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FileMaker Pro 12 Das Grundlagenbuch: Datenbanken entwickeln und verwalten von Radke, Horst-Dieter (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.05.2013
  • Verlag: smart books
eBook (ePUB)
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FileMaker Pro 12

FileMaker Pro 12 ist ein Datenbankmanagementsystem, das einen schnellen Einstieg ermöglicht, aber auch professionellen Ansprüchen gerecht wird. Das Buch führt in den Umgang mit dieser Datenbank ein, erklärt quasi nebenbei die nötige Theorie und zeigt, wie man Schritt für Schritt eine relationale Datenbank realisiert, ohne dafür Informatik studieren zu müssen.Diese Überarbeitung des erfolgreichen Bands zu Filemaker Pro richtet sich an alle Einsteiger, an Umsteiger von anderen Datenbanken und Versionen, sowie an Anwender von Datenbanklösungen, die mit FileMaker Pro 12 erstellt wurden. Die passgenaue Ergänzung zu diesem Buch kann als E-Book kostenfrei heruntergeladen werden: 'FileMaker Pro 13: Das ist neu'. Der Wirtschaftsinformatiker und Betriebspädagoge Horst-Dieter Radke ist Autor von Fach- und Sachbüchern. Neben seinen FileMaker-Büchern - das erste erschien bereits zur Version 7 - veröffentlichte er unter anderem Bücher zu Datenbankmanagementsystemen wie Microsoft Access und MySQL.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 27.05.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783944165851
    Verlag: smart books
    Größe: 37941 kBytes
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FileMaker Pro 12

Kapitel 1

Datenbankgrundlagen

Dass eine Datenbank nichts ist, auf das man sich setzen kann, weiß jeder, der dieses Buch zur Hand nimmt. Damit ist aber bei vielen schon fast das Ende der Informationen darüber, worum es sich bei diesem Begriff handelt, erreicht. Allerdings sind zwei Gruppen zu unterscheiden: die eine, die es mit griechischen Philosophen Sokrates hält und "weiß, dass sie nichts weiß". Und die andere, die meint, alles über das Thema Datenbanken zu wissen. Die zweite Gruppe hätte aber niemals dieses Buch zur Hand genommen und wenn doch, dann das erste Kapitel gleich überschlagen. Sie, der Sie es lesen, gehören also zur ersten Gruppe und Sie tun gut daran, bevor Sie mit der Arbeit mit FileMaker beginnen, sich über Grundlegendes bei Datenbanken, auch über FileMaker hinaus, zu informieren. Das Kapitel dient diesem Zweck.
1.1 Datenbankgrundlagen

Wenn Ihnen heute noch jemand den Vergleich mit dem Karteikasten liefert, um eine Datenbank zu beschreiben, dann sollten Sie skeptisch und vorsichtig sein. Ein Karteikasten ist ein lineares System, das nur die Anordnung der Datensätze (Karteikarten) hintereinander zulässt. Der Zugriff von einer Karteikarte auf eine andere Karteikarte ist nur umständlich möglich und auch nur dann, wenn direkte Verweise auf der Karte angebracht sind, die mit dem Ordnungssystem des Kastens übereinstimmen. Je umfangreicher solch eine Karteikartensammlung wird, um so schwieriger wird das Pflegen dieses Verweissystems und der Zugriff auf bestimmte Datensätze, wenn die Informationen nicht direkt im Ordnungsbegriff verankert sind.

In einer Datenbank ist es aber möglich, direkt von einem Datensatz auf einen weiteren zu verweisen. Auch der Zugriff auf bestimmte Datensätze ist auf vielfache Weise möglich. Deshalb schließt sich der Verweis auf den Karteikasten eigentlich aus, wenn man von (elektronischen) Datenbanken spricht.
1.1.1 Was ist eine Datenbank?

Als " Datenbank " bezeichnet man ein System, mit dem umfangreiche Informationen gesammelt und verwaltet werden können. Besteht diese Datenbank aus mehreren Tabellen, zwischen denen Verknüpfungen (Beziehungen) hergestellt werden können, so spricht man von einer "relationalen Datenbank". Nicht selten wird schon eine einfache Tabelle, wie man sie zum Beispiel aus einer Tabellenkalkulation kennt, als Datenbank bezeichnet. Das ist allerdings nicht korrekt, auch wenn man in einer einzelnen Tabelle Datensätze sinnvoll anordnen kann. Zwar entspricht die Grundstruktur - Zeilen und Spalten nehmen an den Schnittstellen (den Feldern) die Informationen auf - durchaus einer relationalen Datenbank. Da aber keine echten Beziehungen zwischen mehreren Tabellen hergestellt werden können, stimmt der Vergleich nicht.

Eine etwas vereinfachte Definition für eine Datenbank ist folgende:

GRUNDLAGEN

Eine Datenbank - oder genauer ein Datenbanksystem - speichert große Datenmengen dauerhaft und stellt sie Benutzern und Anwendungsprogrammen zur weiteren Verarbeitung zur Verfügung.

Eine Tabellenkalkulation wie Excel kann auch Daten verwalten, ist aber trotzdem keine vollwertige Datenbank.
1.1.2 Das relationale Modell

Das wohl bekannteste Datenbankmodell ist das relationale. Es wurde in den sechziger und siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts bei IBM entwickelt und zwar von Edgar F. Codd (1923 - 2003).

GRUNDLAGEN

Ein relationales Datenbanksystem dient zur Darstellung der vielfältigen Beziehungen zwischen den Daten und nicht nur einfach zur Aufbewahrung einzelner Informatio

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