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Google Inside Wie Google denkt, arbeitet und unser Leben verändert von Levy, Steven (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.07.2012
  • Verlag: MITP Verlags GmbH & Co. KG
eBook (PDF)
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Google Inside

Wie Google denkt, arbeitet und unser Leben verändertAus dem InhaltDie Suche nach GoogleDie Welt aus der Sicht von Google: Biografie einer SuchmaschineGooglenomics: Das Geheimnis des Internet-ProfitsSei nicht böse: Wie die Google-Kultur entstandGoogles Wolke: Aufbau von Datenzentren zur Speicherung aller jemals verfassten WerkeJenseits der eigenen Gefilde: Google-Telefone und Google-TVGuGe: Googles moralisches Dilemma in ChinaGoogle.gov: Ist das, was für Google gut ist, auch gut für die Regierung und die Öffentlichkeit?Google in der Verfolgerrolle Steven Levy begleitet den Leser in die Google-Zentrale.Nur wenige Unternehmen waren jemals derart erfolgreich wie Google - das Unternehmen, das das Internet verändert hat und zu einem unentbehrlichen Teil unseres Lebens geworden ist. Der erfahrene Technikredakteur Steven Levy erhielt beispiellose Einblicke in das Unternehmen und begleitet den Leser in die Google-Zentrale, um ihm zu zeigen, wie Google arbeitet.Der Schlüssel zu Googles ErfolgNoch während ihres Studiums in Stanford gelang es den beiden Google-Gründern Larry Page und Sergey Brin, die Internet-Suche zu revolutionieren und daraufhin Milliarden mit Internet-Werbung zu verdienen. Dank dieses Goldesels konnte das Unternehmen enorm expandieren und weitere Projekte wie effizientere Datenzentren, Open-Source-Mobiltelefone, kostenlose Internet-Videos (YouTube), Cloud Computing und die Digitalisierung von Büchern in Angriff nehmen.Der Schlüssel zu Googles Erfolg in all diesen Bereichen ist, wie Levy enthüllt, ihr technischer Ansatz und ihre Orientierung an Internet-Werten wie Geschwindigkeit, Offenheit, Experimentierfreudigkeit und Risikobereitschaft.Verliert Google an Schwung?Aber hat Google vielleicht seinen innovativen Schwung verloren? In China ist es böse gescheitert. Levy enthüllt, wie Brin und Co. hinsichtlich der China-Strategie uneins waren und wie Google im Bereich der sozialen Netzwerke nun erstmals erfolgreichen Konkurrenten hinterherhetzt. Kann sich das Unternehmen mit seinem berühmten Motto, nicht böse sein zu wollen, weiterhin im Wettbewerb behaupten? Kein anderes Buch enthüllte jemals derart viele Google-Interna wie Levys Google Inside.Der Autor:Steven Levy berichtet seit mehr als einem Jahrzehnt über Google, anfangs als Chefredakteur für Newsweek und nun für Wired als leitender Journalist. Er hat auch über Apple (Insanely Great und The Perfect Thing) geschrieben und ist der Autor des Klassikers Hackers: Heroes of the Computer Revolution. Besuchen Sie den Autor unter www.StevenLevy.com.'Google kann man nicht verstehen', so Marissa Mayer, Vizepräsidentin von Google, 'wenn man nicht weiß, dass Larry und Sergey Montessori-Kinder sind. Das ist in den beiden Persönlichkeiten wirklich tief verwurzelt: Mach etwas, weil es sinnvoll ist und nicht, weil irgendeine Autoritäts-person dir es gesagt hat. Diese Denkweise bestimmt bei Larry und Sergey letztlich die Heran-gehensweise an Probleme. Sie fragen immer, warum etwas so sein sollte.'Aus Google InsideEine aufschlussreiche Einführung in die Denkweise der hinter dem einflussreichsten Internet-Unternehmen der Welt stehenden Köpfe.Richard Waters, The Wall Street JournalDer Aufstieg von Google ist eine fesselnde Geschichte, die noch nie so umfassend erzählt wurde.Hiawatha Bray, The Boston Globe Steven Levy berichtet seit mehr als einem Jahrzehnt über Google, anfangs als Chefredakteur für Newsweek und nun für Wired als leitender Journalist. Er hat auch über Apple (Insanely Great und The Perfect Thing) geschrieben und ist der Autor des Klassikers Hackers: Heroes of the Computer Revolution. Besuchen Sie den Autor unter www.StevenLevy.com

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 544
    Erscheinungsdatum: 03.07.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783826692703
    Verlag: MITP Verlags GmbH & Co. KG
    Originaltitel: In the Plex-How Google thinks, works and forms our lives
    Größe: 928 kBytes
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Google Inside

Prolog Die Suche nach Google

"Schon mal von Google gehört?"

Es war ein glühend heißer Tag im Juli 2007 in der ländlichen indischen Dorfgemeinde Ragihalli, die etwa fünfzig Kilometer außerhalb von Bangalore liegt.[ 1 ] Zweiundzwanzig Mitarbeiter eines Unternehmens mit Sitz in Mountain View (Kalifornien) waren in Gelände- und Lastwagen über eine ungepflasterte Straße zu dieser aus siebzig abgenutzten Hütten mit Zementböden bestehenden Enklave gefahren, die von Feldern umgeben war, welche gelegentlich von nicht unbedingt willkommenen Elefanten zertrampelt wurden. Auch wenn Ragihalli bereits seit einigen Jahren mit Elektrizität versorgt wurde, gab es in der gesamten Gemeinde keinen einzigen Personal Computer. Der Besuch begann schon peinlich, als die Fremden aus ihren Fahrzeugen strömten und den versammelten etwa zweihundert Dorfbewohnern gegenüberstanden, die sie, wie sich herausstellte, begrüßen wollten. Es war, als wären diese gut gekleideten Abendländer von einem anderen Planeten gekommen, was in gewissem Sinne allerdings auch zutraf. Kleine Schulkinder wurden nach vorn geschoben, um ein Lied anzustimmen. Daraufhin überreichten die Besucher den Kindern Notizbücher, Stifte und Süßigkeiten. Es herrschte eine unangenehme Stille, die von der 32-jährigen Delegationsleiterin Marissa Mayer gebrochen wurde, als sie sagte: "Lasst uns mit ihnen reden." Die Gruppe schwärmte aus und begann die Dorfbewohner ungeschickt in Gespräche zu verwickeln.

So fragte Alex Vogenthaler einen spindeldürren, breit lächelnden jungen Mann, ob er schon einmal von seinem Arbeitgeber Google gehört hätte. In seinem Heimatland hätte er diese Frage nie stellen müssen, denn praktisch jeder in Amerika und der verkabelten Welt kannte Google. Durch deren unheimlich effektiven Produkte für die Internet-Recherche hatte sich nicht nur die Art und Weise des Zugriffs auf Informationen gewandelt, sondern auch die Einstellung der Menschen dazu. Seit dem Börsengang 2004 war Google ein Wirtschaftsgigant. Und seine Gründer selbst waren perfekte Beispiele für die die wirtschaftliche Zukunft im Internet-Zeitalter repräsentierende superintelligente technische Denkweise.

Der Dorfbewohner antwortete, dass er noch nie etwas von diesem Google gehört hätte. "Was ist das?", fragte er. Vogenthaler versuchte in einfachsten Begriffen zu erklären, dass Google ein im Internet operierendes Unternehmen sei. Menschen benutzten es für die Suche nach Informationen, sagte er. Man stellte eine Frage, auf die man sofort eine Antwort aus dem riesigen, im World Wide Web gesammelten Informationsfundus erhielte.

Der Mann hörte ihm geduldig zu, war aber offenbar besser mit Reis- als mit Suchfeldern vertraut.

Dann hielt der Dorfbewohner ein Mobiltelefon hoch. "Meinst du das?", schien er zu fragen.

Das Telefon zeigte die Signalstärke mit vier kleinen Balken an. In den USA gibt es ausgedehnte Landstriche, in denen Signale nur schwer zu bekommen sind oder gleich gar keine Balken angezeigt werden. Hier im ländlichen Indien war der Empfang jedoch tadellos.

Wie sich herausstellte, war Google im Begriff, Multimillionen-Dollar-Unternehmungen durchzuführen, durch die Smartphones zu einem unverzichtbaren Hilfsmittel werden sollten, einer Art Erweiterung des menschlichen Gehirns, mit deren Hilfe die Menschen augenblicklich Zugang zu einem Großteil des gesamten Wissens der Welt erhalten würden. Vielleicht kannte dieser Mann Google bisher noch nicht, aber es würde schon bald auch bis nach Ragihalli vordringen. Und dann würde er Google unweigerlich kennenlernen.

Diesem Gedankenaustausch konnte ich 2007 al

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