text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Technische Probleme lösen mit C/C++ Von der Analyse bis zur Dokumentation von Heiderich, Norbert (eBook)

  • Verlag: Carl Hanser Fachbuchverlag
eBook (ePUB)
26,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Technische Probleme lösen mit C/C++

Programmieren lernen mit Beispielen aus der Technik Anhand von konkreten Beispielen aus dem technisch-wissenschaftlichen und mathematischen Bereich vermittelt dieses Lehrbuch Programmier- und Dokumentationstechniken. Es eignet sich ideal für Fachschüler und Bachelor-Studierende. Aufbauend auf einer gut verständlichen und fundierten Einführung in die Arbeit mit C/C++ geht es Schritt für Schritt zur professionellen Softwareentwicklung. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Sie lösen unter anderem Probleme wie die Umrechnung von Temperatursystemen oder die Programmierung eines eigenen Funktionsplotters. Die Probleme sind nach steigendem Schwierigkeitsgrad geordnet ? von einfachen Anwendungen wie der Reihung von Widerständen bis hin zu komplexen Fragestellungen aus der Schaltalgebra. Die Beispiele werden mit Microsoft Visual C++ umgesetzt, das kostenlos verfügbar ist. Die 3. Auflage wird umfassend aktualisiert und um Beispiele zur objektorientierten Programmierung erweitert. Die gut verständliche Einführung und die vielen technischen Beispiele machen dieses Lehrbuch zum idealen Begleiter für Fachschüler und Bachelor-Studierende. Dipl.-Math. Norbert Heiderich arbeitet als Lehrer u.a. für Programmierung am Berufskolleg des Kreises Kleve in Kleve. Dipl.-Ing. Dipl.-Ing. Wolfgang Meyer war Leiter des Heinz-Nixdorf-Berufskollegs. Er unterrichtete Datenverarbeitungstechnik und Programmieren.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 362
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783446451698
    Verlag: Carl Hanser Fachbuchverlag
    Größe: 27649 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Technische Probleme lösen mit C/C++

2 Erste Gehversuche mit C/C++
Dieses Kapitel beschäftigt sich mit einigen grundlegenden Aspekten der Programmiersprache C/C++. Neben der Frage, warum es sinnvoll ist, gerade mit C/C++ zu arbeiten, werden Funktionsweisen der Komponenten der Entwicklungsumgebung betrachtet und erläutert. In den folgenden Kapiteln werden zunächst Beispiele in klassischem C als Konsolenanwendungen realisiert, bevor später objektorientiert mit C++ weitergearbeitet wird. Dann sind die Beispiele auch mit grafischen Oberflächen ausgestattet.
2.1 Warum gerade C/C++?
Wer C/C++ erlernen will, hat sich für eine Programmiersprache entschieden, die auf fast allen Rechnertypen und unter fast allen Betriebssystemen verfügbar ist. Es steht Ihnen, anders als bei vielen anderen Programmiersprachen, auf den verschiedensten Entwicklungsplattformen eine genormte Standard-Bibliothek zur Verfügung. Damit gelingt eine einheitliche Implementierung der mit dieser Programmiersprache erstellten Programme mit sehr hoher Geschwindigkeit.

C wird auch als Highlevel-Assembler bezeichnet, also als Programmiersprache, die sehr nah an der Maschinensprache ist. Dies beruht auf der Tatsache, dass der Kern (bzw. Kernel) aller gängigen Betriebssysteme in C geschrieben wurde. Damit eignet sich C/C++ auch in besonderem Maße für die Systemprogrammierung, also für Programme, die für den Betrieb von Rechenanlagen erforderlich sind.

Dank der relativ einfachen Struktur und dem geringen Umfang der eigentlichen Sprache, d.h. der verfügbaren Schlüsselworte der Programmiersprache, war es möglich, C-Compiler , also spezielle Programme zur Übersetzung des vom Programmierer erstellten Codes in eine maschinenverständliche Sprache, für alle Arten von Prozessorplattformen zu entwickeln, so dass die Programmiersprache C/C++ heute für die gesamte Leistungspalette vom Mikrocontroller bis zu High-End-Rechnern verfügbar ist. Für den Entwickler von Software bedeutet dies: Egal für welche Prozessorplattform programmiert wird, einen C-Compiler wird man für das relevante Zielsystem bekommen. Man braucht sich nicht um eine Programmierung zu kümmern, die spezifisch für den jeweiligen Zielprozessor ist. In den meisten Fällen wird es möglich sein, die auf einer Plattform entwickelte Anwendung auf einer anderen Plattform auszuführen. Der erforderliche Anpassungsaufwand ist in aller Regel sehr überschaubar.

Das bedeutet nicht, dass man fertige Programme von einer Plattform auf eine andere übertragen kann (etwa von einem Windows-PC auf einen Linux-PC) und diese dann auf der neuen Plattform (also unter Linux) sofort wieder funktionieren. Vielmehr ist nur die problemlose Übertragung der Quelltexte auf ein neues System gemeint, auf dem diese dann mit dem entsprechenden Compiler und Linker (ein Linker oder Binder ist ein Programm, das einzelne Programmmodule zu einem ausführbaren Programm verbindet) in ein funktionierendes Programm umzuwandeln sind!

Die Tatsache, dass Programme, die in C/C++ geschrieben werden, sehr klein sind (nur in Assembler - also Maschinensprache - geschriebene Programme sind noch kleiner), macht C/C++ zu einer wichtigen Programmiersprache im Bereich Embedded Systems (also Systemen, die stark einschränkenden Randbedingungen unterliegen, wie geringe Kosten, Platz-, Energie- und Speicherverbrauch) und der Mikrocontroller-Programmierung, wo Speicherplatz ebenfalls sehr kostbar ist.

Ein C/C++-Programm wird mithilfe eines Compilers (dem Übersetzer des Quelltextes) aus einer oder mehreren einfachen Textdateien zu Objektcodedateien übersetzt. Diese Objektcodedateien werden anschließend von einem Linker (bzw. Linkage-Editor = Binder, Werkzeug für das Zusammenfügen übersetzter Programmteile) mit den erforderlichen Systembibliotheken zu einer ausführbaren Datei (der Executable - oder kurz EXE-Datei

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen