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Clean Coder Verhaltensregeln für professionelle Programmierer von Martin, Robert C. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.03.2014
  • Verlag: MITP-Verlag
eBook (PDF)
29,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Clean Coder

Verhaltensregeln für professionelle Programmierer

Erfolgreiche Programmierer haben eines gemeinsam: Die Praxis der Software-Entwicklung ist ihnen eine Herzensangelegenheit. Auch wenn sie unter einem nicht nachlassenden Druck arbeiten, setzen sie sich engagiert ein. Software-Entwicklung ist für sie eine Handwerkskunst.
In Clean Coder stellt der legendäre Software-Experte Robert C. Martin die Disziplinen, Techniken, Tools und Methoden vor, die Programmierer zu Profis machen.
Dieses Buch steckt voller praktischer Ratschläge und behandelt alle wichtigen Themen vom professionellen Verhalten und Zeitmanagement über die Aufwandsschätzung bis zum Refactoring und Testen. Hier geht es um mehr als nur um Technik: Es geht um die innere Haltung. Martin zeigt, wie Sie sich als Software-Entwickler professionell verhalten, gut und sauber arbeiten und verlässlich kommunizieren und planen. Er beschreibt, wie Sie sich schwierigen Entscheidungen stellen und zeigt, dass das eigene Wissen zu verantwortungsvollem Handeln verpflichtet.
In diesem Buch lernen Sie:

Was es bedeutet, sich als echter Profi zu verhalten
Wie Sie mit Konflikten, knappen Zeitplänen und unvernünftigen Managern umgehen
Wie Sie beim Programmieren im Fluss bleiben und Schreibblockaden überwinden
Wie Sie mit unerbittlichem Druck umgehen und Burnout vermeiden
Wie Sie Ihr Zeitmanagement optimieren
Wie Sie für Umgebungen sorgen, in denen Programmierer und Teams wachsen und sich wohlfühlen
Wann Sie Nein sagen sollten – und wie Sie das anstellen
Wann Sie Ja sagen sollten – und was ein Ja wirklich bedeutet
Großartige Software ist etwas Bewundernswertes: Sie ist leistungsfähig, elegant, funktional und erfreut bei der Arbeit sowohl den Entwickler als auch den Anwender. Hervorragende Software wird nicht von Maschinen geschrieben, sondern von Profis, die sich dieser Handwerkskunst unerschütterlich verschrieben haben. Clean Coder hilft Ihnen, zu diesem Kreis zu gehören.
Über den Autor:
Robert C. Uncle Bob Martin ist seit 1970 Programmierer und bei Konferenzen in aller Welt ein begehrter Redner. Zu seinen Büchern gehören Clean Code – Refactoring, Patterns, Testen und Techniken für sauberen Code und Agile Software Development: Principles, Patterns, and Practices. Als überaus produktiver Autor hat Uncle Bob Hunderte von Artikeln, Abhandlungen und Blogbeiträgen verfasst. Er war Chefredakteur bei The C++ Report und der erste Vorsitzende der Agile Alliance. Martin gründete und leitet die Firma Object Mentor, Inc., die sich darauf spezialisiert hat, Unternehmen bei der Vollendung ihrer Projekte behilflich zu sein.

Robert C. "Uncle Bob" Martin entwickelt seit 1970 professionell Software. Seit 1990 arbeitet er international als Software-Berater. Er ist Gründer und Vorsitzender von Object Mentor, Inc., einem Team erfahrener Berater, die Kunden auf der ganzen Welt bei der Programmierung in und mit C++, Java, C, Ruby, OO, Design Patterns, UML sowie Agilen Methoden und eXtreme Programming helfen.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 216
    Erscheinungsdatum: 24.03.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783826632075
    Verlag: MITP-Verlag
    Größe: 2452 kBytes
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Clean Coder

Vorwort

Sie haben sich für dieses Buch entschieden, also darf ich davon ausgehen, dass Sie ein Software-Profi sind. Das ist gut, das bin ich nämlich auch. Und da ich nun schon Ihre Aufmerksamkeit habe, will ich Ihnen berichten, warum ich mir dieses Buch vorgenommen habe.

