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"Du Mörder meiner Jugend". Edition von Aufsätzen männlicher Fürsorgezöglinge aus der Weimarer Republik

  • Erscheinungsdatum: 01.01.2011
  • Verlag: Waxmann Verlag GmbH
eBook (PDF)
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"Du Mörder meiner Jugend".

Ende der 1920er Jahre durchzog eine lebhafte Debatte um die "Krise der Fürsorgeerziehung" das Deutsche Reich. Ausgangspunkt der lebhaften Diskussionen waren Aufsätze von männlichen Fürsorgezöglingen, die der umstrittene Berliner Publizist Peter Martin Lampel (1894-1965) im Frühjahr 1928 von Jungen in der Landerziehungsanstalt Struveshof hat niederschreiben lassen. In diesem Band liegen die Selbstzeugnisse der Jungen, die auch in der Fürsorgehistoriografie eine wichtige Rolle gespielt haben, erstmals als Kritische Quellenedition vor. Die Texte der Jungen gestatten einen quellengesättigten Einblick in jugendliche Lebenswelten in den Jahren der Weimarer Republik. Als außergewöhnliche Selbstzeugnisse können sie zudem die Debatten um den Quellenwert und die methodische Herangehensweise an diese Quellengattung anregen.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 540
    Erscheinungsdatum: 01.01.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783830974567
    Verlag: Waxmann Verlag GmbH
    Größe: 9255 kBytes
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"Du Mörder meiner Jugend".

Editionsprinzipien (S. 47-48)

Nora Bischoff

Editionstext und Variantenapparat

Der Editionstext bildet die jeweils jüngste Variante eines Autors ab. Ältere Varianten sowie Korrekturen anderer Hände werden in dem jedem Text beigegebenen Variantenapparat angezeigt. Der Editionstext wird zusätzlich zum textkritischen Variantenapparat durch ein jeweils eigenes Regest, eine Formalbeschreibung sowie inhaltliche Erläuterungen im Sachapparat ergänzt. Bezüglich der Organisation des Editionstextes im Verhältnis zum Variantenapparat kommen folgende Möglichkeiten in Frage:

a) Autor (Hand 1) ist einer der Jugendlichen:

In diesem Fall erscheinen grundsätzlich alle Korrekturen des Autors außer Einfügungen ohne Sigle im Apparat. Die Einfügungen und die textgestaltenden Elemente des Autors wie beispielsweise Unterstreichungen und Absätze erscheinen im Editionstext. Unterstreichungen werden dabei durch geschweifte Klammern angezeigt. Absätze werden ohne besondere Kennzeichnung beibehalten. Sie erscheinen alle unabhängig vom Original nur als einfache Absätze, also auch, wenn der Autor unterschiedlich große Absätze gelassen hat.

Ausgenommen von dieser Regelung sind Kennzeichnungen mit Tilde (~). Absätze davor und danach werden durch das Zeichen repräsentiert. Alle Korrekturen anderer Hände – besonders häufig sind dies Korrekturen von Peter Martin Lampel (im Folgenden: PML) – erscheinen ausnahmslos im Apparat. Die jeweils die Korrektur durchführende Hand wird durch die zugehörige Sigle angezeigt: Hand 2 durch H 2 etc. sowie Peter Martin Lampel stets durch PML.

b) Autor (Hand 1) ist PML:

Mit diesen Texten wurde bezüglich der Wiedergabe von Korrekturen und textgestaltenden Elementen des Autors gleichermaßen verfahren, wie mit den Texten der ersten Kategorie. Bei diesen Texten erscheint im Gegensatz zu denen mit jugendlicher Autorschaft nur selten eine weitere Hand. Diese wird auch hier ausnahmslos im Apparat abgebildet. Die jeweils die Korrektur durchführende Hand wird durch die zugehörige Sigle an gezeigt: Hand 2 durch H2 etc.

c) Es liegt eine Ko-Autorschaft von zwei oder mehr Händen vor, die Autoren sind Jungen:

Sowohl im Editionstext als auch im Apparat wird die jeweils ausführende Hand durch die zugehörige Sigle angezeigt: Hand 1 durch H 1, Hand 2 durch H 2 etc. Ausgenommen davon ist Hand 1, die im Apparat nicht besonders gekennzeichnet wird. Alle Korrekturen der Autoren außer Einfügungen erscheinen grundsätzlich im Apparat. Die Unterstreichungen und Absätze der Autoren erscheinen wie gehabt im Editionstext. Alle Korrekturen anderer Hände − besonders häufig sind dies Korrekturen von PML − erscheinen ausnahmslos im Apparat.

Die jeweils die Korrektur durchführende Hand wird durch die zugehörige Sigle angezeigt: Hand 3 durch H3 etc. sowie Peter Martin Lampel stets durch PML. Eine besondere Qualität der Quellen liegt unseres Erachtens in der unverstellten Sprache der Jugendlichen. Um diesen sprachlichen Charakter der Originale nicht zu modellieren, verzichtet die Edition auf eine Verbesserung jeglicher grammatikalischer und orthographischer Abweichungen.

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