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Der Schatz der Tempelritter Eine Jagd quer durch Europa von Terhart, Franjo (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.07.2012
  • Verlag: dotbooks
eBook (ePUB)
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Der Schatz der Tempelritter

Neue Erkenntnisse vom sagenumwobensten Geheimnis der Christenheit Wo verbirgt sich der Schatz der Tempelritter? Geschichts-Experte Franjo Terhart geht brandheißen Spuren nach: Geheimnisvolle Höhlenzeichnungen und rätselhafte Totenköpfe führen ihn zu bahnbrechenden Erkenntnissen rund um das spirituelle und materielle Erbe des wohl berühmtesten Geheimbundes Europas - Erleuchtung und Schrecken garantiert. Eine packende Jagd nach verborgenen Geheimnissen. Jetzt als eBook: 'Der Schatz der Tempelritter' von Fanjo Terhart. dotbooks - der eBook-Verlag. Franjo Terhart, geboren 1954 in Essen, studierte Latein und Philosophie an der Ruhruniversität in Bochum. 1982 erhielt er den Kulturpreis für Lyrik der Stadt Essen. Als Journalist und Moderator (WDR), aber auch als freiberuflicher Kulturbeauftragter der Stadt Neukirchen-Vluyn und erfolgreicher Schriftsteller ist er einem breiten Publikum bekannt. Franjo Terhart hat mehr als 70 Publikationen in über 15 Ländern veröffentlicht. Von Franjo Terhart erschienen bei dotbooks 'Der Schatz der Tempelritter' und 'Die Gralswächter'. Der Autor im Internet: www.franjo-terhart.de

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 217
    Erscheinungsdatum: 04.07.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783943835021
    Verlag: dotbooks
    Größe: 585 kBytes
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Der Schatz der Tempelritter

3. Portugal – Land des Grals und des Schatzes?

Man hat schon sehr früh angenommen, dass der Templerschatz durch die Flotte der Mönchsritter von La Rochelle an der französischen Westküste nach Jerusalem, Rhodos oder Zypern gebracht worden ist. Jede Vorstellung ist für sich gesehen verlockend, aber bei genauer Betrachtung kommen die genannten Orte nicht in Betracht. Durch den Fall von Akkon war das Heilige Land verloren gegangen, so dass mit dem 14. August 1291 alle Templer diese Region verließen, Tyrus, Beirut und Sidon evakuierten und sich Richtung Zypern oder Frankreich einschifften. Rhodos gehörte seit ab 1309 dem Hospitaliterorden, die die Insel drei Jahre früher erfolgreich angegriffen hatten. Zypern wäre ein würdiger Stützpunkt für die Templer gewesen, denn im Jahre 1306 ünterstützten sie die Revolte Amalrichs gegen seinen Bruder Heinrich von Zypern. Aber was hätte ihnen das letztlich gebracht? Nichts! Denn unter Amalrich wären die Templer auf Zypern ein Staat im Staate geblieben und insofern machtlos. Hier den Hauptschatz zu deponieren, wäre ihn sicherlich auf Dauer schlecht bekommen. Zypern wäre nur dann ein geeigneter Ort gewesen, wenn sich die Templer von vorneherein der Insel bemächtigt hätten wie die Hospitaliter der Insel Rhodos. Aber das hatte Jacques de Molay versäumt, stattdessen träumte er 1306 von einem Feldzug gegen Ägypten, für den er sowohl beim Papst als auch bei Philipp von Frankreich um Unterstützung warb. Erfolglos!

Rhodos und Zypern scheiden somit als Verstecke für den Schatz aus.

Portugal wurde und wird ebenfalls im Zusammenhang mit dem Verbleib des Templerschatzes immer wieder genannt. In der Tat nimmt Portugal eine Sonderstellung in der gesamten Templergeschichte ein. Einmal davon abgesehen, dass Portugal als einziges Land die Mönchsritter nach 1307 nicht verfolgte, hatte es für den Orden schon am Beginn seines Aufstiegs eine große Bedeutung.

Dabei wird Merkwürdiges deutlich. Zum einen soll die Regentin Teresa den Templern bereits am 19. März 1128 Besitzüberschreibungen, darunter das Kastell von Soure im Norden des Landes bestätigt haben – also noch vor dem Konzil von 1129 in Troyes. Das ist deshalb so außergewöhnlich, weil man bisher annahm, dass sich die Templer von 1119, dem Jahr ihrer Gründung bis zum 13. Januar 1129, dem Tag ihrer offiziellen Anerkennung durch die Kirche, ausschließlich auf ihre Aktivitäten in Jerusalem konzentriert hatten. Zum anderen wird Portugal auch dadurch für die neue Templerforschung interessant, weil sich bei der Ordensgründung ein Tempelbruder namens Arnaldo da Rocha unter den neun Templern befunden haben soll. Das ist äußerst mysteriös, denn ein solcher Name taucht in keinen Dokumenten auf, in denen die neun ersten Templer namentlich aufgeführt sind. Überlegungen, dass dieser Templer eventuell mit dem Großmeister Arnalt de Torroja, der von 1180 bis 1184 Großmeister des Ordens gewesen ist, verwechselt wird, machen die ganze Angelegenheit keineswegs einfacher oder klären sie ein für alle Mal. Ganz im Gegenteil! Aber wer nun dieser Arnaldo da Rocha gewesen ist, bleibt im dunklen.

Es fällt nur auf, dass Portugal von Anfang an mit im Spiel ist. Bemerkenswert auch die Tatsache, dass die Enkelin der Königin Teresa sich selbst in einem Kaufvertrag als "Schwester der Templer-Miliz" bezeichnet. Damit dürfte unweigerlich feststehen, dass der Orden auch weibliche Mitglieder aufnahm.

Wie bedeutend Portugal für die Tempelritter gewesen sein muss, macht ein anderes Ereignis d

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