text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

PostgreSQL-Administration von Eisentraut, Peter (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.03.2013
  • Verlag: O'Reilly Verlag
eBook (PDF)
29,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

PostgreSQL-Administration

PostgreSQL hat sich bei professionellen Datenbankadministratoren als hoch performantes und robustes Datenbanksystem durchgesetzt. PostgreSQL ist freie Software, wird seit Ende der 80er Jahre von einer engagierten Community ständig weiterentwickelt und besitzt die Eigenschaften, Zuverlässigkeit und Performance kommerzieller Datenbanksysteme. Die Autoren sind aktive Entwicklungsmitglieder der PostgreSQL Community und geschätzte Datenbankexperten. Die 3. Auflage von PostgreSQL Administration behandelt die im September 2012 erschienene Version 9.2. Die neue Version enthält gerade im Bereich Replikation, Konfiguration und Performance viele Verbesserungen.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 412
    Erscheinungsdatum: 21.03.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783868993622
    Verlag: O'Reilly Verlag
    Größe: 2844 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

PostgreSQL-Administration

Kapitel 1. Installation

In diesem Kapitel wird die Installation der PostgreSQL-Software beschrieben . Geübten und erfahrenen Administratoren mit den geeigneten Werkzeugen geht die Installation eines PostgreSQL-Servers leicht von der Hand. Ein Großteil des Vorgangs ist automatisiert.
Softwareinstallation

Der erste Schritt, um ein PostgreSQL-System einzurichten, besteht in der Installation der Software. In den meisten Situationen bieten sich dem Administrator zwei Varianten, wie diese durchgeführt werden kann: Entweder man baut die Software aus dem Quellcode selbst, oder man installiert ein vorgefertigtes Paket .

Das PostgreSQL-Projekt (also die Entwickler der Software) veröffentlicht zunächst nur den Quellcode . Die Pakete werden daraufhin von oder in Zusammenarbeit mit den Anbietern der verschiedenen Betriebssysteme zusammengestellt, um die Installation der Software auf dem jeweiligen System zu vereinfachen und sicherzustellen, dass die Software mit dem System gut zusammenarbeitet .

Was wir hier verkürzt als "Paket" bezeichnen, heißt auf verschiedenen Systemen unterschiedlich: Auf vielen Linux-Systemen wird es als RPM oder Debian-Paket bezeichnet, auf BSD-Systemen entweder als Port oder als Package , auf Mac OS X finden sich MacPorts und Homebrew, und für Windows gibt es einen Installer .

Zu der Frage, welche Installationsart zu wählen ist, gibt es viele Meinungen. Ausschlaggebend sind dabei folgende Aspekte:

Ist die gewünschte Version verfügbar?

Ist absehbar, dass zukünftige Versionen rechtzeitig verfügbar sein werden?

Wie ist die Qualität der Paketierung?

Bestehen Sonderwünsche, die die Paketierung nicht erfüllt?

Womit ist der Administrator am besten vertraut?

Wer hingegen den Quellcode selbst bauen und installieren will, sieht sich mit vielen zusätzlichen Aufgaben konfrontiert:

Compiler pools müssen bereitgestellt werden.

Abhängigkeiten müssen selbst verwaltet werden.

Benutzer und Dateisystemrechte müssen eingestellt werden.

Startskripten müssen geschrieben und konfiguriert werden.

Logging, Wartung, Datensicherung und Ähnliches müssen erledigt werden.

Für diejenigen Betriebssysteme, die mit PostgreSQL am häufigsten eingesetzt werden, sieht die Situation so aus, dass sich der Einsatz einer paketierten Variante auf jeden Fall lohnt.
Versionierung

Bevor man die Einrichtung eines PostgreSQL-Systems angeht, sollte man sich klarmachen, welche Versionen es gibt und welche von ihnen man verwenden möchte.

PostgreSQL verwendet eine dreiteilige Versionsnummer , zum Beispiel 8.4.10 oder 9.2.0. Die erste Ziffer der Versionsnummer ändert sich nur sehr selten, nämlich dann, wenn eine neue "Ära" im Projekt anbricht. Die zweite Ziffer ändert sich, wenn ein neues großes Release mit neuen Features ausgeliefert wird. Die dritte Ziffer der Versionsnummer ändert sich mit jedem kleinen Release, das nur kritische Fehler berichtigt.

Dieses Versionsnummernschema ist aus technischer Sicht etwas unpassend, denn die erste und die zweite Zahl bilden im Prinzip eine Einheit. Aus Sicht der Entwickler gibt es einen großen Releasezweig "9.2" mit den Unterversionen 9.2.0, 9.2.1 und so weiter, je nachdem, wie oft Fehlerkorrekturen in dem Zweig notwendig werden. Insofern sind etwa 8.4 oder 9.2 als "Hauptversionsnummern" ( major version ) anzusehen, denn imme

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen