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Android-Apps entwickeln für Einsteiger von Post, Uwe (eBook)

  • Verlag: Rheinwerk Computing
eBook (ePUB)
21,90 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Online verfügbar

Android-Apps entwickeln für Einsteiger

Der perfekte Einstieg in die App-Programmierung mit Android Studio!

Apps programmieren - geeignet ab Android Studio 3 und Android 8
Java-Crashkurs direkt mit Smartphone und Spiele-App
Sensoren, Game-Engine, Kamera, Augmented Reality, Smartwatch u. v. m. In diesem Buch lernen Sie auf besonders unterhaltsame Weise , für Android-Geräte zu programmieren - z. B. ein eigenes Spiel mit allem Drum und Dran. Sie setzen Animationen, Sounds, Bewegungssensoren und die Kamera ein. Machen Sie Ihre App zum Highlight mit schicken Layouts, Online-Bestenlisten und angesagten Features für die Smartwatch . Grundkenntnisse in der Programmierung werden vorausgesetzt. Dann kann nichts mehr schief gehen auf dem Weg zur eigenen App.

Aus dem Inhalt:

Startvorbereitungen
Java-Einführung direkt mit Android
Android-Studio installieren
Schritt für Schritt zur ersten App

Ein Spiel entwickeln
Was soll das Spiel machen? - Aufbau der Game Engine
Sound & Animation hinzufügen
Spieler vernetzen: Highscores und Bestenlisten
Augmented Reality: mehr Spaß & Spannung durch die Kamera

Noch mehr Techniken!
Arbeiten mit Geokoordinaten
Hintergrundservices nutzen
Ein neues Layout für Ihre App
Smartwatch anbinden
Apps veröffentlichen in Google Play und anderen Markets

Galileo Press heißt jetzt Rheinwerk Verlag.

Uwe Post, Jahrgang 1968, hat ein Diplom in Physik und Astronomie und ist Chefentwickler einer Firma, die Smartphone-Spiele herstellt. Er schreibt Fachartikel in Computerzeitschriften, allerdings deutlich mehr Science-Fiction-Geschichten. Sein letzter Roman, "Walpar Tonnraffir und der Zeigefinger Gottes", gewann 2011 den Kurd-Laßwitz-Preis und den Deutschen Science-Fiction-Preis. Post lebt mit Frau und Tochter am südlichen Rand der Ruhrgebiets. Wenn er nicht gerade neue Android-Spiele oder Bücher schreibt, ist er anderweitig hyperaktiv. Sehen Sie mal hier nach: uwepost.de und @uwepost.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 388
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783836261418
    Verlag: Rheinwerk Computing
    Größe: 10357kBytes
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Android-Apps entwickeln für Einsteiger

1.2 Unendliche Möglichkeiten

Smartphones bieten Unmengen an Funktionen - genau das hat ihnen schließlich ihren Namen eingebracht. Sie sind smart . Apps können die bereitgestellten Funktionen ausnutzen, ganz nach Bedarf. Natürlich bringt Ihnen dieses Buch nicht jede dieser Funktionen im Detail bei. Aber Sie erhalten die nötige Grundausbildung, um mit ein bisschen Recherche prinzipiell jede Funktion Ihres Smartphones nutzen zu können.
1.2.1 Baukasten

Vielleicht haben Sie als Kind mit einem Metallbaukasten gespielt oder mit Lego. Entwickler gehen nicht anders vor, um einfache Apps zu erstellen: Sie nehmen vorhandene Teile und stecken sie wie benötigt zusammen. Wenn etwas klemmt, liegt ein Hammer bereit.

Wenn Sie sich die Apps auf Ihrem Smartphone in Ruhe anschauen, werden Sie sehen, dass sie eine ganze Reihe von Komponenten gemeinsam haben. Buttons in Apps mögen unterschiedlich groß sein, unterschiedliche Beschriftungen tragen und natürlich verschiedene Wirkungen entfalten, wenn jemand sie drückt. Aber alle sind Buttons . Sie müssen sich nicht darum kümmern, wie der Button auf den Bildschirm kommt, wie der Touchscreen funktioniert oder dass der Button unterschiedlich aussehen kann - abhängig davon, ob er deaktiviert oder gerade gedrückt wurde.

Dasselbe gilt für Textbausteine, Eingabefelder, Bilder, Fortschrittsbalken und so weiter. Mit wenigen Mausklicks lassen sich einfache Formulare, Listen und Bildschirmdarstellungen zusammenbauen und justieren. Um solche Benutzeroberflächen mit Leben zu füllen, kommt Java-Programmcode zum Einsatz. Da sich das Android-System um den größten Teil des Ablaufs ganz allein kümmert, sind oft nur wenige Zeilen einfacher Programmanweisungen notwendig, um eine sinnvolle App zu erhalten. So entstehen elektronische Einkaufszettel, Vokabeltrainer oder Zähler für erschlagene Mücken in einem feuchten Sommerurlaub in Skandinavien (wenn Sie glauben, so etwas sei überflüssig, waren Sie noch nie in Schweden).

Viele auf den ersten Blick einfache Apps nutzen Dienste im Internet. Prinzipiell kann fast jede Funktion, die auf einer Webseite zur Verfügung steht, in eine Android-App verpackt werden. Zwar bietet Android auch einen Browser, aber oft ist es im Mobilfunknetz viel effizienter, keine ganzen Webseiten abzurufen, sondern nur die gewünschte Funktion. Auf diese Weise lässt sich beispielsweise sehr einfach ein Synonymwörterbuch (Thesaurus) bauen, das genau so funktioniert wie die entsprechende Funktion auf der Webseite (siehe Abbildung 1.4 ).

Abbildung 1.4 Frei zugängliche Internetdienste lassen sich leicht in Android-Apps verpacken und ersparen dem Benutzer den Umweg über Browser und Webseite.

Solche öffentlich und kostenlos zugänglichen Internetkomponenten können Sie ähnlich wie die oben aufgeführten visuellen Komponenten als "Blackbox" in Ihre App integrieren, ohne über die internen Vorgänge Bescheid zu wissen oder sie gar selbst bauen zu müssen (freilich müssen Sie unter Umständen eine Erlaubnis einholen).

Softwareentwicklung im 21. Jahrhundert hantiert nicht mehr mit einzelnen Bits und Bytes. Das wäre viel zu aufwendig; Sie würden erst nach Jahren mit einer einfachen App fertig werden. Vielmehr besteht die Herausforderung darin, die richtigen Komponenten zu kennen, die optimal zueinanderpassen, und sie dann so zusammenzusetzen, dass sie fehlerfrei funktionieren.
1.2.2 Spiel ohne Grenzen

Im Laufe dieses Buches werden Sie die Android-Entwicklung zunächst anhand eines Spielprojekts kennenlernen. Das macht mehr Spaß als eine vergleichsweise trockene Synonyme-Anwendung, die meist weder von den Lagesensoren noch vom Kompass besonders profitiert. Außerdem ist der Wow-Effekt größer, und die Themen sind herausfordernder.

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