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Die 50 wichtigsten Themen der Digitalisierung Künstliche Intelligenz, Blockchain, Robotik, Virtual Reality und vieles mehr verständlich erklärt von Specht, Philip (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.03.2018
  • Verlag: Redline Verlag
eBook (ePUB)
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Die 50 wichtigsten Themen der Digitalisierung

Könnten Sie in wenigen Sätzen erklären, was Augmented Reality bedeutet? Was digitale Disruption oder Smart Health ausmacht? Wer der vielzitierte Homo Deus ist? Falls nicht, gehören Sie zu der großen Mehrheit derer, die zwar in und mit der Digitalisierung leben und arbeiten, die aber meist passen müssen, wenn es darum geht, die Schlagworte konkret zu erläutern. Es gibt viele spannende Bücher über Digitalisierung, aber keines, das den gesamten Themenkomplex erfasst und darlegt. Daher hat Philip Specht die 50 wichtigsten Aspekte der Digitalisierung jeweils auf wenigen Seiten erläutert - von den Grundlagen wie Hardware, Cloud und Internet of Things bis hin zu Themen wie virtueller Sexualität, der Zukunft des Arbeitsmarkts und digitaler Ethik. Philip Specht hat Betriebswirtschaftslehre studiert an den Universitäten St. Gallen und HEC Paris. Seine Berufslaufbahn startete er als Unternehmensberater bei der Boston Consulting Group in Berlin. Später war er mitverantwortlich für den Aufbau eines Tech Startups in München. Gegenwärtig ist er für ein Venture-Capital-Unternehmen in Wien und Berlin tätig, das in vielversprechende Start-ups mit zukunftsweisenden Geschäftsideen investiert.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 12.03.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783962670214
    Verlag: Redline Verlag
    Größe: 4161 kBytes
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Die 50 wichtigsten Themen der Digitalisierung

Vorwort

Plötzlich war sie da, die Digitalisierung. Sie trat in mein Leben in Form eines klobigen, grauen Computers, den meine Eltern 1998 für unsere Familie gekauft hatten. Bis zu diesem Zeitpunkt - ich war gerade zwölf Jahre alt geworden - hatte Technik in meiner Kindheit nur eine untergeordnete Rolle gespielt. Ab und zu hörte ich Kassette, sah fern oder spielte mit meinem ferngesteuerten Auto. Im Urlaub durfte ich manchmal mit der Videokamera meines Vaters ein paar verwackelte Aufnahmen machen. Das einzige technische Gadget, das ich mir immer gewünscht hatte, war ein Bildtelefon, um meine 600 Kilometer entfernt lebende Großmutter beim Telefonieren sehen zu können.

Mit dem neuen Computer wusste ich anfangs nicht viel anzufangen, doch Internet, E-Mails und der Flugsimulator erwiesen sich schnell als interessanter Zeitvertreib. Als ich 13 Jahre alt war, bekam ich mein erstes Handy geschenkt, ein Nokia 3210. Mehrmals täglich checkte ich meinen SMS-Eingang und auf einmal spielte digitale Technik eine zentrale Rolle in meinem Leben. Mit 22 kaufte ich mir mein erstes Smartphone. Seitdem beantwortet mir Google innerhalb von Sekunden jede wichtige Alltagsfrage. Auch der Wunsch nach einem "Bildtelefon" wurde Realität. Meine Großmutter traute ihren Augen kaum, als auf dem Laptop plötzlich per Skype das Gesicht ihres Enkels aus dem Auslandssemester in Singapur erschien. Spätestens seit meinem Berufsstart dominierte ein digitales Gerät den Großteil meines Alltags.

In den letzten Jahren habe ich viel darüber nachgedacht, wie die Digitalisierung, die nur 20 Jahre zuvor für mich völlig irrelevant war, mein Leben und unsere ganze Gesellschaft über die Zeit immer tiefgreifender geprägt hat. Dass dieser Trend sich noch weiter beschleunigt, faszinierte und beunruhigte mich zugleich. Je intensiver ich mich damit auseinandersetzte, desto geneigter war ich, mich einer scheinbar radikalen Meinung zahlreicher Digitalisierungsexperten und Zukunftsforscher anzuschließen: Der Fortschritt der Digitalisierung wird uns zeitnah mit der wohl größten zivilisatorischen Herausforderung konfrontieren, die es je zu bewältigen galt. Folgt man den progressiven Zukunftsprognosen, stehen wir menschheitsgeschichtlich nur einen Wimpernschlag vor dem Moment, in dem künstliche Intelligenz das bisherige Primat des Menschen als höchste Intelligenzform auf diesem Planeten ersetzt. Gleichzeitig führen Innovationen im Bereich der künstlichen Intelligenz, Genetik und Nanotechnologie unweigerlich dazu, dass Menschen sich künftig technisch "optimieren" können. In letzter Konsequenz könnten die Grenzen zwischen Mensch und Maschine tatsächlich verschwimmen - ein Szenario, das bis vor Kurzem im Reich der Science-Fiction angesiedelt war.

Falls Ihnen diese Gedanken zu weit hergeholt erscheinen, lassen wir an dieser Stelle die Aussagen von drei der weltweit einflussreichsten Köpfe für sich selbst sprechen. "Computer werden Menschen innerhalb der nächsten hundert Jahre mit künstlicher Intelligenz überholen", sagt beispielsweise der berühmte Physiker Stephen Hawkings, und nennt dabei noch einen relativ weit gefassten Zeitrahmen. 1 Sein Urteil zu dieser Entwicklung ist zwiespältig: Künstliche Intelligenz werde entweder "das Beste sein, das der Menschheit passieren kann. Oder das Schlechteste". 2 Der Visionär und Gründer von Tesla und Space X, Elon Musk, ist der Meinung, dass künstliche Intelligenz "das größte Risiko für unsere Zivilisation" sei. Die Menschheit müsste zudem ihre Fähigkeiten durch eine "Verschmelzung von biologischer und maschineller Intelligenz" erweitern, falls sie mit den Fähigkeiten künstlicher Intelligenzen mithalten wollte. 3 Vor diesem Hintergrund erklärt sich auch Elon Musks jüngst bekannt gegebenes Investment in die Firma Neuralink, die an der Technologie für Gehirn-Computer-Schnittstellen arbeitet. Der Chefingenieur von Google, Ray Kurzweil, geht in seinen Gedanken sogar noch eine

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