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Linux Kommandoreferenz Shell-Befehle von A bis Z von Kofler, Michael (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.11.2020
  • Verlag: Rheinwerk Computing
eBook (ePUB)
21,90 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Linux Kommandoreferenz

Mit der Kommandoreferenz nutzen Sie die Shell voll aus. Sie liefert Ihnen einen strukturierten Überblick über alle Linux-Befehle, erklärt ihre Verwendung und zeigt Ihnen Praxisbeispiele zu den wichtigsten Anwendungsfälle. Einsteiger finden verständliche Erklärungen zu allen Werkzeugen, fortgeschrittene Linux-User profitieren von Hinweisen zu distributionsspezifischen Abweichungen und kommentierten Konfigurationsdateien. Kurz: Über 500 Befehle aus allen Bereichen, thematischer und alphabetischer Zugriff auf Kommandos, sofort einsetzbare Praxisbeispiele - einfach eine runde Sache!

Aus dem Inhalt:

  • Über 500 Kommandos
  • Syntaxreferenz
  • Referenz der Tastenkürzel
  • Dateisystem- und Netzwerk-Administration
  • SELinux, AppArmor, iptables und nft
  • Paketverwaltung, Snap, Flatpack
  • Drucker-, Datenbank- und Server-Administration
  • Cloud und Virtualisierung: aws, Docker, kvm, virsh
  • Zertifikate: acme.sh, certbot, openssl
  • WLAN, Bluetooth und weitere Hardware
  • Systemstart/-stopp, Init-System, GRUB



Michael Kofler hat Telematik an der TU Graz studiert und ist einer der erfolgreichsten deutschsprachigen IT-Fachbuchautoren. Zu seinen Themengebieten zählen neben Linux auch IT-Sicherheit, Python, Swift, Java und der Raspberry Pi. Er ist Entwickler, berät Firmen und arbeitet als Lehrbeauftragter.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 544
    Erscheinungsdatum: 20.11.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783836278607
    Verlag: Rheinwerk Computing
    Größe: 1345 kBytes
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Linux Kommandoreferenz

Kommandos von A bis Z
A
aa-complain programm

Das Kommando aa-complain aktiviert den complain-Modus für das AppArmor-Profil des angegebenen Programms. Regelverstöße werden damit zwar protokolliert, aber nicht geahndet, d.h., das Programm läuft ungestört weiter.

aa-complain steht wie alle anderen aa-xxx-Kommandos nur bei Distributionen zur Verfügung, die das Sicherheitssystem AppArmor verwenden, also (open)SUSE und Ubuntu. Unter Ubuntu befindet sich das Kommando im Paket apparmor-utils, das extra installiert werden muss.

Beispiel

Das folgende Kommando bewirkt, dass das Programm dovecot zwar weiterhin überwacht wird, Regelverstöße aber lediglich in einer Logging-Datei festgehalten werden:

root# aa-complain /usr/sbin/dovecot
Setting /usr/sbin/dovecot to complain mode. aa-disable programm

aa-disable deaktiviert das AppArmor-Profil für das angegebene Programm. Zur Reaktivierung verwenden Sie aa-enforce oder aa-complain.

aa-enforce programm

Das Kommando aa-complain aktiviert den enforce-Modus für das AppArmor-Profil des angegebenen Programms. AppArmor unterbindet damit Datei- oder Netzwerkzugriffe, die durch AppArmor-Regeln verboten sind.

aa-status [option]

aa-status liefert eine Zusammenfassung über den Zustand des AppArmor-Systems. Durch die Angabe genau einer Option aus --complaining, --enabled, --enforced oder --profiled kann die Ausgabe auf eine Detailinformation verkürzt werden.

Beispiel

Auf dem Testrechner ist AppArmor aktiv. 25 Regelprofile sind geladen, aber nur vier davon überwachen tatsächlich laufende Programme.

root# aa-status
25 profiles are loaded.
25 profiles are in enforce mode.
/sbin/dhclient
/usr/bin/evince
...
libreoffice-xpdfimport
0 profiles are in complain mode.
4 processes have profiles defined.
4 processes are in enforce mode.
/sbin/dhclient (651)
/usr/sbin/cups-browsed (537)
/usr/sbin/cupsd (452)
/usr/sbin/mysqld (612)
0 processes are in complain mode.
0 processes are unconfined but have a profile defined. ack [optionen] suchbegriff

ack ist eine für Programmierer und Administratoren optimierte Variante von grep. Im Gegensatz zum Original ignoriert ack GIT- und SVN-Verzeichnisse, Backup-Dateien sowie binäre Dateien. Bei vielen Distributionen befindet sich ack im gleichnamigen Paket oder in ack-grep. Alternativ kann ack auch als Perl-Modul installiert werden (cpan App::Ack).

ack ist grundsätzlich kompatibel zu grep, durchsucht aber standardmäßig rekursiv alle Dateien im aktuellen Verzeichnis (wie grep -r). Am häufigsten wird das Kommando in den Formen ack suchbegriff oder ack -i suchbegriff (Groß- und Kleinschreibung ignorieren) aufgerufen. Eine Referenz von ack-spezifischen Optionen liefern ack --help und man ack.

Eine Alternative zur ack-Variante ist das Kommando ag. Manche Distributionen bieten das Kommando im Paket silversearcher-ag an. Alternativ können Sie das Programm von GitHub klonen und dann selbst kompilieren:

https://github.com/ggreer/the_silver_searcher/wiki

Beispiel

Das folgende Beispiel sucht nach Dateien in /etc, die den Suchbegriff localhost enthalten, und gibt die entsprechenden Treffer samt Zeilennummern an:

root# cd /etc
root# ack localhost
security/pam_env.conf
52:# to "localhost" rather than not being set at all
53:#REMOTEHOST DEFAULT=localhost OVERRIDE=@{PAM_RHOST}
64:#NNTPSERVER DEFAULT=localhost

speech-dispatcher/speechd.conf
38:# for connections coming from localhost. If LocalhostA

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