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EJB 3.1 professionell (iX Edition) Grundlagen- und Expertenwissen zu Enterprise JavaBeans 3.1 - inkl. JPA 2.0

  • Erscheinungsdatum: 02.12.2011
  • Verlag: dpunkt
eBook (PDF)
42,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Online verfügbar

EJB 3.1 professionell (iX Edition)

Dieses Buch vermittelt Softwareentwicklern und -architekten sowie Projektleitern das notwendige Praxiswissen für die Entwicklung verteilter komponentenorientierter Systeme mit Enterprise JavaBeans 3.0. Geschrieben wurde es von erfahrenen Praktikern, unter ihnen ein Mitglied der EJB 3.1 Expert Group. Anhand praxisnaher Beispiele werden die Architektur sowie die zugrunde liegenden Konzepte beschrieben und illustriert. Weitere Themen sind projektrelevante Themen wie Security und Testen sowie Hinweise für die Migration existierender EJB-Applikationen.

Oliver Ihns beschäftigt sich seit mehr als 20 Jahren mit Architekturen und Technologien verteilter, objekt- und serviceorientierter Systeme als Berater, Coach, Referent auf Fachkonferenzen und Autor von Büchern und Fachartikeln. Er ist Mitglied in verschiedenen Expert Groups (u. a. EJB 3.1, JPA 1.0 und WebBeans/CDI) im Java Community Process (JCP) und definiert und entwickelt auf diese Weise federführend Kerntechnologien der Java-Welt mit. Sein Tätigkeitsfeld erstreckt sich von den technologischen Grundlagen von verteilten Systemen über die Architekturberatung und das Architekturmanagement (EAM, SOA, Bebauungspläne) bis hin zu den strategischen Aspekten von Unternehmensarchitekturen und der Auditierung von Systemen. Oliver Ihns wurde 2005 von Sun Microsystems in den kleinen Kreis der Java Champions berufen. Er ist Mitglied des Vorstands der Holisticon AG, einer international tätigen Management- und IT-Beratung. Stefan M. Heldt arbeitet als Berater, Coach und Trainer bei der Holisticon AG. Als Softwarearchitekt unterstützt er Unternehmen im Bereich Architekturen und Technologien für verteilte unternehmenskritische Anwendungen sowie bei der Modellierung und Implementierung von Geschäftsprozessen. Neben seiner beratenden Tätigkeit ist er als Autor von Fachartikeln und als Referent auf Konferenzen präsent. Als Mitglied der Expert Group für EJB 3.2 im Java Community Process (JCP) wird er diese Technologie zukünftig an der Quelle aktiv mitgestalten. Holger Koschek arbeitet als Berater und Coach bei der Holisticon AG. Seit 1997 ist er in kleinen bis sehr großen, mitunter auch verteilten internationalen IT-Projekten unterwegs. Aufbauend auf seinen Erfahrungen mit der Architektur und Entwicklung verteilter objektorientierter Anwendungssysteme unterstützt er Unternehmen bei der Einführung agiler Vorgehensweisen sowie bei der Modernisierung ihrer Softwarearchitekturen. Sein Wissen gibt er gerne in Form von Büchern, Fachartikeln und Konferenzbeiträgen weiter. Holger Koschek ist Autor der 'Geschichten vom Scrum' (dpunkt.verlag 2009) und Koautor von 'Unternehmensportale' (mit Martina Großmann, Springer-Verlag 2005). Jo Ehm ist Senior Consultant bei der Holisticon AG. Er ist GPM/IPMA-zertifizierter Projektmanager und unterstützt neben seiner Arbeit als Projektmanager Kundenprojekte auch als Softwarearchitekt, Coach und Lead Software Engineer. Sein Fokus liegt auf den Technologien und Architekturen für serviceorientierte und webbasierte Enterprise-Applikationen sowie auf der Modellierung und Implementierung von Geschäftsprozessen. Daneben hat er einen Schwerpunkt auf (agile) Projektmanagementmethoden und Testmethoden gelegt.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 612
    Erscheinungsdatum: 02.12.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783898648516
    Verlag: dpunkt
    Serie: iX Edition
    Größe: 18325 kBytes
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EJB 3.1 professionell (iX Edition)

8 Entity Beans (S. 213-214)

"Was immer Ihnen wichtig ist – wir speichern es für Sie!"

Lexar, 2004

8.1 Kurz gefasst

Dieses Kapitel gibt das Ende der Entity Beans bekannt. Denn zumindest in der Form, wie sie aus den Vorgängerversionen der EJB-Spezifikation bekannt sind, werden Entity Beans in EJB 3.x nicht mehr verwendet. Der Themenkomplex der Objektpersistenz ist radikal verändert worden. Auch in diesem Bereich haben die einfachen Java- Objekte (Plain Old Java Objects, POJOs) Einzug gehalten. Die wesentliche Änderung ist aber die Erweiterung des Anwendungsbereichs:

Waren die Entity Beans nur im J2EE-Umfeld nutzbar, so steht die Java Persistence API (JPA) von EJB 3.0 auch für die Java Platform, Standard Edition (Java SE) zur Verfügung. Diese Unabhängigkeit zeigt sich mittlerweile auch darin, dass die neueste Version der Spezifikation unter dem Namen Java Persistence 2.0 firmiert und in einen eigenen Java Specification Request (JSR 317) ausgelagert wurde. Die JPA ist so umfangreich, dass hierüber eigene Bücher geschrieben werden (z. B. [Keith09]). Wir geben Ihnen in den beiden nachfolgenden Kapiteln zwar einen guten Überblick, erheben jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da dies den Umfang unseres Buches sprengen würde.

8.2 Der Blick zurück

In EJB 2.1 waren Entity Beans – ähnlich wie auch die Session und Message-Driven Beans – eng eingebunden in ein Framework-Korsett. Für den EJB-Entwickler galt es, einige Schnittstellen zu implementieren, über die der Lebenszyklus der Entity Beans sowie deren Persistenz kontrolliert werden konnten.

Der Lohn der Mühe: Eine solchermaßen konstruierte Entity Bean konnte komplett vom EJB-2.1-Container verwaltet werden. Clients konnten auf Entity Beans nur über Proxy-Objekte zugreifen. Die eigentlichen Entity-Bean-Objekte blieben in der Obhut des EJB-Containers. Oft erfolgten diese Client-Zugriffe von außerhalb des EJB-Containers. Abhängig von der Komplexität der Entity Beans und der Anzahl der zu übertragenden Attributwerte konnte dieser Bean- Zugriff eine erhebliche Netzwerklast verursachen. Um dieses Problem zu beseitigen, kam beim Client-Zugriff auf Entity Beans oft das Entwurfsmuster Value Object (auch Data Transfer Object genannt) zur Anwendung.

In solchen Value Objects werden ausgewählte Attribute einer Entity Bean nach fachlichen Gesichtspunkten und unter Berücksichtigung der Datenbedürfnisse der Client- Zugriffe zusammengefasst. Anstatt nun jedes einzelne Attribut einer Entity Bean anzufragen, werden diese Attributwertsammlungen auf dem Server (d. h. im EJB-Container) erzeugt und mit nur einem Aufruf an den Client transportiert.

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