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Das Benecke-Universum Mitstreiter, Oma und Opa erzählen ...

  • Erscheinungsdatum: 17.10.2011
  • Verlag: Militzke Verlag
eBook (ePUB)
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Das Benecke-Universum

In Mark Beneckes Welt Deutschlands bekanntester Kriminalbiologe Mark Benecke trifft während seiner unzähligen Lesungen, Kurse und Vorträge, die er landauf und landab hält auf zahlreiche Fans, die ihm immer wieder die gleichen Fragen stellen. Wie ist das, wenn man kriminalistischer Freiberufler ist und wie wird man das überhaupt? Wer kommt mit welchen Problemen zu Benecke und seinem Team? Was erzählen die Menschen, die mit ihm arbeiten? Stimmt es, dass er schon mit Sarah Noxx Musik gemacht hast, bei den Donaldisten ist und Mitglied bei DIE PARTEI? Benecke selbst und sein Team haben diese Fragen gesammelt und versuchen nun in verschiedenen Beiträgen, Antworten zu geben. Aus diesen und zahlreichen Fotos ist ein buntes Fanbuch entstanden, das Beneckes Universum in seinem detailreichen Wahnsinn zeigt.

Der in Köln lebende Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke arbeitet als Molekularbiologe und Wirbellosenkundler an rechtsmedizinischen Fragen und der Biologie des Todes, ist Gastdozent und -professor an Universitäten in den USA, den Philippinen, Vietnam, Kolumbien sowie Ausbilder an Polizeiakademien und Gast u. a. an der FBI-Akademie und der 'Body'-Farm. Als Autor publiziert er nicht nur in Fachzeitschriften sondern auch regelmäßig in Tages- und Wochenzeitungen, darunter FAS, SZ, FR, Die Zeit und taz.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 350
    Erscheinungsdatum: 17.10.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783861897903
    Verlag: Militzke Verlag
    Größe: 5469 kBytes
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Das Benecke-Universum

Oma und Opa erzählen über Beneckes Kindheit

versucht unbayerische Original- sowie übersetzte, hochdeutsche Version, 30. Dezember 2009, Bruckmühl, Bayern

Mark Benecke mit seinen Großeltern und seinem genetischen Vater im bayerischen Esszimmer.

Oma: Mit vier Jahren hatte er mal eine Rotznase. Ich konnte das nicht mit ansehen, denn er war sonst sehr reinlich, und dann habe ich mir ein Taschentuch gesucht. Dabei habe ich in seine Hosentasche gefasst und wollte ein Taschentuch herausholen, und was ziehe ich mit heraus? Fünf Regenwürmer, eine Spinne.

Mit vier Jahren hatte er mal a Rotznasen. I konnt' des ned mit ansehen, denn er war sonst sehr reinlich, und dann hab' i mir ein Taschentuch gesucht. Da hab' i in seine Hosentasche reing'langt und wollt' ein Taschentuch rausholen und was geht mit? Fünf Regenwürmer, eine Spinne.

Volker 1 : Ein Weberknecht oder eine richtige Hausspinne?

Oma: Ich weiß es nicht, ich kenne mich damit nicht so aus.

I woaß es ned, i kenn mi da ned so aus.

Lydia 2 : Gibt es dafür noch mehr Beispiele? Hat Mark sonst mal etwas gemacht, das mit etwas Verrücktem oder Neugierigem zu tun hat?

Volker: Wir hatten ein Schwimmbecken, das man aufblasen kann. Da saß er gern drin und hat die Fliegen, die darin ertrunken sind, herausgefischt. Daran kann ich mich noch erinnern.

Mir hom a Schwimmbecken g'habt, das man aufblosen kann. Da is er gern drinnen g'sessen. Und da hat er da die Fliegen, die da allawei ertrunken sind, die hat er da so raus g'nomma. Da konn i mi no erinnern.

Oma: Alle meine Marmeladengläser sind abhanden gekommen, denn in jedem saß ein Tier, das man auch noch füttern musste.

Meine sämtlichen Marmeladengläser sann abhanden 'kommen, weil in jedem Marmeladenglas hats irgend ein Tier drin g'habt, des musstest' füttern.

Mark: Zum Beispiel?

Oma: Kaulquappen zum Beispiel oder alles mögliche, sogar mit einer Leiter darin. Da hat er beobachtet, ob das Tier hinauf oder hinunter krabbelt.

Ja, Kaulquappen, gell, alles mögliche, sogar mit einer Leiter versehen. Da hat er gschaut, ob er rauf oder runter geht.

Opa: Der Grüne, das war der Wetterfrosch. Die anderen Tiere waren ja mehr oder weniger von den alten Häusern, aus dem Keller, der sehr feucht war. Außerdem fehlten die Kellerfenster. Auf der Schattenseite lebten die Quappen und die grauen Frösche. Die mögen keine Sonne.

Wir waren auch selbst auf einer Alm, die nicht uns, sondern einem Freund gehörte. Dort sind wir alle beide voraus marschiert, ganz laut. Ich habe gesagt, sie sollten ein bisschen ruhig sein, denn das Schauen und Schreien macht die Vögel wild. Alle sind weggeflogen.

Dann kamen wir zu den frisch gefällten Bäumen. Er fragte mich: "Was ist das? Da sind lauter Ringe drin." Und ich darauf: "Ja, setz dich hin, zählen kannst du ja. Zähle bis in die Mitte, jeder Ring steht für ein Jahr!"

Das kannten die alles nicht. Deswegen ist man nicht gleich dumm, wohlgemerkt, aber für Kinder muss man ein bisschen Interesse zeigen und auch etwas erklären.

Der Grüne, ja, das ist der Wetterfrosch. Das andere waren ja mehr oder we niger ... von den alten Häusern ... da war der Keller – mo ko' sog'n – bei siebzig Prozent Feuchtigkeit g'wesen. Und dann waren die Kellerfenster raus. Und auf der Schattenseite, da haben sich die Quappen, die grauen Frösche, g'halten. Die mögen koa Sonne und nix. Mir hom auch selber a Alm besessen, ned Eig

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