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Linux-Server fr Einsteiger Mit Debian GNU/Linux und Ubuntu von Willemer, Arnold (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.03.2015
  • Verlag: Wiley-VCH
eBook (ePUB)
39,99 €
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Linux-Server fr Einsteiger

Linux-Server aufsetzen, administrieren und absichern: Arnold Willemer zeigt Ihnen in diesem Buch, wie Sie Ihren Debian/GNU Linux oder Ubuntu Server von Anfang an gut im Griff haben. Schritt für Schritt erklärt er Ihnen, wie Sie den Server installieren, Laufwerke, Drucker und Netzwerke einrichten und Benutzerkonten anlegen. Außerdem lernen Sie, wie Sie effizient mit der Shell arbeiten und per Remote-Zugriff administrieren. Einen weiteren großen Themenkomplex bildet die Sicherung von Daten, die Systemdiagnose sowie das Härten des Servers gegen Angreifer von außen. In weiteren Kapiteln erfahren Sie, wie Sie Datenbanken anlegen oder einen Dateiserver, wie z. B. einen SAMBA- oder FTP-Server, einrichten. Und auch Mail- und Webserver kommen nicht zu kurz. Alle Themen werden anschaulich und von Grund auf erklärt, sodass Sie den Beschreibungen auch dann leicht folgen können, wenn Sie bisher noch nicht mit Linux-Servern gearbeitet haben. Zudem eignet sich dieses Buch durch die vielen nützlichen Optionsübersichten auch hervorragend als Nachschlagewerk. So gerüstet steht Ihrem sicheren und performanten Server nichts mehr im Weg!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 750
    Erscheinungsdatum: 04.03.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783527689354
    Verlag: Wiley-VCH
    Größe: 11695kBytes
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Linux-Server fr Einsteiger

Kapitel 1 Linux und freie Software

Inhalt

Vorstellungsrunde Linux, GNU, Debian und Ubuntu
Was freie Software ausmacht
Sicherheit und Freiheit kann gemeinsam gehen
Ideologien und was sie nutzen
Linux hat sich im Bereich der Server weitgehend durchgesetzt. Das erscheint auf den ersten Blick ungewöhnlich, weil Linux nicht durch eine kommerzielle Firma vermarktet wird.
1.1 Linux ist nicht Windows

Falls Sie auf Ihrem Arbeitsplatz-Computer Windows verwenden, werden Sie vermutlich automatisch Vergleiche zwischen Windows und Linux ziehen und vielleicht auch hin und wieder über die Unterschiede fluchen: Warum verhält sich Linux anders als Windows? Können die Programmierer das nicht besser?

Das könnten sie sicher. Aber das wollen sie nicht. Die Programmierer, die die Entwicklung von Linux anstießen und fortsetzten, taten dies zu einem großen Teil in ihrer Freizeit und wollten sehr bewusst ein anderes, ein besseres Betriebssystem programmieren als das, was sie auch für wenig Geld im Laden kaufen könnten.

Das Vorbild für Linux war UNIX, das durch klare Konzepte glänzte. Aber die Entwicklung blieb nicht stehen und so wurden die Konzepte immer wieder hinterfragt und durch modernere, noch klarere und performantere Ansätze ersetzt. Um solche Änderungen streiten sich die Entwickler oft sehr engagiert. Das wirkt auf Außenstehende manchmal etwas irritierend, führt aber langfristig zu einem leistungsfähigen Betriebssystem, das auf der Höhe der Zeit bleibt.

Dagegen schleppt Windows immer noch die Altlasten längst vergangener Tage mit sich herum. Ein typisches Beispiel sind die Laufwerksbuchstaben. Warum wird die erste Festplatte immer mit dem Buchstaben C: bezeichnet? Weil A: und B: immer noch für zwei Diskettenlaufwerke reserviert sind, obwohl man heutzutage solche Laufwerke nicht einmal mehr kaufen kann. Und die Bindung an diese Laufwerksbuchstaben führt noch heute dazu, dass der Anwender ein massives Problem hat, wenn sein Laufwerk C: voll ist. Linux verzichtet dagegen ganz auf Laufwerkskennungen. Alle Dateien befinden sich in genau einem Verzeichnisbaum, der sich über mehrere Laufwerke verteilt. Und das Umlagern von Programmen oder Dateien auf ein anderes Laufwerk ist für einen Linux-Administrator eine Kleinigkeit.

Darum sollten Sie sich nicht ärgern. Linux ist einfach anders. Es will anders sein und es ist gut, dass es anders ist. Lassen Sie sich lieber auf diese Andersartigkeit ein. Sie werden sehen, dass es meist sehr logisch strukturiert ist und auf lange Sicht Ihre Probleme einfacher löst, als dies mit Windows möglich wäre.
1.2 Linux? Debian? Ubuntu?

Sie wollen einen Linux-Server betreiben, sonst hätten Sie dieses Buch nicht in der Hand. Aber was ist eigentlich Linux genau? Sie finden nirgends einen Laden, in dem Sie neben den Schachteln von Windows eine Schachtel mit dem Aufdruck "Linux" finden.

Denn obwohl Linux als Bezeichnung für das Betriebssystem verwendet wird, ist es streng genommen nur der Name des Betriebssystemkerns, um den das Betriebssystem gestrickt ist. Zu einem Linux-System bekommen Sie neben dem Kern aber noch reichlich Software dazu. Und da Linux Open Source, also freie Software ist und freie Software auch noch kostenlos ist, ist das Paket großzügig bemessen. Bis hin zur Textverarbeitung, Datenbank und diversen Serverprogrammen ist alles inklusive!

Dieses Gesamtpaket aus Systemkern und Programmen wird als Distribution bezeichnet. Eine Distribution umfasst das Installationsmedium und die Software-Pakete. Sie sorgt dafür, dass das System installiert werden kann, aktualisiert wird und alle Bestandteile zusammenpassen. In diesem Buch werden die Distributionen Debian und Ubuntu Server verwendet, um einen Linux-Server zu betreiben.
Warum Debian und Ubuntu?

Debian ist eine der ältesten Distributionen und im Gegensatz zu m

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