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Eine Geschichte der Welt in 100 Objekten von MacGregor, Neil (eBook)

  • Verlag: Verlag C.H.Beck
eBook (ePUB)
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Eine Geschichte der Welt in 100 Objekten

'In diesem Buch machen wir uns auf zu einer Reise zurück in die Vergangenheit und quer über den Globus, um zu erfahren, wie die Menschen in den letzten zwei Millionen Jahren unsere Welt geprägt haben und ihrerseits von ihr geprägt wurden. Diese Geschichte wird ausschließlich erzählt durch Dinge, die Menschen gemacht haben Objekete, die mit großer Sorgfalt hergestellt und dann entweder bewundert und bewahrt oder benutzt, beschädigt und weggeworfen wurden. Ich habe einfach hundert Objekte von verschiedenen Punkten unserer Reise ausgewählt die Bandbreite reicht vom Kochtopf bis zur goldenen Galeone, vom steinzeitlichen Werkzeug bis zur Kreditkarte.' Neil MacGregor 'Dieses Buch ist so schön, so klug und so richtungweisend, dass es eigentlich in jede Bibliothek gehört.' Tim Sommer, art Das Kunstmagazin 'MacGregors Geschichte der Welt in 100 Objekten ist eines der wundervollsten Sachbücher der letzten Jahrzehnte.' Alexander Cammann, Literaturen 'Diese Geschichten sollten nie aufhören.' Elisabeth von Thadden, DIE ZEIT 'Macht süchtig.' Tilman Spreckelsen, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Neil MacGregor ist seit 2002 Direktor des Britischen Museums. Zuvor war er von 1987 bis 2002 Direktor der National Gallery in London. 2008 war er 'Brite des Jahres' in England. 2010 erhielt er den erstmals verliehenen Internationalen Folkwang-Preis. Bei C.H.Beck ist von ihm außerdem erschienen: 'Shakespeares ruhelose Welt'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 816
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783406621482
    Verlag: Verlag C.H.Beck
    Originaltitel: A History of the World in 100 Objects
    Größe: 61538 kBytes
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Eine Geschichte der Welt in 100 Objekten

Einleitung
Signale aus der Vergangenheit

In diesem Buch machen wir uns auf zu einer Reise zurück in die Vergangenheit und quer über den Globus, um zu erfahren, wie die Menschen in den letzten zwei Millionen Jahren unsere Welt geprägt haben und ihrerseits von ihr geprägt wurden. Das Buch will eine Weltgeschichte erzählen, wie sie bislang noch niemand versucht hat: Es möchte die Botschaften entziffern, die Objekte durch die Zeiten senden - Botschaften über Völker und Orte, über Umwelten und wechselseitige Beeinflussungen, über verschiedene historische Augenblicke und über unsere eigene Zeit, die sich darin widerspiegelt. Diese Signale aus der Vergangenheit - manche davon sind verlässlich, manche spekulativ, viele müssen überhaupt erst noch aufgefangen werden - haben wenig mit den anderen Indizien zu tun, auf die wir sonst zumeist stoßen. Sie berichten von ganzen Gesellschaften und komplexen Prozessen, weniger von einzelnen Ereignissen, und sie erzählen von der Welt, für die sie angefertigt wurden, ebenso wie von späteren Zeiten, in denen sie verändert oder an andere Orte gebracht wurden und mitunter Bedeutungen entwickelten, die ihre ursprünglichen Produzenten keineswegs im Sinn hatten. Es sind die Dinge, welche die Menschheit hervorgebracht hat, diese mit größter Sorgfalt gefertigten historischen Quellen und ihre oftmals kuriosen Reisen durch Jahrhunderte und Jahrtausende, die diese Geschichte der Welt in 100 Objekten zum Leben zu erwecken sucht. In diesem Buch finden sich alle möglichen Arten von Objekten, die mit großer Sorgfalt hergestellt und dann entweder bewundert und bewahrt oder benutzt, beschädigt und weggeworfen wurden. Die Bandbreite reicht vom Kochtopf bis zur goldenen Galeone, vom steinzeitlichen Werkzeug bis zur Kreditkarte, und sie alle stammen aus den Beständen des Britischen Museums.

Die Geschichte, die sich aus diesen Objekten ergibt, wird vielen Lesern wenig vertraut vorkommen. Von bekannten Daten, berühmten Schlachten oder historischen Geschehnissen ist darin kaum die Rede. Kanonische Ereignisse der Weltgeschichte - die Entstehung des Römischen Reiches, die Zerstörung Bagdads durch die Mongolen, die europäische Renaissance, die Napoleonischen Kriege, der Atombombenabwurf auf Hiroshima - stehen nicht im Mittelpunkt. Aber natürlich sind sie präsent, sichtbar in der Brechung durch einzelne Objekte. So bestimmte beispielsweise die Politik des Jahres 1939, dass Sutton Hoo ausgegraben und wie es bewertet wurde (Kapitel 47). Der Stein von Rosette ist (neben vielem anderen) ein Dokument der Auseinandersetzung zwischen Großbritannien und dem napoleonischen Frankreich (Kapitel 33). Und der Amerikanische Bürgerkrieg wird hier aus der ungewöhnlichen Perspektive einer auf Hirschhaut gezeichneten indianischen Landkarte betrachtet (Kapitel 88). Stets habe ich Objekte ausgesucht, die viele Geschichten erzählen und nicht nur von einem einzigen Ereignis künden.
Die notwendige Poesie der Dinge

Will man die Geschichte der ganzen Welt erzählen, also eine Geschichte, die nicht einen bestimmten Teil der Menschheit über Gebühr privilegiert, so schafft man das nicht allein durch schriftliche Quellen, denn nur ein Teil der Welt kannte Texte, während der Großteil der Welt die meiste Zeit über "schriftlos" war. Die Schrift ist eine der späteren Errungenschaften der Menschheit, und bis vor gar nicht allzu langer Zeit brachten selbst viele schreibkundige Gesellschaften ihre Nöte und Sehnsüchte nicht nur schriftlich, sondern auch in Gegenständen zum Ausdruck.

Idealerweise sollte eine Geschichte Texte und Objekte vereinen, und in einigen Kapiteln dieses Buches gelingt das auch, do

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