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Wilhelm Carl und Dortchen Grimm - Vorfahren der Generation I-X von Wachtmann, Klaus H. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.09.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Wilhelm Carl und Dortchen Grimm - Vorfahren der Generation I-X

Wilhelm Carl und Dortchen Grimm. Vorfahren der Generationen i-X.

Dr. Klaus H. Wachtmann ist seit Jahren auf dem Gebiet der Genealogie tätig und ist auch Autor zahlreicher Publikationen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 440
    Erscheinungsdatum: 22.09.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783741270345
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 3721kBytes
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Wilhelm Carl und Dortchen Grimm - Vorfahren der Generation I-X

III

Leben von Wilhelm Carl und Dortchen Grimm

Im Folgenden sind die Lebensstationen von Wilhelm Carl Grimm (1786-1859) und seiner Ehefrau Henriette Dorothea ( Dortchen ) Grimm geb. Wild (1795-1867) eingebettet im historischen Zusammenhang dargestellt. Hierbei wurden der Übersichtlichkeit halber Zeitabschnitte gebildet, die sich an geopolitischen Ereignissen wie Kriegen, persönlichen Ereignissen wie Eheschließung oder auch Orten orientieren.
Kindheit in der vornapoleonischen Zeit in Kassel (bis 1805)

Jacob und Wilhelm Grimm sind zwei der neun Kinder, die das Ehepaar Philipp Wilhelm Grimm und Dorothea Grimm (geb. Zimmer) in ihrer fast 13-jährigen Ehe zur Welt bringen. Beide werden in Hanau geboren, Jacob Ludwig Carl am 4. Januar 1785 und Wilhelm Carl am 24. Februar 1786.

Nach dem Tod des Vaters im Jahre 1796 werden Jacob und Wilhelm Grimm von ihrer Mutter zu ihrer Tante Henriette nach Kassel geschickt, wo sie das Friedrichsgymnasium besuchen. Nach ihrem Abschluss nehmen die Brüder 1802/1803 ihr Jurastudium an der Philipps-Universität in Marburg auf.

Seit 1805 wohnt die Familie Grimm in der Kassler Altstadt zwei Häuser neben der Familie Wild mit ihrer Apotheke. Zwischen den Kindern Wild und Grimm entwickelt sich eine enge Freundschaft.

Henriette Dorothea ( Dortchen ) Wild (1793-1867) wird im Mai 1793 in Kassel geboren und evangelisch getauft. Ihr Vater mit Berner Vorfahren Rudolf Wild (1747-1814) betreibt die Apotheke "Zur Güldenen Sonne" in der Marktgasse in der Kassler Altstadt. Ihre Mutter Dorothea Catharine Huber (1752-1813) stammt von J. J. Huber ab und blickt auf zahlreiche Basler Vorfahren zurück.

Sie wächst mit ihren sechs Geschwistern in der Kasseler Altstadt im Apothekerhaus in der Marktgasse auf, das in der Bombennacht vom 24. Oktober 1943 zerstört wird.
Jugend in der Napoleonischen Zeit in Kassel (1805-1813)

Die Herrschaft Napoleons wird immer erdrückender. Im Sommer 1805 rüstet Österreich auf.

Und sich in Würzburg mit den Bayern zu vereinigen zieht der französische Reichsmarschall Bernadotte mit dem größten Teil seiner Armee von Hannover durch Hessen und somit auch durch Kassel. Als Wilhelm Carl Grimm neunzehn und Henriette Dorothea ( Dortchen ) Wild zwölf Jahre alt sind, ziehen erste französische Korps am 17. September 1805 durch Kassel, weitere Abteilungen folgen bis zum 30. September 1805.

1806 beginnen die Brüder Grimm damit, Märchen und Sagen zu sammeln.

Im Herbst 1806 ist entschieden, dass Preußen in den Krieg eintritt. In Kassel herrscht die Sorge, dass Hessen und Kassel zum Kriegsschauplatz werden. Die Besorgnis steigert sich, als das Blüchersche Korps gegen Ende September sich Hessen nähert und sich in Wabern und Fritzlar festsetzt. Kurfürst Wilhelm (1743-1821) selbst ist in das preußische Lager gereist, um für sein Land Neutralität zu bewirken, was auch gelingt und zur Freude aller Kassler ziehen sich die preußischen Truppen zurück. Auch die Franzosen akzeptierten die Neutralität Hessens und Kurfürst Wilhelm I. erfüllt gewissenhaft die Bedingung, seine Regimenter auf die zum Garnisonsdienst notwendige Stärke zu reduzieren. So schöpft jeder Kassler in der ersten Oktoberhälfte Hoffnung, doch dann verbreiten sich Gerüchte von einer Schlacht bei Auerstädt und Jena. Niemand aber ahnt den wirklichen Ausgang, bis sich auf einmal vor dem Leipziger Tor Kassels eine unübersehbare Menge preußischer Flüchtlinge auftaucht, die waffenlos der westfälischen Heimat zueilen.

Am 31. Oktober 1806 verbreitet sich in der Stadt die Nachricht, dass ein starkes französisches Korps unter der Führung von Marschall Mortier von Fulda aus über Hersfeld, Rotenburg und Melsungen im Anzug ist, um das hannoversche Land zu besetzen. Alle bedauern das Nachbarland, freuen sich aber zugleich auch auf das militärische Spektakel des kommenden Durchzugs. Von der Stadt

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