Alles begann vor nicht allzu langer Zeit an einem gar nicht so weit entfernten Ort. Vorhang auf, Licht und Kamera an, Ton ab ...

Vor einigen Jahren arbeitete ich bei einer mittelgroßen Firma, die Produkte mit besonders strengen behördlichen Auflagen verkaufte. Das ist Ihnen sicherlich geläufig: Wir saßen in einem Großraumbüro in einem dreistöckigen Gebäude. Geschäftsführer und die höheren Ränge hatten eigene Büros, und es dauerte ungefähr eine Woche, um alle relevanten Personen für ein Meeting in den gleichen Raum zu bekommen.

Wir operierten in einem hart umkämpften Marktsegment, als die Regierung ein neues Produkt freigab.

Plötzlich hatten wir eine völlig neue Zielgruppe potenzieller Kunden. Wir brauchten nur dafür zu sorgen, dass sie unser Produkt kauften. Das hieß, wir mussten unsere Unterlagen bis zu einem bestimmten Datum bei der Behörde einreichen, zu einem anderen Termin ein Assessment Audit bestehen und zu einem dritten Termin auf den Markt gehen.

Immer wieder betonte unser Management nachdrücklich, wie wichtig diese Termine seien. Ein kleiner Fehler, und die Regierung würde uns für ein ganzes Jahr vom Markt sperren, und wenn die Kunden sich nicht gleich vom ersten Tag an bei uns anmelden konnten, dann würden sie sich bei anderen Anbietern registrieren, und wir wären aus dem Rennen.

Es war die Art von Umgebung, über die sich manche Leute beschweren und andere betonen, dass hier "der Druck herrscht, der aus Kohle Diamanten formt".

Ich war der technische Projektmanager, aus der Entwicklungsabteilung heraus dazu ernannt. Meine Verantwortung bestand darin, die Website an besagtem Tag online zu bringen, damit sich die potenziellen Kunden Informationen und vor allem Registrierungsformulare herunterladen konnten. Mein Partner bei diesem Vorhaben war der fürs Business zuständige Projektmanager, den ich hier mal Joe nennen möchte. Joes Rolle war, auf der "anderen" Seite zu arbeiten, also mit der Verkaufs- und Marketingabteilung und den nicht-technischen Anforderungen. Er war auch der Typ, von dem der Kommentar über den Druck, "der aus Kohle Diamanten formt", stammte.

Wenn Sie sich mit der unternehmerischen Welt Amerikas auskennen und darin gearbeitet haben, dann kennen Sie wahrscheinlich all die Schuldzuweisungen, die anderen die Verantwortung zuschieben, und den Widerwillen gegen Arbeit - alles völlig normal. Unsere Firma hatte für das Problem mit Joe und mir eine interessante Lösung parat.

Es war ein bisschen wie mit Batman und Robin, wie wir unsere Sachen erledigen sollten. In einer bestimmten Büroecke traf ich mich täglich mit dem technischen Team. Wir erstellten jeden Tag den Fahrplan neu, erarbeiteten den kritischen Pfad und räumten anschließend jedes mögliche Hindernis auf diesem kritischen Pfad weg. Wenn jemand bestimmte Software brauchte, besorgten wir sie. Wenn jemand "liebend gerne" die Firewall konfigurieren wollte, aber "ach du meine Güte, es ist ja schon wieder Zeit für die Mittagspause", dann ließen wir ihm sein Mittagessen anliefern. Wenn jemand an unserem Configuration Ticket arbeiten wollte, aber andere Prioritäten aufgetragen bekommen hatte, dann wandten wir uns an seinen Vorgesetzten.

Dann den Manager.

Dann den Geschäftsführer.

Wir sorgten dafür, dass alles fluppte.

Es wäre etwas übe

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