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Mit Licht gestalten Von der Sonne bis zur LED von Wunderer, Anselm F. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.04.2016
  • Verlag: MITP-Verlag
eBook (PDF)
2,99 €
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Mit Licht gestalten

Der gekonnte Umgang mit Licht ist für einen Fotografen das A und O. Anselm F. Wunderer vermittelt in diesem handlichen Ratgeber das nötige Hintergrundwissen, aber vor allem fundiertes Praxis-Know-How für jede Lichtsituation. Ob Sonnenlicht mit harten Schatten, Abendstimmungen, Indoor-Licht von Glühlampe oder LED, Blitzlicht, Reflektionen sowie diffuses Licht bei einem Wolkenhimmel, nichts mehr wird den Fotografen nach der Lektüre überfordern, sondern seine Kamera - mit den passenden Einstellungen - wird jede Herausforderung meistern und zu tollen Foto-Ergebnissen kommen.

Anselm F. Wunderer interessierte sich bereits in seiner Kindheit für die Fotografie. Sie begleitet ihn in seiner Laufbahn bei Kodak, Leica und seit 2000 als selbstständiger Fotograf. Sein Hauptaugenmerk ist es aber, sein Wissen in Form von Seminaren, Workshops und nicht zuletzt in Büchern weiterzugeben. Leicht verständlich und mit Freude, die anstecken soll.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 224
    Erscheinungsdatum: 22.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958452770
    Verlag: MITP-Verlag
    Größe: 37568 kBytes
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Mit Licht gestalten

Kapitel 2: Die drei Grundarten

2.1 Hartes Licht

2.2 Weiches Licht

2.3 Diffuses Licht

Es ist verdammt hart, der Beste zu sein ... So wurden über Jahre die Werbebotschaften einer Supermarktkette eingeleitet. Verdammt hart ist es auch für die beiden Stiefkinder, weiches und diffuses Licht, sich gegen die große Beliebtheit des harten Lichts zu behaupten. Dabei haben doch auch die beiden nicht so spektakulären so manchen Trumpf parat. Doch der Reihe nach. Und die beginnt - wie könnte es anders sein - beim vielseitigen Favoriten, hartem Licht.

Abb. 2.1: Die Variationen: A - diffuses Licht; B - weiches Licht; C - hartes Frontlicht; D - hartes Seitenlicht; E - hartes Gegenlicht
2.1 Hartes Licht

Wir kennen die Wirkung von hartem Licht bei strahlendem Sonnenschein, finden es aber auch in Räumen, ganz besonders auf Theater- und sonstigen Bühnen oder in der Nacht, wenn uns entgegenkommende Fahrzeuge blenden. Der gemeinsame Nenner von hartem Licht: Die Lichtquelle ist klein oder wie bei der Sonne weit entfernt. Genau genommen geht es um das Verhältnis von Leuchtfläche und Motiv. Ist die Leuchtfläche grundsätzlich sehr klein und das Motiv sehr viel größer, so kommt "hartes" Licht an. Der Durchmesser der Sonne ist, wie wir wissen, riesig, aber sie ist so weit weg, dass sie auf unserem Planeten meist nur als recht kleiner Punkt zu sehen ist. Die Sonne sorgt somit bei klarem Himmel für hartes Licht.

Abb. 2.2: Ist eine Leuchtfläche deutlich kleiner als das Motiv, sprechen wir von hartem Licht.

Abb. 2.3: Da die an sich riesige Sonne rund 150 Millionen Kilometer entfernt ist, erscheint sie bei uns als kleiner heller Punkt und liefert somit hartes Licht.

Abb. 2.4: In Räumen sind es kleine Fenster, die für hartes Licht sorgen.

In einem Raum sorgt ein kleines Fenster, so wie wir es zum Beispiel bei alten Bauernhäusern finden, für hartes Licht. Dabei kommt es darauf an, was wir fotografieren wollen. Bei einer Nahaufnahme wird das Licht weniger, bei einer Übersichtsaufnahme ziemlich hart ausfallen.

Abb. 2.5: Die Leuchtfläche der eingebauten Blitze liegt bei rund 3 cm², somit ist ihr Licht ein sehr hartes.

Bei den künstlichen Lichtquellen ist es das Blitzlicht - der eingebaute Blitz hat je nach Kameratyp eine Leuchtfläche von maximal 3 cm². Aber selbst die leistungsstärkeren, aufsetzbaren Blitzgeräte bringen es kaum auf mehr als 25 cm². Ein Brustbild hingegen entspricht einer Fläche von rund Quadratmeter. Also schon wieder hartes Licht. Um bei den künstlichen Lichtquellen zu bleiben, auch Scheinwerfer liefern, direkt und ohne Zubehör eingesetzt, hartes Licht. Die Vorzüge von hartem Licht sind Brillanz, hohe Kontraste. Hartes Licht schafft die Voraussetzungen für eine optimale Farbwiedergabe.

Abb. 2.6: Das harte Sonnenlicht bringt alle Farben zum Leuchten. Brennweite 32 mm, 100 ISO, Blende 10, 1/160 Sek.

Licht und Motiv sollten zusammenpassen. Eindrucksvolle Helligkeitskontraste finden wir draußen nur an sonnigen Tagen. Und so manches fast schon grafisch wirkende Bild verdankt diese Besonderheit fast ausschließlich hartem Licht.

Abb. 2.7: Hartes Licht sorgt nicht nur für brillante Farben, seine Schatten steigern auch noch den Kontrast. Brennweite 250 mm, 200 ISO, Blende 10, 1/200 Sek.

Flächen, gleich ob Wiese, Feld oder eine Hauswand, weisen mitunter nur geringe Farbunterschiede auf. Vieles wirkt bei Regen fotografiert eher langweilig. Die Farben büßen ihre Leuchtkraft ein. Darum steigt unsere Fotoausbeute bei Sonnenschein auch so

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