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Scrum Produkte zuverlässig und schnell entwickeln von Gloger, Boris (eBook)

  • Verlag: Carl Hanser Fachbuchverlag
eBook (ePUB)
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Scrum

- Neu in der 5. Auflage: Scrum ohne Blueprints skalieren - Erweitertes Kapitel zum Thema Führung - Profitieren Sie von zahlreichen Tipps aus der Erfahrung von Boris Gloger, Praxisbeispielen und Fallstudien Software agil zu entwickeln ist he

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 354
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783446450912
    Verlag: Carl Hanser Fachbuchverlag
    Größe: 20355 kBytes
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Scrum

2 Die Rollen - klare Verantwortlichkeiten
Die Stärke von Scrum liegt in der klaren Zuordnung und Trennung von Verantwortung für verschiedene Aspekte des Produktentwicklungsprozesses in drei zentrale Rollen: ScrumMaster, Product Owner, (Entwicklungs-)Team. Ich selbst füge für ein besseres Verständnis von Scrum in Organisationen noch den Kunden, den Anwender und den Manager hinzu.

BAR - ABENDS

LOUNGE MUSIC, die Bar wirkt ein wenig futuristisch. Drei Männer sitzen an einem Tisch. Der Product Owner trägt einen feinen Anzug und Krawatte, er hält einen Block in der Hand, auf dem er etwas notiert. Ein jüngerer Mann sitzt im Freizeitlook am Tisch. Er sieht dynamisch aus und trägt ein T-Shirt mit dem Aufdruck DAS TEAM. Komplettiert wird die Runde durch den ScrumMaster - er trägt Outdoor-Kleidung, als käme er gerade von einer Expedition.

SCRUMMASTER: Wir sollten noch mal herausstellen, welche Rollen und Verantwortungen wir in diesem Projekt haben. Herr Product Owner, könnten Sie bitte anfangen?

Der Product Owner richtet sich auf, kratzt sich am Kopf, schaut in seine Unterlagen.

PRODUCT OWNER: Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Nun gut, also ...

Er schaut noch einmal in die Runde.

PRODUCT OWNER: Ich bin der Product Owner. Meine Aufgabe in diesem Projekt ist es, die Vision zu haben und sie an alle plastisch und präzise zu vermitteln. Das ist nicht immer einfach. Der ScrumMaster hilft mir in der Regel dabei, die Vision zu finden.

Das Team verdreht die Augen. Der ScrumMaster schaut das Team an, runzelt die Stirn. Das Team wendet sich wieder dem Product Owner zu.

PRODUCT OWNER: Wenn klar ist, wohin das Projekt gehen soll, kommuniziere ich die Vision an alle und dann rede ich mit dem Team über die Funktionalitäten, die das Produkt später einmal haben soll. Im Anschluss daran entsteht das Product Backlog, die Liste der Funktionalitäten. Diese Liste wird von mir nach ihrem Business Value priorisiert. Ich muss mir also überlegen, welchen Wert jede einzelne Funktionalität für unser Produkt hat.

Das Team wackelt unruhig auf dem Stuhl hin und her. Der ScrumMaster schaut es an.

SCRUMMASTER: Ja?

TEAM: Jetzt sollte ich etwas hinzufügen. Ich bin nämlich, nachdem der Product Owner das Backlog priorisiert hat, dafür verantwortlich, jedes Backlog Item zu schätzen. Nicht immer einfach, kann ich euch sagen.

PRODUCT OWNER: Stimmt genau. In der Regel macht das Team das aber wirklich sehr gut. Im Sprint Planning gebe ich noch das Ziel vor, damit wir darüber verhandeln können. Am Ende der Iteration komme ich zum Sprint Review und schaue mir an, was das Team produziert hat. Ich kenne das Ergebnis zwar meistens schon vorher, aber diese formale Prüfung ist wirklich gut und, wie ich finde, sehr wichtig.

TEAM: Okay - lass mich mal. Ich bin das Team. Ich liefere das Produkt. Ich bin dafür verantwortlich, meine Absprachen mit dem Product Owner einzuhalten. Wenn ich sage, ich liefere, dann liefere ich auch. Meine Verantwortung ist, jedes Backlog Item zu schätzen. Ich bin für die Umsetzung vollständig verantwortlich, deshalb habe ich auch die Autorität, die Dinge - im Rahmen des Möglichen - so zu tun, wie sie meiner Meinung nach getan werden müssen. Ich organisiere mich selbst, niemand sagt mir, wie etwas getan werden soll. Wenn ich ein Impediment erkenne, gehe ich damit zum ScrumMaster.

Der ScrumMaster schaut auf das Schweizer Messer in seiner Hand, dreht es und legt es auf den Tisch.

SCRUMMASTER: Das war wohl mein Stichwort. Das ist tatsächlich zunächst mein

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