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Steampunk kurz & geek von Jahnke, Alex (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.01.2013
  • Verlag: O'Reilly Verlag
eBook (ePUB)
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Steampunk kurz & geek

Steampunk ist ein Literatur-Genre, das eine Welt beschreibt, in der Stil und Lebensart der viktorianischen Zeit vorherrschen, sich die Technologie jedoch weiterentwickelt hat. Es handelt sich auch um eine Bastler- und Do-It-Yourself-Kultur, die moderne technische Gegenstände dem Design des 19. Jahrhunderts entsprechend modifiziert. Hinter dem Begriff verbirgt sich außerdem eine Mode, die historische Kleidung mit modernen Elementen und Punkelementen durchbricht. Steampunk wird nicht nur im Ledersessel konsumiert, sondern aktiv in Rollenspieltreffen, Kongressen und Bastlertreffen gelebt. Steampunk ist Teil einer Geek-Kultur und wirkt - besonders in visueller Hinsicht - prägend auf diese Subkultur. Steampunk kurz & geek stellt die zahlreichen Facetten vor, die dieses Genre hervorgebracht hat. Die Autoren, die die populären Steampunk-Webseiten clockworker.de und daily-steampunk.com betreiben, erlauben dem geneigten Leser einen authentischen Einblick in das Lebensgefühl der Steampunker.

Alex Jahnke wurde zu spät für eine Karriere als Großwild-Dinosaurier-Jäger geboren und studierte daher Physik. Seither finanziert er seine Safaris mit Statistiken großer Datenmengen und Server-Adminstration. Seit 2007 ist er dem Virus Steampunk verfallen. Marcus Rauchfuß ist ein Zeppelin-Enthusiast, der seine Abschlussarbeit an der LMU über den Cthulhu-Mythos geschrieben hat. In Sachen Steampunk ist er seit 2008 unterwegs, hauptberuflich schraubt er im Internet und irritiert Google.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 200
    Erscheinungsdatum: 30.01.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955610258
    Verlag: O'Reilly Verlag
    Größe: 12341 kBytes
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Steampunk kurz & geek

Einführung

Heute hamwa de Dampfmaschien!

Steampunker, das sind die Leute, die sich kleiden, als sei Königin Victoria immer noch die Kaiserin von Indien, verfüge dabei aber gleichzeitig über eine hochmoderne Luftschiffsflotte. Es sind die Mitglieder der Gothikszene, die auf einmal angefangen haben, Braun- und Goldtöne zu tragen. So, jetzt sind die Vorurteile und Klischees abgedeckt, kommen wir mal zu den Soft Facts. Hard Facts kann ich leider aus Ermangelung an in einschlägigen wissenschaftlichen Magazinen veröffentlichen Studien nicht bieten. Aber wäre es nicht bezaubernd bizarr, wenn eines Tages in der Nature oder Bild der Wissenschaft eine umfangreiche soziologische Studie über Steampunker und die Steampunkszene veröffentlicht würde?

Steampunker lassen sich ganz grob in drei "Geschmacksrichtungen" einteilen, die man sehr gut mischen kann und die sich sehr überschneiden. Eine klare Trennung ist so gut wie unmöglich. Man könnte folgende Gruppierungen vornehmen: historisch orientierte Steampunker, utopische Steampunker und Maker. Die ersten beiden findet man häufig in voller Montur auf Life-Rollenspielveranstaltungen. Sie schreiben im Bereich der Fantastischen Literatur, in der sie die Vorstellung ihrer Idealwelt einfließen lassen. Maker (Bastler, Tüftler, Erfinder) formieren sich in einer fast noch breiteren Aufstellung. Hier ist alles dabei, vom Schneider über den Goldschmied bis hin zum Elektronikingenieur. Je nachdem, was die bevorzugte handwerkliche Ausrichtung ist, sind sie mehr oder weniger kostümiert und ihre Kreationen sind ein Publikumsmagnet auf jeder Steampunk-Convention.

Der historisch orientierte Steampunker zieht seine Inspiration aus der Zeit der industriellen Revolution und des ausgehenden viktorianischen Zeitalters, was in etwa der Gründerzeit in Deutschland entspricht. Diese historische Basis wird dann noch um phantastische Elemente, wie man sie auch in den Romanen aus der Feder Vernes und Wells' findet, erweitert.

Der utopische Steampunker projiziert Luftschiffe und Dampftechnologie in eine nicht näher bestimmte Zukunft und fügt zudem noch andere futuristische Elemente hinzu.

Die Maker unter den Steampunkern setzen ihre Kreativität praktisch um und kreieren wundervolle Kunstwerke im Steampunk-Design. Dabei ist die Spannweite recht groß und reicht von Schmuck und Kleidung über umgebaute Computer bis hin zu (teilweise mobilen) Häusern.

Aber was triebe so ein Steampunker, wenn er könnte, wie er wollte? Die Antwort findet sich in den drei folgenden exemplarischen Tagesabläufen:
Ein Tag im Leben des Kapitän Ullrich von Kolbendorff

06:15

Der Kammerdiener-Automat weckt den Herrn Kapitän und informiert ihn über die anstehenden Termine des Tages. Anschließend versorgt er den Herrn Kapitän mit einer Nassrasur.

06:30

Ullrich frühstückt und informiert sich per Ætherskop über die neuesten Nachrichten, anschließend macht er sich frisch für den Tag.

07:00

Mit dem dampfgetriebenen Privatfahrzeug geht es zum Zeppelinlandeplatz.

7:35

Ullrich begibt sich an Bord seines Zeppelins und setzt Kurs auf den ersten Wegpunkt seines Patrouillenfluges.

10:39

Nachdem der Vormittag fast ohne Zwischenfälle ablief, begegnet Ullrichs Zeppelin über dem

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