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Kulturelle Entdeckungen Frankfurt / Main-Taunus / Offenbach Frankfurt am Main, Hochtaunuskreis, Main-Taunus-Kreis, Offenbach am Main

  • Erscheinungsdatum: 23.09.2015
  • Verlag: Verlag Schnell und Steiner
eBook (ePUB)
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Kulturelle Entdeckungen Frankfurt / Main-Taunus / Offenbach

Das eBook Frankfurt/Main-Taunus/Offenbach der 'Kulturellen Entdeckungen' beschreibt ca. 220 Kulturobjekte der Mainmetropole Frankfurt, des angrenzenden Offenbachs sowie der angrenzenden Taunusregion. Dabei stellt die Publikation eine Auswahl bekannter aber auch unbekannter Sehenswürdigkeiten vor, die gerne erkundet werden möchten. Dazu gehören Berühmtheiten wie die Frankfurter Paulskirche, das Römerkastell Saalburg bei Bad Homburg v. d. Höhe sowie das Isenburger Schloss, in dem heute die Hochschule für Gestaltung ihre Räume hat, aber auch versteckte Schätze wie das Ich-Denkmal in Frankfurt oder der Gagernweg in Kelkheim-Hornau. Das eBook ermöglicht Zeitreisen vom Mittelalter bis zur Moderne, gibt Einblick in unterschiedliche Kunst- und Kulturgattungen und vermittelt den Leser/innen die Freude an Kultur in der eigenen Region. Eine lexikografische Sortierung von 'B' wie Bad Homburg bis 'W' wie Weilrod erlaubt schnelle Orientierung. Übergreifende Themenbeiträge ermöglichen eine tiefer gehende Betrachtung und beschäftigen sich mit dem Verkehrsnetz, der Wasserversorgung und der Museumslandschaft Frankfurts sowie der Bäderarchitektur, dem Taunus und dem römischen Limes.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 413
    Erscheinungsdatum: 23.09.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783795430559
    Verlag: Verlag Schnell und Steiner
    Größe: 16687 kBytes
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Kulturelle Entdeckungen Frankfurt / Main-Taunus / Offenbach

Bad Homburg v. d. Höhe

Evangelische Erlöserkirche

Dorotheenstraße 1

Ev. Kirchengemeinde

Di-So 10-17 Uhr

Gemeindebüro
Dorotheenstraße 3, Tel. 06172 21089
www.erloeserkirche-badhomburg.de

Die Dankeskirche mit Anleihen aus Speyer, Aachen, San Marco und Istanbul

Die evangelische Pfarrkirche war 1689 im Rahmen des damaligen Schlossbaus abgerissen worden. Um 1820 begann Landgraf Friedrich VI. Joseph mit ersten Planungen zu einem Neubau, die aber nicht realisiert wurden. Unter seinem Nachfolger, Landgraf Ferdinand, wurde der Gedanke 1865 wieder aufgegriffen, ein Kirchenbaufonds eingerichtet und ein Kirchenbaurat bestellt. Erst unter dem Patronat Kaiser Wilhelms II. und seiner Ehefrau Kaiserin Auguste Viktoria nahmen die Pläne Gestalt an. Nach Entwürfen des 1902 verstorbenen Berliner Oberbaurates Max Spitta wurde unter Leitung von Franz Schwechten in den Jahren 1903 bis 1908 von der Firma Holzmann die prachtvolle Erlöserkirche in neoromanischen Formen errichtet. Franz Schwechten entwarf im Auftrag Kaiser Wilhelms auch die Berliner Gedächtniskirche in Anlehnung an die Gelnhäuser Marienkirche. Die Erlöserkirche vereint Zitate aus sämtlichen bedeutenden kaiserlichen Kirchenbauten des frühen bis späten Mittelalters. Die Kubatur des Sandsteinbaus weist unübersehbar auf den Dom zu Speyer hin, der kreuzförmige Grundriss mit Emporen und Kuppeln im Inneren zitiert in Form und Ausstattung die Pfalzkapelle zu Aachen und byzantinische Vorbilder wie die Chorakirche in Istanbul, die Kathedrale San Marco in Venedig oder die Kathedrale von Monreale auf Sizilien.

Das im gedämpften Licht der farbig komplett ausgestalteten Kirche alles überstrahlende Goldmosaik der Kuppel zeigt Christus Pankreator. Auf den ersten Blick erscheint er nahezu identisch mit seinen Vorbildern in der Chorakirche und in Monreale, bei genauerem Hinsehen aber ist er dem neuzeitlichen Christusbild entsprechend abgewandelt. So weist er mit freundlichem Blick auf die Bibel und segnet die Welt anstatt sie zu belehren. Das Mosaik entwarf Hermann Schaper, die Fenster in Grisailletechnik Alexander Linnemann aus Frankfurt und die Bauplastik Gotthold Riegelmann aus Charlottenburg.

Die Raumwirkung dieses ungestört und perfekt erhaltenen Dokuments wilhelminischer Repräsentation lässt sich besonders eindrucksvoll während der regelmäßig stattfindenden Orgelkonzerte genießen.

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Bad Homburg v. d. Höhe

Heiliges Grab auf dem Reformierten Friedhof

Saalburgstraße

Ev. Erlöserkirchengemeinde

von außen frei zugänglich, Besichtigungen und Führungen nach Absprache
Tel. 06172-21089

www.erloeserkirche-badhomburg.de

Auf dem reformierten Friedhof in Bad Homburg v. d. Höhe steht ein kleines Gebäude, dessen Funktion nur wenigen Besuchern bekannt ist. Es handelt sich um ein so genanntes Heiliges Grab, eine der Nachbildungen des Christus-Grabes der Jerusalemer Grabeskirche, wie sie in Europa vom frühen Mittelalter bis in die Neuzeit hinein errichtet wurden.

Das Heilige Grab stammt eigentlich aus Gelnhausen

Das Bauwerk blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Errichtet wurde es im Jahr 1490 auf dem Friedhof der Marien kirche in Gelnhausen. Zu jener Zeit war es durchaus üblich, aus dem Heiligen Land neben anderen Reliquien auch die "richtigen" Maße des Grabes Christi mitzubringen, um dieses bedeutende, aber ferne Heiligtum in die eigene Lebenswelt zu übertragen. Mit solchen Stiftungen konnte man Ablass zeitlicher Sündenstrafen erlangen und darüber hinaus den Menschen umliegender Gegenden eine Heiliggrab-Wallfahrt ohne die Gefahren und Kosten einer langwierigen Reise ins Heilige Land ermöglichen.

Mit der Reformation verlor das kleine Bauwerk in Gelnhausen derlei Funktionen. Es wurde nur n

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