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Immobilienfinanzierung für Selbstnutzer Geld sparen und Fehler vermeiden beim Kauf der eigenen vier Wände von Kommer, Gerd (eBook)

  • Verlag: Campus Verlag
eBook (PDF)
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Immobilienfinanzierung für Selbstnutzer

Hurra, wir kaufen ein Haus? Immobilien gelten immer noch als solide Wertanlage. Die Zinsen sind niedrig, die Preise regional sehr unterschiedlich. Und in den Kreditverträgen der Banken wird das Kleingedruckte immer komplexer. Um die Tücken des Hauskaufs zu durchschauen, braucht es Sachverstand. Dieses Buch wird Ihnen helfen, diesen zu entwickeln: bei der Einschätzung des Kaufpreises, bei der Strukturierung des Kaufvertrags und bei der Finanzierung. Am Ende werden Sie clever und auf Augenhöhe mit Verkäufern, Maklern und Banken verhandeln, um für Ihre Familie das beste Ergebnis zu erzielen. 'Dies ist das mit Abstand beste Buch zur Finanzierung der eigenen vier Wände, das ich gelesen habe. Wer dieses Buch liest und seine Ratschläge beherzigt, wird mit Sicherheit eine Menge Geld sparen und vor allem unnötige Risiken vermeiden. Wer glaubt, dass er das Buch nicht braucht, ist selbst schuld.' Dr. Rainer Zitelmann, Immobilieninvestor, Gründer der Beratungsgesellschaft Dr. ZitelmannPB. GmbH Dr. Gerd Kommer, LL.M. studierte BWL, Steuerrecht, Politikwissenschaft und Germanistik in Deutschland, den USA und in Liechtenstein. Er leitet ein Finanzberatungsunternehmen in München. 2016 wurde er für 'Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs' mit dem Deutschen Finanzbuchpreis ausgezeichnet.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 292
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783593435770
    Verlag: Campus Verlag
    Größe: 25299 kBytes
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Immobilienfinanzierung für Selbstnutzer

Einleitung Das vorliegende Buch richtet sich an private Haushalte, die kurz- oder langfristig ein Eigenheim, hier definiert als selbstgenutzte Wohnung, Reihenhaus, Doppelhaushälfte oder frei stehendes Haus, kaufen wollen und planen, für diesen Kauf eine Kreditfinanzierung aufzunehmen. Es richtet sich ferner an Eigenheimbesitzer, die in absehbarer Zeit eine Anschlussfinanzierung oder Umfinanzierung ihres bereits vorhandenen Eigenheims planen, zum Beispiel weil die Zinsbindung ihres bestehenden Kredites bald auslaufen wird oder weil der Eigenheimbesitzer mit der Bank generell unzufrieden ist. Eine Eigenheimfinanzierung hat mit Zahlen zu tun. Beginnen wir deshalb mit ein klein wenig Statistik, die den nationalen Hintergrund für Wohnen in Deutschland beschreibt: o 43% (17,5 Millionen) aller deutschen Haushalte leben in ihrem Eigenheim, sei es Wohnung, Reihenhaus, Doppelhaushälfte oder frei stehendendes Einfamilienhaus. Von den übrigen 57% (22,5 Millionen) Mieterhaushalten wollen 4,3 Millionen Haushalte in den nächsten drei Jahren und 14,2 Millionen in den Jahren danach ebenfalls Eigenheimbesitzer werden. Somit streben 81% aller Mieterhaushalte in Deutschland kurzfristig oder langfristig Wohneigentum an (Sparda-Studie 2014). o Seit 2010 ist der 'neue deutsche Immobilienboom' im Gange - nach vorher 19 mageren Jahren. In diesem Zeitraum von Anfang 1991 bis Ende 2009 hatten deutsche Wohnimmobilien bundesweit inflationsbereinigt (real) etwa ein Viertel ihres Wertes verloren. o Im Jahr 2015 reichten deutsche Banken Immobilienkredite (Neugeschäftsvolumen) an private Haushalte im Umfang von 60 Milliarden Euro aus. Das Bestandskreditvolumen erreichte den höchsten Stand seit 1999 (+50%). Das Volumen der fertiggestellten neuen Wohnfläche lag 2015 fast 60% über dem Tiefstwert von 2008 und im ersten Quartal 2016 wurde der entsprechende Vorjahreszeitraum noch einmal um ein Viertel übertroffen. Die Zahl der Baugenehmigungen war in den ersten sieben Monaten des Jahres 2016 die höchste seit 2000. Es sieht also so aus, als ob das Angebot auf die gestiegenen Preise reagiert. Dennoch war Mitte 2016 noch vielfach zu hören, dass in mehreren Ballungsräumen Deutschlands nicht genug Wohnraum erstellt würde. o Im Juli 2016, als diese Einleitung geschrieben wurde, lagen Immobilienfinanzierungszinsen in Deutschland (wie auch in anderen Staaten) auf einem historisch einmalig niedrigen Niveau. Zehnjährige Zinsbindungen gab es bereits für 1,4% p.a., 20-jährige für 1,9% p.a. Im europäischen Vergleich waren deutsche Hauspreise im ersten Quartal 2016, jedenfalls bundesweit, nach den gängigen Messzahlen noch immer attraktiv niedrig. Alles in allem heißt das: Wer nun einen Eigenheimkauf und eine Kreditfinanzierung plant, befindet sich in guter Gesellschaft und tut das - bezogen auf die historisch einmalig niedrigen Zinsen - zu einem günstigen Zeitpunkt. Andererseits mahnte Andreas Dombret, Vorstandsmitglied der Bundesbank, im April 2016: 'Wir sehen in einigen deutschen Städten durchaus Preisübertreibungen bei Wohnimmobilien.' Einige Monate später am Ende des zweiten Quartals 2016 warnten auch Ökonomen der Commerzbank in einer differenzierten Analyse vor verstärkten Anzeichen einer Blase im deutschen Wohnimmobilienmarkt. 'Die Erfahrung aus den USA lehrt, dass mittelfristig bei weiter kletternden Preisen die Gefahr einer deutlichen Korrektur zunimmt' (Solveen/Wagner 2016). In der Tat sind aufgrund der in den Großstädten und Ballungszentren seit 2010 stark gestiegenen Wohnimmobilienpreise nun Sachverstand und Vorsicht beim Käufer besonders gefragt. Immobilienfinanzierung für Selbstnutzer wird Ihnen helfen, diesen Sachverstand zu entwickeln und anzuwenden: bei der Einschätzung des Kaufpreises einer Wohnimmobilie, bei der Strukturierung des Kaufvertrages und bei der Finanzierung. Sie werden lernen, clever und auf Augenhöhe mit Verkäufern, Maklern und Banken zu verhandeln, um für Sie selbst und Ihre Familie das beste Ergebnis herauszuho

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