text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Rente mit 40 Finanzielle Freiheit und Glück durch Frugalismus von Wagner, Florian (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.09.2019
  • Verlag: Ullstein
eBook (ePUB)
12,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Rente mit 40

Florian Wagner ist seit fünf Jahren Frugalist: Sein Ziel ist, mit 40 Jahren finanziell unabhängig zu sein. Dafür legt er möglichst viel seines Einkommens zurück und investiert es langfristig. In seinem Buch erklärt er, wie er seine Lebensqualität durch bewussten Konsum steigert, wie er seine Ausgaben effektiv kontrolliert und was die wachsende Community der Frugalisten antreibt. Er verrät, wie man seine Sparquote erhöht, Finanzfehler vermeidet und wie man sein Geld geschickt anlegt. Auch wer nicht so viel sparen kann oder nicht schon mit 40 aus dem Job aussteigen will, profitiert von seinen Tipps. Für mehr Freiheit in einem durch und durch reicheren Leben! Florian Wagner, 1987, ist Wirtschaftsingenieur und arbeitete vier Jahre als Projektleiter in der Automobilindustrie. Seit er frugalistisch lebt, hat er 140.000 Euro angespart - ohne Einschränkung, sondern mit gestiegener Lebensqualität. 2018 kündigte er seinen sicheren und gutbezahlten Job und ist seitdem als Autor und Finanzcoach (www.geldschnurrbart.de) unterwegs.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 304
    Erscheinungsdatum: 13.09.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783843721257
    Verlag: Ullstein
    Größe: 4247 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Rente mit 40

1

Alternativen zum Hamsterrad bis 67

Es geht um mehr Lebensqualität

Um 6.00 Uhr klingelt der Wecker. Wir drehen uns um und schlummern bis 6.30 Uhr. Zweiter Versuch. Die Sonne scheint durchs Fenster, und wir möchten eigentlich eine Fahrradtour unternehmen. Es ist jedoch Dienstag - wir müssen ins Büro. Das Handy wird gecheckt und etwas Ablenkung in den sozialen Medien gesucht, bevor wir uns aufraffen, mit einem Gefühl der Fremdbestimmtheit den Tag anzugehen. Nach dem Anziehen und einem Blick auf die Uhr fällt das Frühstück in Ruhe wieder flach. Die erste Besprechung ist um 8.00 Uhr, gestern war schon Stau. Beim Bäcker rasch eine Butterbrezel und Coffee to go gekauft, dann geht es in den morgendlichen Berufsverkehr. Gehetzt auf der Arbeit um 8.10 Uhr, die Besprechung wurde zwischenzeitlich abgesagt. Bereits genervt vom Anfahrtsstau erst mal eine rauchen. Auf der Arbeit von 8.00 bis 17.00 Uhr oder länger, während wir in den Pausen und beim Blick aus dem Fenster vom Wochenende träumen. Wir stellen Lieferanten, Chefs und Kollegen zufrieden, die E-Mails werden trotzdem nicht weniger. Einspruch gegen unrealistische Deadlines einzulegen, haben wir aufgegeben. Das zusätzliche Arbeitspensum wird geschultert, denn einen sicheren Job gibt es ja nicht ohne Einschränkung. Vielleicht klappt es bald mit der Gehaltserhöhung, dann ist eine größere Wohnung drin oder ein neues Auto. Mehrere Kaffeepausen mit Diskussionen, warum die Abläufe früher viel besser waren. Stellenstreichungen machen die Runde. Bangen, dass nichts schiefgeht, sonst sieht es mit der Tilgung des Eigenheimkredits schwierig aus. Um 17.00 Uhr oder später die letzte Geduldsprobe im Berufsverkehr zurück. Die Fahrt dauerte länger und die Kinder schlafen schon. Ausgelaugt versuchen, die Laune hochzuhalten und Interesse am Tag des Partners zeigen. Zum Kochen viel zu müde, ordern wir wie so oft beim Lieferdienst: Pizza, um die Stimmung zu heben. Nach dem Abendessen abwesend vor dem Fernseher sitzen und sich noch eine Stunde berieseln lassen. Morgen ist wieder tolles Wetter angesagt, wir sollten ins Schwimmbad oder wandern gehen. Schnell aber wieder verinnerlichen, dass morgen Mittwoch ist, und die To-dos für den nächsten Tag gedanklich durchgehen. Versuchen, Ruhe zu finden, bald ist Freitag. So würde es nun bis zur Rente weitergehen. Sieht so ein zufriedenes Leben aus? Hat sich die Anstrengung in Ausbildung und Job gelohnt, oder leben wir fremdbestimmt vor uns her?

Vielleicht erkennt sich der eine oder andere in Teilen in diesem fiktiven Alltag wieder. Nach meinem Ingenieursstudium begann ich meinen ersten Job in der Automobilindustrie. Es machte Spaß, ich lernte viel, und mein Gehalt stieg an. Mit jeder Gehaltserhöhung wuchsen automatisch die Ausgaben, die Lebensfreude jedoch nicht merklich. Geld interessierte mich schon immer, aber ich wusste nicht warum. Mit drei Geschwistern wuchs ich in einem kleinen Dorf in Süddeutschland auf. Das Taschengeld, das nach dem Kauf von Fußballsammelbildern übrigblieb, legte ich beiseite. Mit Zeitungen austragen, dem Erstellen von Internetseiten oder als Helfer im Landschaftsbau hatte ich schon immer diverse Nebenjobs. Damals kannte ich kein Excel, meinen Vermögensstand protokollierte ich trotzdem händisch jeden Monat als Diagramm. Meine ersten Aktien kaufte ich mit 15. Hierbei machte ich alle Anfängerfehler, da ich keine Ahnung von der Sache hatte. Später wollte ich einmal viel Geld haben, um mir all das kaufen zu können, das würde mich ultimativ glücklich machen. Dachte ich.

Bis ich auf einen jungen Mann aus Kanada stieß, der meine Sicht auf Geld, Ausgaben und ein selbstbestimmtes Leben für immer verändern sollte.

Peter: Ausbruch aus dem Hamsterrad mit 31

Peter Adeney, 1 44, ist Kanadier und lebt heute in den USA . Er studierte Informatik, arbeitete in verschiedenen Unternehmen und gab nur Geld für das aus, was ihm langfristige Lebensfreude b

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen