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Professionelle Aktfotografie Ideenfindung - Shooting - Vermarktung von Man, Ralph (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.02.2016
  • Verlag: MITP-Verlag
eBook (PDF)
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Professionelle Aktfotografie

Stilvolle Aktaufnahmen mit wenig Aufwand Dem Profi über die Schulter blicken Von der Modelsuche, über die Lichtsetzung bis zur Nachbearbeitung der Bilder Der bekannte Profifotograf Ralph Man zeigt in dieser Neuerscheinung der Edition ProfiFoto, wie seine geschmackvollen Aktbilder entstehen. Er lässt den Leser an seinen Gedanken teilhaben und erklärt alles Wissenswerte zu den Themen Ideenfindung, Modelsuche, Locationauswahl sowie zu den Themen Make-Up, Haare und Accessoires. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Lichtsetzung. Ein Kapitel zur Bearbeitung der Bilder am Computer rundet ein Lehrbuch ab, das durch seinen persönlichen und anekdotischen Charakter punktet. Der fotografische Autodidakt Ralph Man beschäftigt sich schon seit früher Jugend mit der Fotografie. Er fotografiert für die Werbung, für Zeitschriften und stellt in Galerien aus und arbeitet u.a. für Guido Maria Kretschmer.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 200
    Erscheinungsdatum: 26.02.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958451889
    Verlag: MITP-Verlag
    Größe: 20526 kBytes
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Professionelle Aktfotografie

Kapitel 2: Make-up/Hair und Styling

2.1 Auswahl und Arbeiten mit Make-up/Hair-Artists und Stylisten

2.2 Auswahl des Looks für das Model

2.3 Kosten für Make-up/Hair und Styling
2.1 Auswahl und Arbeiten mit Make-up/Hair-Artists u nd Stylisten

Ein Akt-Foto wird nicht nur vom Fotografen gemacht, sondern von einem Team, mindestens aber sind ein Fotograf und ein Model beteiligt und oft auch eine Visagistin. Wie man bei einigen meiner vorangegangenen Beispiele sehen konnte, gibt es Aktfotos, bei denen ich ganz auf Make-up verzichtet haben oder es war so rudimentär, dass das Model sich selbst nur sehr dezent geschminkt hat. Ob und wie man hier mit professionellen Visagisten arbeitet, hängt im Gegensatz z.B. zur Beautyfotografie, in der man immer mit professionellen Visagisten arbeitet, stark von der Art der Fotos ab, die man machen möchte.

Abbildung 2.1 zeigt z.B. ein Bild, das ohne Make-up und Styling so nicht funktioniert hätte, während Abbildung 2.2 sehr gut ohne auskommt. Es liegt also klar am Thema, was für ein Make-up man braucht oder ob man überhaupt eines braucht.

Wenn du jetzt ein Konzept hast, bei dem du einen Make-up-Artist (MUA) oder Stylisten einsetzen möchtest, so gibt es einige Punkte zu beachten.

Abb. 2.1: Kamera: DSLR, Objektiv: 1,8/85 mm, f 1,8, 1/45 s, ISO 800, Licht: Dauerlicht (500-W-Einstelllicht von Profoto Acute2 Heads) mit Profoto Softlite und einer Profoto-Softbox 3x4 zur Aufhellung bzw. Licht von der Seite. Location: Hotel, Model: Nadine, MUA + Styling: Ralf Breinlinger
Hier kann man sehr schön sehen, dass das Make-up, die Haare und das Styling einen wesentlichen Anteil an der Bildwirkung haben.

Abb. 2.2: Kamera: Mamiya RZ 67 (analoge Mittelformat-Kamera), Objektiv: 2,8/110 mm (110 mm 6x7 cm Mittelformat entsprechen ca. 50 mm Full-Frame-DSLR), mittlere Blende f 8-11, Licht: ein Striplite auf das Model. Model: Sarah , MUA: no, Styling: no
Bei diesem Bild haben wir für den Körper des Models Babyöl verwendet und ansonsten auf Make-up oder Hair-Styling verzichtet und die Bildwirkung leidet nicht darunter.

Die wichtigste Frage ist natürlich, welcher Make-up-Artist oder Stylist ist der Richtige für mein Shooting? Wer noch nie mit professionellen Make-up-Artists oder Stylisten gearbeitet hat, wird sich wahrlich schwer tun, den Richtigen zu finden. Wenn man z.B. im Internet recherchiert, findet man vielleicht schnell jemanden, der geeignet erscheint. Wenn man dann nach den Kosten fragt, bekommt man aber auch schnell einen Schreck und möchte am liebsten gleich nur noch Fotos ohne Make-up oder Styling machen. Das ist allerdings sicher nicht zielführend, zumal es auch andere Wege gibt, wie man trotzdem zu seinem Make-up kommt.

Die erste Überlegung ist, ob ich schon ein vorzeigbares Portfolio mit einer guten Auswahl an Bildern habe (auch wenn keine Aktaufnahmen dabei sind). Wenn ich bereits gute Bilder habe, sollte ich die Make-up-Artists oder Stylisten kontaktieren, ihnen meine Bilder zeigen und fragen, ob sie vielleicht Interesse haben, ein Testshooting (so nennt man unter den Profis freie Shootings ohne Bezahlung) zu machen. Wenn deine Bilder denjenigen überzeugen, sollte das sicherlich, wenn auch nicht immer beim ersten Versuch, funktionieren. Diese Tests eignen sich auch hervorragend, um herauszufinden, ob der Visagist oder Stylist menschlich oder vom Stil her zu deinen Bildern passt.

Ein sehr wichtiger Punkt ist auch die Kommunikation mit der Visagistin/dem Visagisten. Du solltest dich auf jeden Fall im Vorfeld mit dem Thema Make-up beschäftigen und bei den ersten Shootings mit Visagisten am besten viel Zeit im Schminkraum verbri

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