text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs Wie Privatanleger das Spiel gegen die Finanzbranche gewinnen von Kommer, Gerd (eBook)

  • Verlag: Campus Verlag
eBook (PDF)
25,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs

"Hin und her macht Taschen leer." - Diese bittere Erfahrung machen viele Privatanleger, die versuchen, durch ständige Portfolio-Umschichtungen einen als Benchmark gewählten Index zu übertreffen. Doch was ist die Alternative? Gerd Kommer studierte BWL und Germanistik in Deutschland und den USA. Er ist im Coporate Finance-Bereich einer Bank in London tätig. Er beschäftigt sich seit Jahren mit den Themen Indexing und passiven Investments und hat bereits mehrere erfolgreiche Bücher dazu veröffentlicht.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 320
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783593411798
    Verlag: Campus Verlag
    Größe: 6398 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs

Einleitung
'Ist es möglich, erfolgreich zu investieren, ohne den Trade-Off zwischen Risiko und Rendite an den Wertpapiermärkten sowie die moderne Portfoliotheorie wirklich zu verstehen? Ja, es soll Leute geben, denen das gelungen ist - genauso wie es möglich ist, fliegen zu lernen, ohne Unterricht zu nehmen.'
William Bernstein, Finanzwissenschaftler, Neurologe, Bestsellerautor
'Good investing isn't sexy.'
Jane Bryant Quinn, Wirtschaftsjournalistin
Investieren ist ein Loser's Game, ein Verliererspiel. Allerdings besaß dieser Ausdruck aus der Sportwissenschaft ursprünglich eine andere Bedeutung als heute. Die Unterscheidung zwischen 'Verliererspielen' und 'Gewinnerspielen' bezieht sich auf den Grundcharakter eines Spieles. In einem Gewinnerspiel wird das Ergebnis primär durch die korrekten Handlungen des Gewinners bestimmt, in einem Verliererspiel durch die Fehler des Verlierers.
Die meisten Anleger halten Investieren für ein Gewinnerspiel - ein Irrtum, den sie mit weitaus schlechteren Langfristrenditen als notwendig bezahlen. Dagegen hat ein Investor, der nach den Regeln eines Verliererspieles anlegt, in den letzten zehn bis 40 Jahren dramatisch höhere Renditen erzielt als der Durchschnitt aller Anleger und nachweislich auch im Technologie-Crash ab März 2000 kein oder nur wenig Geld verloren.
Man sollte meinen, Finanzmedien und Finanzinstitute würden Privatanleger so informieren, dass diese allmählich immer weniger Fehler begehen und irgendwann in die Nähe jener Nettorendite gelangen, die Fachleute für realistisch erzielbar halten. Doch an diesem Ausbildungsauftrag scheitert die Finanzbranche kläglich. Die Rendite des durchschnittlichen Anlegers liegt nach Kosten mehr als ein Drittel unter der Marktrendite, und die wenigen Glückspilze, die auf der Basis von Anlagetipps der Banken und Medien in einem Jahr den Markt schlagen, fallen im nächsten oder übernächsten wieder hoffnungslos hinter ihn zurück.
In einem 1997 veröffentlichten Artikel für die Washington Post bezeichnete die amerikanische Wirtschaftsjournalistin Jane Bryant Quinn die typische Berichterstattung der Medien über Wertpapiere und Fonds als 'Investmentpornographie' - ein seitdem oft zitierter, weil sehr treffender Ausdruck. Das, was tagtäglich in den Finanzmedien und von einigen Finanzinstituten verbreitet wird, zeichnet sich in der Tat vielfach durch dieselbe Unseriosität, Unwahrheit und Infektionsgefahr aus wie Pornographie. Der Vergleich mit Pornographie liegt auch deswegen nahe, weil nur dieses 'Gewerbe' noch mehr Seiten ins Internet stellt als die Finanzindustrie. Für sich genommen wäre diese Finanzdesinformation zwar ärgerlich, aber dennoch unter Zähneknirschen hinnehmbar, denn in einer freiheitlichen Gesellschaft hat jeder das Recht, fast alles zu kommunizieren - auch blanken Unsinn. Leider geht es jedoch bei Wertpapieranlagen um viel Geld, oft genug das berühmte 'sauer Ersparte', das Polster für das Studium der Kinder, die Rücklage fürs Alter.
Aus diesem Dickicht interessenbehafteter Fehlinformation der Medien und Finanzinstitute auf der einen Seite sowie Irrtümern und falschen Erwartungen der Anleger auf der anderen Seite führt David gegen Goliath in vier Schritten heraus:
Im ersten Schritt beschreiben wir, nach welchen Gesetzen Wertpapiermärkte tatsächlich funktionieren - nach ganz anderen nämlich als denjenigen der sensationsheischenden Barbie-Puppen-Welt, die die meisten Wirtschaftsjournalisten und Ratgeberautoren zeichnen. Dabei erläutern wir auf leicht verständliche Weise die faszinierenden Erkenntnisse der 'Modernen Portfoliotheorie' (MPT), der einzigen Investmenttheorie, die wissenschaftlichen Ansprüchen genügt. Für Beiträge zur Entwicklung dieses Wissensgebäudes wurden bislang fünf Wirtschaftsnobelpreise vergeben. Es steht turmhoch über dem Unsinn, der heutzutage in Anlegerzeitschriften, im Business-TV, den meisten Ratgeberbüchern und im Internet verbreitet wird. Die Herleitung der MPT mag

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen