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Wohnimmobilien von Netter, Franz (eBook)

  • Erschienen: 09.11.2015
  • Verlag: FinanzBuch Verlag
eBook (ePUB)
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Wohnimmobilien

Wohnungen, Grundstücke, Häuser: Die Deutschen haben die Wohnimmobilie wieder entdeckt. Nach über einem Jahrzehnt Stagnation am Markt ziehen die Preise seit 2012 kräftig an - vor allem in den Toplagen. Sind es nur die extrem niedrigen Zinsen und die Sorge vor der Entwertung des Euros, die immer mehr Menschen dazu bringen, in Betongold zu investieren? Werden die Mieten in vielen Großstädten für Normalverdiener bald unbezahlbar? Droht Deutschland sogar eine geplatzte Immobilienblase wie in Spanien oder in den USA? Wohl kaum, denn von Euphorie unter den Käufern ist wenig zu spüren. Außerdem scheint der Boom noch lange nicht vorbei zu sein. Dieses Buch erklärt, warum und wo die Preise steigen werden. Es stellt die besten Anlagechancen vor und erläutert die verschiedenen Möglichkeiten, um vom Immobilienboom in Deutschland zu profitieren.

Franz Netter arbeitete nach seinem BWL-Studium 17 Jahre als Finanzjournalist, davon mehr als ein Jahrzehnt als Immobilienexperte bei BÖRSE ONLINE. Auch privat versteht Franz Netter etwas von Sachwerten: Die ersten Aktien kaufte er 1986, eine Eigentumswohnung folgte 1997. Seit 2013 errichtet er als Mitglied einer Baugemeinschaft ein Mehrfamilienhaus.

Produktinformationen

    Größe: 955kBytes
    Herausgeber: FinanzBuch Verlag
    Untertitel: Mit den richtigen Investments vom deutschen Immobilienboom profitieren
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 192
    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    ISBN: 9783862486847
    Erschienen: 09.11.2015
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Wohnimmobilien

Kapitel 2:
Der beste Weg zur eigenen Immobilie

Nach den enormen Preissteigerungen der vergangenen Jahre sollten weder Anleger noch Eigennutzer das Verlustrisiko eines Immobilienkaufs unterschätzen: Auch in Schwarmstädten können Wohnungen und Häuser an Wert verlieren. Manch ein Interessent wird sich deshalb zu Recht gegen einen Immobilienerwerb entscheiden. Mangels vorhandenem Vermögen, genügend Einkommen und ausreichender Sparquote ist es für so manchen Normalverdiener in Ballungsräumen oft vernünftiger, sich jahrzehntelang in einer günstigen Miet- oder Genossenschaftswohnung zu verschanzen. Ein Handwerker wird sich vielleicht die enormen Kosten für einen Neubau sparen und ein betagtes Gebäude mit Unterstützung von Freunden und Bekannten preiswert sanieren. Angestellte im öffentlichen Dienst oder Beamte haben möglicherweise Zugang zu einer Bediensteten-Wohnung, die sogar in einer Boomtown mit den Löhnen im öffentlichen Dienst bezahlbar ist. Auch spezielle Modelle für Ortsansäs sige können enorm Geld sparen, da der Grundstückspreis häufig subventioniert wird.

Die vielen Förderprogramme für bestimmte Berufsgruppen, Bauweisen oder Einkommensstufen aufzuzählen würde den Rahmen dieses Buches sprengen. Generell gilt, was viele Bauwillige und Kaufinteressenten nicht wissen: Anspruch auf die eine oder andere Förderung haben viel mehr Menschen als angenommen. In München beispielsweise erfüllen nach einer Schätzung der Stadtverwaltung vier Fünftel der Haushalte die Einkommenskriterien für eine geförderte Wohnung, bezogen auf die Förderprogramme "München-Modell" und "Sozialgerechte Bodennutzung". Eines sollte dennoch jedem Kaufwilligen klar sein: Ohne mindestens ein halbwegs gesichertes Einkommen, ohne eisernes Sparen über Jahrzehnte und ohne ein Minimum an Eigenkapital (mindestens ein Fünftel, besser ein Drittel der Gesamtkosten) ist der Immobilienkauf in Deutschland nicht zu empfehlen. Denn die Zinsen werden nicht ewig nahe null verharren, der Arbeitsplatz kann unerwartet verloren gehen und eine Fortsetzung des Preisaufschwungs der Schwarmstadt-Immobilienmärkte ist ebenfalls nicht garantiert.
In Metropolen steigen die Preise am stärksten

Aber noch ist von einer Trendwende nichts zu sehen. Laut einer Presse mitteilung des Marktforschungsinstituts bulwien gesa vom 19. Januar 2015 stiegen 2014 die Preise für Wohnungen und Häuser in 125 deutschen Städten um mehr als 5 Prozent. Damit kletterten die Kaufpreise schneller als die Mieten, die etwa um 3 Prozent zulegten. Besonders begehrt waren im vergangenen Jahr Grundstücke für Einfamilienhäuser, deren Preis um durchschnittlich 7,6 Prozent höher lag als 2013. In den äußerst beliebten Metropolen (den von bulwien gesa genannten A-Städten) betrug die Preissteigerungsrate sogar 12,2 Prozent. Neue Reihenhäuser verteuerten sich in diesen Agglomerationsräumen immerhin um 8,2 Prozent. Auch für das Jahr 2015 geht das Institut, das seit einigen Jahren die Deutsche Bundesbank mit Marktdaten versorgt, von einem anhaltenden Nachfrage überhang aus. Ein niedriges Zinsniveau und eingeschränkte Anlage alternativen sowie das hohe Beschäftigungsniveau sorgen für positive Rahmenbedingungen. Andreas Schulten, Vorstand bei bulwien gesa, sagte dazu im Januar 2015:

Die weitere Stadtentwicklung steht mehr und mehr vor Problemen, die durch die Mietpreisbremse nicht zu kurieren sind. Preiswerte Grundstücke, schnelles Baurecht und wenige politische und gesetzliche Auflagen sind die Zutaten, die zu genügend und damit auch preiswerten neuen Wohnungen führen würden.

Allerdings dürfte sich die Dynamik abflachen. Darauf deuteten die Neubauaktivitäten hin.

Ein weiterer Punkt könnte künftig wichtiger werden. Wer eine Wohnimmo bilie erwirbt und selbst darin wohnt (also nicht vermietet), hat einen steuerlichen Vorteil gegenüber anderen Geldanlagen: Der Wertzuwachs ist bei einem Verkauf nach m

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