text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Das papierlose Büro Das Praxis-Know-how für den erfolgreichen Weg zum papierlosen Büro von Reibold, Holger (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.03.2016
  • Verlag: Brain-Media.de
eBook (ePUB)
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Das papierlose Büro

Um den gewaltigen Papierhunger der Deutschen zu stillen, müssen Jahr für Jahr Millionen Bäume gefällt werden - ein gewaltiger Raubbau an der Natur. Sie können dem mit einfachen Mitteln entgegenwirken und den täglichen Papierverbrauch drastisch reduzieren. Die Senkung des Papierverbrauchs ist nur die eine Sache, denn Sie erzielen durch den Umstieg zur digitalen Speicherung auch mehr Ordnung und finden bestimmte Informationen deutlich leichter. Sie profitieren also gleich mehrfach: Sie sparen Geld, Zeit, Platz und tun auch noch etwas Gutes für die Umwelt. In dem vorliegenden Buch lernen Sie Wege und Tools kennen, die Sie dabei unterstützen, den Papierverbrauch deutlich zu senken. Die Papierberge werden schnell von Ihrem Schreibtisch verschwinden und Ihnen mehr Platz für Kreativität und Selbstentfaltung lassen.

Dr. Holger Reibold (reibold.de) studierte Informatik, promovierte und begann in den 1990ern seine Karriere als Fachjournalist und Autor. 1995 veröffentlichte das Urgestein unter den Internet- und IT-Journalisten das erste Buch zum Thema World Wide Web. Es folgten Hunderte Artikel in Fachzeitschriften wie Android User, Cobbs Inside, Computer Bild, DOS, Dr. Web, Internet Magazin, Internet Pro, IT-Administrator, Net-Investor, PC Magazin, PC Pro, Linux Intern, Linux Magazin, Open Source Magazin, TecChannel, Weka etc. und sowie über Hundert Bestseller mit einer Gesamtauflage von mehreren Hunderttausend rund um die Themen Internet und Open Source. 2005 gründete Reibold den Verlag Brain-Media.de.

Produktinformationen

Weiterlesen weniger lesen

Das papierlose Büro

2 Ideen sammeln und verwalten

Keine Frage: Mindmaps gelten als sehr effiziente Technik zur Steigerung der Kreativität und haben sich längst in vielen Bereichen etabliert. Sie helfen, Gedanken zu sortieren und Überlegungen in andere Zusammenhänge zu bringen. Unser Denken ist kein linearer, sondern ein sehr komplexer Prozess, bei dem sich die verschiedensten Strukturen bilden und wieder verworfen werden. Das menschliche Gehirn kann dabei unterschiedlichste Informationen miteinander verknüpfen, diese neu anordnen und somit in völlig neue Zusammenhänge bringen.

Aus dieser Erkenntnis heraus hat Tony Buzan die Mindmapping-Technik entwickelt. Sie berücksichtigt die Komplexität unseres Gehirns und unseres Denkens. Sie berücksichtigt auch die Tatsache, dass unser Gehirn zwei Hälften mit unterschiedlichen Aufgabenbereichen besitzt: Während der linken Gehirnhälfe das rationale Denken, Logik, Sprache, Zahlen und analytische Fähigkeiten zugeordnet werden, ist der rechte Teil unseres Gehirns für Kreativität, Phantasie, musikalische und andere kreative Fähigkeiten verantwortlich.

Mit der Mindmapping-Technik versucht nun, eine Brücke zwischen beiden Bereichen zu schlagen. Dazu werden beide Gehinregionen angesprochen. Dadurch ergeben sich Synergieeffekte, die zu einer deutlichen Leistungssteigerung führen.

Und wie lässt sich dieser Leistungsgewinn nun in der Praxis erzielen? Bei den Mindmaps handelt es sich um grafisch gestaltete Skizzen, mit deren Hilfe unstrukturierte Informationen zu einem Problem oder einer Aufgabenstellung erfasst und sortiert werden können.

Dabei wird das Problem selbst in den Mittelpunkt der Zeichnung gerückt und mit grafischen Elementen wie Symbolen oder Skizzen erweitert. Das Ziel dabei: Durch die visuelle Gestaltung, die immer die Aufgabe - und damit die Lösung - im Fokus hat, wird die Kreativität des Bearbeiters angeregt.

Ausgehend von dem zentralen Begriff in der Mitte, werden der Mindmap dann Gedanken, Ideen, Gesichtspunkte und andere Aspekte hinzugefügt, die nach und nach zu einer baumartigen Struktur mit zahlreichen Ästen und Verzweigungen, eben einer Gedankenkarte, wächst. Ein wenig irreführend ist der Begriff der Map, Karte, schon, denn Mindmaps ähneln mehr einem Baum, als mit einer Karte. Das nachfolgende Beispiel zeigt dies anhand des Begriffs "Mindmap":

Ein Ausschnitt aus einer typischen Mindmap zum Thema.

Mindmaps sind stets individuell und nie fertig. Erstellt ein Anwender A eine Map zu einem bestimmten Themenkomplex, so sieht das Pendant eines Anwenders B vermutlich anderes aus. Ähnlich dürften sich die Mindmaps sein, mehr aber in der Regel nicht.

Sind mehrere Personen mit Mindmaps am gleichen Problem zugange, fallen die Arbeitsergebnisse immer unterschiedlich aus, da jeder andere Farben, Symbole oder Zeichnungen verwendet. Es gibt nicht nur gestalterische Unterschiede, sondern natürlich auch inhaltliche, denn jeder von uns bringt bei bestimmten Aufgabenstellungen oder Problemen andere Aspekte und verschiedene Perspektiven ein.

Und dies ist auch gut so, denn Mindmaps sollen ja gerade dabei helfen, die eigenen Gedankenstrukturen zu visualisieren, zu struktrurieren und neu zu verknüpfen, um die "optimale" Problemlösung zu entwickeln.

Wie nachstehendes Beispiel zeigt, sind Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Mit Mindmaps können Sie beliebige Inhalte abbilden, neu strukturieren, sich optimal auf Prüfungen vorbereiten und vieles mehr.

Typischerweise entstehen Mindmaps auf dem Papier. Doch das ist mit verschiedenen Einschränkungen verknüpft. Das Bearbeiten von Mindmaps ist auf Papier gebrachten Gedanken umständlich, bisweilen sogar unmöglich. Schon das Neu-Anordnen von Zweigen

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen