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TCP/IP Grundlagen, Adressierung, Subnetting von Jarzyna, Dirk (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.07.2013
  • Verlag: MITP-Verlag
eBook (ePUB)
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TCP/IP

Grundlagen, Adressierung, Subnetting Praxisrelevantes TCP/IP-Wissen für Administratoren Subnetting, Automatisierung der Adressvergabe IPv6-Migrationshilfen und Kompatibilitätswerkzeuge
Aus dem Inhalt: TCP/IP- und OSI-Netzwerkmodell Routing und IP-Adressierung TCP/IP-Transport Subnetting Routing Network Address Translation IPv6-Adressen Adresskonfiguration IPv6-Routing IPv6-Optionen für den Übergang IPv6-Campus Deployment Netzwerkmanagement Sicherheit
Wer mit Netzwerken arbeitet, benötigt ein solides Grundwissen über die Protokollfamilie, ohne die heute kaum noch ein Netzwerk funktioniert, und das Internet schon gar nicht. Die Rede ist natürlich von TCP/IP. Dieses Buch vermittelt – wie der Titel bereits ausdrückt – praxisrelevante Grundlagen zu TCP/IP. Was wichtig ist, steht drin, was nicht drin steht, benötigt ein Netzwerkadministrator nur in seltenen Spezialfällen. Der Leser erhält beispielsweise eine gründliche Anleitung zur Erzeugung von IP-Adressen (IPv4 und IPv6) und Durchführung des Subnettings, denn damit haben Netzwerkprofis tagtäglich zu tun. Er erfährt, was DHCP ist, wie es funktioniert und wo er es bei Bedarf herbekommt, aber er wird keine ellenlangen Listen finden, die jedes einzelne Bit einer DHCP-Acknowledgement-Nachricht beschreiben. Dieses Buch erhebt also keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern es beschreibt Dinge, die für die tägliche Praxis relevant sind. Dirk Jarzyna ist ein erfahrener IT-Fachjournalist und Buchautor mit unzähligen Veröffentlichungen zu den Themen Netzwerke und Datenkommunikation. Als Netzwerkspezialist arbeitet er mit TCP/IP seit dem Einzug dieser Protokoll-Suite in die Welt der lokalen Netzwerke. Neben der Netzwerktechnik gilt sein Interesse besonders dem Internet und der Entwicklung moderner Web-Anwendungen. Dirk Jarzyna ist ein erfahrener IT-Fachjournalist und Buchautor mit unzähligen Veröffentlichungen zu den Themen Netzwerke und Datenkommunikation. Als Netzwerkspezialist arbeitet er mit TCP/IP seit dem Einzug dieser Protokoll-Suite in die Welt der lokalen Netzwerke. Neben der Netzwerktechnik gilt sein Interesse besonders dem Internet und der Entwicklung moderner Web-Anwendungen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 08.07.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783826695544
    Verlag: MITP-Verlag
    Größe: 2164 kBytes
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TCP/IP

Kapitel 1: Das TCP/IP- und OSI-Netzwerkmodell

Es existiert heute kaum ein Computer, der die TCP/IP genannte Netzwerkprotokollsammlung nicht unterstützt. Das liegt daran, dass heute so gut wie jeder Computer mit dem Internet verbunden ist und deshalb gar nicht darum herum kommt. Jedes Betriebssystem, ob Windows, Linux oder Unix, unterstützt TCP/IP. Selbst die sogenannten digitalen Assistenten (PDAs) und neueren Mobiltelefone unterstützen TCP/IP. Netzwerk-Switches unterstützen TCP/IP und Router natürlich ebenfalls, denn sonst könnten sie ihre Aufgabe, Daten über lokale Netzwerke und das Internet an den richtigen Adressaten weiterzuleiten, gar nicht erledigen.

So einfach war es nicht immer. Es ist noch nicht besonders lange her, da gab es keine Netzwerkprotokolle - auch kein TCP/IP. Computerhersteller erfanden die ersten Netzwerkprotokolle, die aber zunächst nur die Systeme genau dieses Herstellers unterstützten. Die Details der Implementierung wurden als Geheimnis gehütet. Irgendwann erkannten die Hersteller aber die Notwendigkeit, ihre Computer auch mit Computern und Geräten anderer Hersteller kommunizieren zu lassen, und veröffentlichten ihre Netzwerkprotokolle. IBM veröffentlichte beispielsweise 1974 ihr Netzwerkmodell Systems Network Architecture (SNA). Daraufhin entwickelten andere Hersteller Produkte, mit deren Hilfe ihre Computer über SNA mit den Computern von IBM kommunizieren konnten. Das funktionierte tadellos, hatte aber unter anderem den Nachteil, dass die großen Hersteller sagen konnten, wo es im Netzwerkmarkt langgeht. Dieses Problem ist noch immer nicht so ganz gelöst ...

Eine bessere Lösung war es jedenfalls, ein offenes standardisiertes Netzwerkmodell zu schaffen, das alle Hersteller unterstützen. In den später 1970er Jahren nahm sich die International Organization for Standardization (ISO) dieser Aufgabe an und begann, an etwas zu arbeiten, das wir heute als Open-Systems-Interconnection - oder OSI-Netzwerkmodell kennen. Das Ziel des OSI-Modells war von Anfang an, Netzwerkprotokolle zu standardisieren, um die Kommunikation zwischen allen Computern auf der Welt zu ermöglichen.

Dem US-Verteidigungsministerium verdanken wir nicht nur Patriot-Raketen sondern auch ein zweites standardisiertes offenes Netzwerkmodell. Verschiedene amerikanische Universitäten entwickelten (freiwillig) im Auftrag des Ministeriums Netzwerkprotokolle. Diese Arbeit resultierte in ein konkurrierendes Netzwerkmodell mit dem Namen TCP/IP.

Ende der 1980er Jahre gab es viele konkurrierende proprietäre Netzwerkmodelle, darunter beispielsweise auch Novells IPX/SPX, und zwei konkurrierende standardisierte Netzwerkmodelle (OSI und TCP/IP). Was passierte, wissen wir: Am Ende setzte sich TCP/IP durch, nicht nur unter den zwei standardisierten Modellen, sondern es verdrängte auch viele der proprietären Protokolle.

Dieses Kapitel liefert die Grundlagen zu TCP/IP. Es beschreibt, was das TCP/IP-Netzwerkmodell ist und wie es funktioniert. Da in Verbindung mit TCP/IP immer wieder Begriffe auftauchen, die sich auf OSI beziehen, ist es notwendig, auch kurz auf das OSI-Modell einzugehen.
1.1 Die TCP/IP-Architektur

TCP/IP definiert eine große Anzahl von Protokollen, die Computern erlauben, miteinander zu kommunizieren. Allerdings sind es nur einige wenige Protokolle, die tatsächlich als "Hauptprotokolle" betrachtet werden. Von diesen wenigen Schlüsselprotokollen gelten zwei Protokolle als die wichtigsten: Das Internet Protocol (IP) übernimmt die Adressierung, das Datagram-Routing und weitere Funktionen in einem Internetzwerk. Das Transmission Control Protocol (TCP) ist das primäre Protokoll der Transports

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