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Design Patterns Entwurfsmuster als Elemente wiederverwendbarer objektorientierter Software

  • Erscheinungsdatum: 26.01.2015
  • Verlag: MITP-Verlag
eBook (ePUB)
33,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Design Patterns

Der Bestseller von Gamma und Co. in komplett neuer Übersetzung Der Klassiker für alle Programmierer Das Standardwerk für die objektorientierte Softwareentwicklung Mit Design Patterns lassen sich wiederkehrende Aufgaben in der objektorientierten Softwareentwicklung effektiv lösen. In diesem Buch stellen die Autoren einen Katalog einfacher und prägnanter Lösungen für häufig auftretende Problemstellungen vor. Diese 23 Patterns ermöglichen flexiblere, elegantere und wiederverwendbare Designs, so dass Problemlösungen nicht jedes Mals aufs Neue entwickelt werden müssen. Bei jedem Pattern ist angegeben, in welchem Kontext es besonders geeignet ist und sinnvoll eingesetzt werden kann. Dr. Erich Gamma, Dr. Richard Helm, Dr. Ralph Johnson und Dr. John Vlissides sind als 'Gang of Four' weltweit anerkannte Experten auf dem Gebiet der objektorientierten Softwareentwicklung.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 480
    Erscheinungsdatum: 26.01.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783826699047
    Verlag: MITP-Verlag
    Originaltitel: Design Pattern
    Größe: 9220 kBytes
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Design Patterns

Kapitel 2: Fallstudie: Erstellung eines Texteditors

Dieses Kapitel dokumentiert eine Fallstudie zur Designentwicklung eines "What-You-See-Is-What-You-Get" (oder kurz "WYSIWYG ")-Texteditors namens Lexi . Sie demonstriert verschiedene Problemstellungen, die sich im Design von Lexi und ähnlich gearteten Anwendungen ergeben können, und zeigt auf, wie sie sich mithilfe von Design Patterns beheben lassen. Insgesamt werden zu diesem Zweck acht verschiedene Patterns eingesetzt und anhand konkreter, nachvollziehbarer Beispiele ausführlich erläutert.

Hinweis

Das Design von Lexi basiert auf dem von Paul Calder entwickelten Texteditor "Doc" [CL92].

Abbildung 2.1 zeigt die Benutzeroberfläche des Texteditors Lexi. Der zentrale rechteckige Anzeigebereich des Bildschirms ist für die WYSIWYG-Darstellung des Dokuments reserviert. Hier können die gewünschten Text- und Grafikelemente beliebig zusammengestellt und mit verschiedenen Formatierungsstilen ausgestattet werden. An den Bildschirmrändern befinden sich die üblichen Pulldown-Men üs und Scrollleis ten sowie eine Reihe von Seitensteuerungsicons, die den gezielten Aufruf einer bestimmten Dokumentseite ermöglichen.
2.1 Designprobleme

Im Folgenden werden sieben Problemstellungen des Lexi-Designs betrachtet:

Dokumentstruktur . Die Wahl der internen Darstellung des Dokuments beeinflusst nahezu jeden Aspekt des Anwendungsdesigns. Sämtliche Bearbeitungs-, Formatierungs- und Anzeigeaktivitäten sowie Textanalysen erfordern eine Traversierung, also das systematische Durchlaufen aller Strukturelemente der Oberflächendarstellung - insofern wirkt sich die Art und Weise, wie diese Informationen organisiert sind, auch auf das Design der übrigen Bestandteile von Lexi aus.

Abb. 2.1: Die Benutzeroberfläch e des Texteditors "Lexi"

Formatierung. Wie genau ordnet Lexi die Texte und Grafiken eigentlich in Zeilen und Spalten an? Welche Objekte sind für die Umsetzung der diversen Formatierungsrichtlinien zuständig? Und wie interagieren diese Richtlinien mit der internen Darstellung des Dokuments?

Ausgestaltung der Benutzeroberfläche. Die Benutzeroberfläche von Lexi umfasst Elemente wie Scrollleisten, Rahmen und Schlagschatten, die zur optischen Gestaltung der WYSIWYG-Oberfläche zur Verfügung stehen und während des Designprozesses in der Regel recht häufig variiert werden. Deshalb müssen sie so problemlos wie möglich hinzugefügt und entfernt werden können, ohne dass die übrigen Bestandteile der Anwendung davon beeinträchtigt werden.

Unterstützung mehrerer Look-and-Feel-Standards. Die Lexi-Benutzeroberfläche sollte sich möglichst leicht und ohne größere modifizierende Eingriffe an verschiedene Look-and-Feel-Standards wie Motif oder Presentation Manager (PM) anpassen lassen.

Unterstützung verschiedener Fenstersysteme . Unterschiedliche Look-and-Feel-Standards werden im Allgemeinen auf verschiedenen Fenstersystemen implementiert. Das Lexi-Design sollte daher möglichst neutral und weitgehend unabhängig von einem bestimmten Fenstersystem gestaltet sein.

Userseitige Vorgänge. Die User steuern Lexi mithilfe verschiedener Elemente, die auf der Benutzeroberfläche zur Verfügung stehen, wie z. B. Schaltflächen und Pulldown-Menüs, deren Funktionalität sich über die in der Anwendung verfügbaren Objekte verteilt. Die Herausforderung hierbei besteht in der Bereitstellung eines einheitlichen Mechanismus sowohl für den Zugriff auf diese verteilte Funktionalität als auch für das Rückgängigmachen ihrer Auswirkungen.

Rechtschreibprüfung und Silbentrennung. In

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