen Wohlstand zu sichern.

Während ich mich auf mein Plädoyer für Gold vorbereite, ist es gut, zu wissen, dass ich nicht allein bin. Neben der neuen Generation von Goldkritikern gibt es auch eine neue Generation von klugen und besonnenen Goldbefürwortern. Zu diesen "'jungen Helden' des Goldes" zählen Ronni Stöferle und Mark Valek in Wien, Jordan Elieso und Janie Simpson in Sydney, Jan Skoyles in London, "Koos Jansen" (wirklicher Name: Jan Nieuwenhuijs) in den Niederlanden sowie Elaine Diane Taylor in Vancouver - ein ansehnliches Netzwerk. Sie sind für mich eine beständige Quelle der Ermunterung und neuen Erkenntnisse.

Bevor wir jedoch die Argumente für Gold präsentieren, wäre es nützlich, zuerst die Gründe zu widerlegen, die gegen Gold angeführt werden. Wenn Sie wieder einmal erleben, dass ein Goldgegner sich in reflexhafte Reaktionen flüchtet, werden Sie wissen, was Sie ihm entgegnen können - und zwar auf der Grundlage von Fakten anstatt Klischees.

Wie lauten denn die Argumente gegen Gold? Die Kritiker kennen sie auswendig. Hier sind sie im Einzelnen:

1. Gold ist ein "barbarisches Relikt", so John Maynard Keynes.

2. Es gibt nicht genug Gold, um weltweit sämtliche finanziellen und wirtschaftlichen Aktivitäten zu ermöglichen.

3. Es wird nicht genug Gold produziert, um mit dem Wachstum der Weltwirtschaft Schritt zu halten.

4. Gold hat die Weltwirtsc

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