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Die Römer für Dummies von Bedoyere, Guy de la (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.06.2012
  • Verlag: For Dummies
eBook (ePUB)
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Die Römer für Dummies

Könige, Konsuln, Kaiser: Das Römische Reich sah viele Herrscher, mit eiserner Hand, mit Caesarenwahn und perfider Diplomatie schafften es die Römer ?ber Jahrunderte die damals bekannte Welt zu kontrollieren. Was machte die Stärke der Römer aus, warum gingen sie unter und was ist von ihnen geblieben? Auf diese Fragen gibt Ihnen Guy de la Bédoyère in 'Die Römer für Dummies' die Antworten und zeigt Ihnen eine Welt zwischen Sklavenbaracken und Nachtigallzungen, Gladiatoren und Stoa. Der Autor schildert Ihnen dieses Reich der Gegensätze lebendig,schillernd und distanziert, kompetent. So finden die Leser eine packende Darstellung und lesen über tausend Jahre als wäre es nur ein Tag. Guy de la Bedoyere ist Althistoriker und Archäologe und arbeitet als freier Autor.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 428
    Erscheinungsdatum: 18.06.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783527643257
    Verlag: For Dummies
    Größe: 1576 kBytes
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Die Römer für Dummies

Einführung

Als ich ungefähr zwölf Jahre alt war, kam mein Vater eines Tages von der Arbeit heim und brachte mir eine römische Münze mit, die er für mich gekauft hatte. Sie war schon ziemlich abgegriffen, auf der einen Seite war das Profil eines römischen Kaisers kaum noch zu erkennen. Aber ich war völlig fasziniert, als ich plötzlich begriff, dass es diese Münze schon eine so lange Zeit gab, wie ich es mir kaum vorstellen konnte. Sie gehörte in eine wirklich unglaubliche Welt, in der es Kaiser, riesige Gebäude, sagenhafte Kriege, Schurken und Helden gab. Und ich konnte einen Teil davon in meinen Händen halten.



Römische Geschichte ist wie ein Eintopf, in dem jeder Schnipsel ist, den Historiker und Archäologen in ihre Finger bekommen konnten. Es gibt keine Quelle zur römischen Geschichte, die alles auf einmal bietet. Kein umfangreiches römisches Lehrbuch, mit dem wir arbeiten können. Sogar die Römer selbst tappten ziemlich im Dunkeln, was ihre Geschichte anging. Sie hatten zwar Historiker, aber nur wenig Schriftliches ist uns erhalten geblieben. Schon die antiken Werke, die wir haben, sind meist unvollständig. Was wir wissen, ist Folgendes: Je weiter die Römer ihre Geschichte zurückverfolgten, desto größer wurden die Lücken, die sie dann mit Mythen und Legenden füllten.



Wenn man zurückdenkt an seinen Geschichtsunterricht oder die ein oder andere Fernsehsendung, dann ist man wahrscheinlich auf einiges gestoßen, das wirklich spannend klingt. Der Ausbruch des Vesuvs und die Zerstörung Pompejis 79 n. Chr. zum Beispiel. Man bekam aber wahrscheinlich auch den Eindruck, dass die Römer furchtbar ernste Menschen waren. Museen helfen oft auch nicht weiter, weil Vitrinen mit staubiger Keramik nicht besonders aufregend sind, vor allem dann, wenn man auf einem Klassenausflug mit einem Fragebogen losgeschickt wird.



Aber das Römische Reich gehört zu den spannendsten Epochen der Weltgeschichte. Diese Zeit ist nicht nur voll von echten Menschen, die ein echtes Leben führen, sondern sie ist auch voll von einer unendlichen Zahl an herausragenden Ereignissen, die den Aufstieg eines kleinen Dorfs in Italien kennzeichnen, das sich aus vorgeschichtlicher Belanglosigkeit heraus auf den Weg macht, um die bemerkenswerteste antike Hochkultur zu werden.



Die römische Welt umgibt uns. Europa, Nordafrika, der Nahe Osten, man findet ihre Trümmer überall. Vom zerfallenden Hadrianswall in Nordengland bis zu den Felsgräbern von Petra, wo die Römer auch waren, hinterließen sie etwas und schufen eine Weltmacht. Allein auf Grund der Tatsache, dass es das Römische Reich schon lange nicht mehr gibt, sollten wir es als Spiegel für unser eigenes Zeitalter nutzen. "All things must pass" hat George Harrison gesungen, und wenn es um Weltreiche geht, liegt er damit genau richtig.
Über dieses Buch

Lateinunterricht reicht zurück bis ins Mittelalter. Im 19. Jahrhundert, während der Regierungszeit von Königin Victoria, fanden die Briten die Römer ganz besonders toll und nutzten sie als eine Art Rechtfertigung für das, was sie taten: also im Wesentlichen die Welt erobern. So waren Latein und Alte Geschichte Hauptfächer, und das blieb für lange Zeit so. Generationen von Schulkindern – in den 1960ern war ich eins davon – mussten Latein lernen, um Zeilen wie "Caesar attackierte die Stellungen des Feindes" übersetzen zu können. Das Ergebnis war, dass die Römer wie ein recht langweiliges Volk von Generälen und Politikern erschienen, die ziemlich viel in ihren Togen rumstanden, wenn s

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