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Grundlagen der Mathematik für Dummies von Zegarelli, Mark (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.10.2016
  • Verlag: Wiley
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Grundlagen der Mathematik für Dummies

Kapitel 1 Das Spiel mit den Zahlen In diesem Kapitel Zahlen sind auch deshalb so praktisch, weil sie konzeptuell sind, das heißt ganz einfach, sie sind alle bereits vorhanden in Ihrem Kopf. (Diese Tatsache wird Sie vielleicht noch nicht vom Hocker reißen - aber es war ein Versuch!) Beispielsweise können Sie sich "Drei" mit allen möglichen Dingen vorstellen: drei Katzen, drei Bälle, drei Kannibalen, drei Planeten. Versuchen Sie, sich das Konzept von "Drei" ohne Hilfsmittel vorzustellen - Sie werden feststellen, dass das unmöglich ist. Natürlich können Sie sich die numerische 3 vorstellen, doch die eigentliche Dreiheit ist - wie Liebe oder Schönheit oder Ehre - nicht direkt fassbar. Aber nachdem Sie das Konzept der Drei (oder Vier oder einer Million) verstanden haben, erhalten Sie damit Zugang zu einem unglaublich leistungsfähigen System, das Ihnen hilft, die gesamte Welt zu verstehen: die Mathematik. In diesem Kapitel präsentiere ich Ihnen einen kurzen Überblick darüber, wie die Zahlen entstanden sind. Ich stelle Ihnen ein paar gebräuchliche Zahlenfolgen vor und zeige Ihnen, wie Sie diese mit einfachen mathematischen Operationen verbinden, wie etwa Addition, Subtraktion, Multiplikation oder Division. Anschließend erkläre ich, wie einige dieser Konzepte anhand eines einfachen und doch leistungsfähigen Werkzeugs verdeutlicht werden können - mit dem Zahlenstrahl . Ich demonstriere, wie die Zahlen auf dem Zahlenstrahl angeordnet sind, und zeige Ihnen, wie Sie den Zahlenstrahl als Rechengerät für die einfache Arithmetik nutzen können. Zum Schluss beschreibe ich, wie die natürlichen Zahlen (1, 2, 3, ...) die Erfindung ungewöhnlicherer Zahlentypen ausgelöst haben, wie etwa negative Zahlen , Brüche und irrationale Zahlen . Außerdem zeige ich Ihnen, wie diese Zahlenmengen ineinander verschachtelt sind - das heißt, wie sich eine Zahlenmenge in eine andere einfügt, die sich wiederum in eine andere einfügt. Die Erfindung der Zahlen Historiker sind davon überzeugt, dass die ersten Zahlensysteme gleichzeitig mit der Landwirtschaft und dem Handel entstanden sind. In den vorhergehenden prähistorischen Zeiten der Jäger und Sammler war es für die Menschen ausreichend, die ungefähre Größe von ganzen Gruppen zu identifizieren, wie beispielsweise "viele" oder "wenige". Als sich jedoch die Landwirtschaft entwickelte und der Handel zwischen einzelnen Gruppen begann, benötigte man genauere Angaben. Die Menschen begannen, mithilfe von Steinen, Lehmbatzen und vergleichbaren Gegenständen festzuhalten, wie viele Ziegen, Schafe, Öl, Getreide oder andere Waren sie besaßen. Diese Gegenstände konnten in Vertretung für die Dinge, die sie jeweils darstellten, eins zu eins getauscht werden. Irgendwann erkannten die Händler, dass sie Bilder zeichnen konnten, anstatt Gegenstände verwenden zu müssen. Diese Bilder entwickelten sich zu Warenetiketten und mit der Zeit zu komplexeren Systemen. Ob sie es damals schon erkannten oder nicht - ihre Versuche, einen Überblick über ihre Waren zu bewahren, hatten diese Menschen zur Erfindung von etwas völlig Neuem geführt: Zahlen . Im Laufe der Zeitalter entwickelten die Babylonier, die Ägypter, die Griechen, die Römer, die Mayas, die Araber und die Chinesen (um nur ein paar wenige zu nennen) alle ihre eigenen Systeme, Zahlen zu schreiben. Obwohl römische Zahlen weit verbreitet wurden, als sich das Römische Reich über ganz Europa und in Teilen von Asien und Afrika ausdehnte, stellte sich das fortschrittlichere System, das die Araber erfanden, als praktischer heraus. Unser eigenes Zahlensystem, die hindu-arabischen Zahlen (auch als Dezimalzahlen bezeichnet), lehnt sich sehr eng an diese frühen arabischen Zahlen an. Zahlenfol

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 368
    Erscheinungsdatum: 17.10.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783527699353
    Verlag: Wiley
    Größe: 3802 kBytes
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Grundlagen der Mathematik für Dummies

Kapitel 1
Das Spiel mit den Zahlen

In diesem Kapitel

Zahlen sind auch deshalb so praktisch, weil sie konzeptuell sind, das heißt ganz einfach, sie sind alle bereits vorhanden in Ihrem Kopf. (Diese Tatsache wird Sie vielleicht noch nicht vom Hocker reißen - aber es war ein Versuch!)

Beispielsweise können Sie sich "Drei" mit allen möglichen Dingen vorstellen: drei Katzen, drei Bälle, drei Kannibalen, drei Planeten. Versuchen Sie, sich das Konzept von "Drei" ohne Hilfsmittel vorzustellen - Sie werden feststellen, dass das unmöglich ist. Natürlich können Sie sich die numerische 3 vorstellen, doch die eigentliche Dreiheit ist - wie Liebe oder Schönheit oder Ehre - nicht direkt fassbar. Aber nachdem Sie das Konzept der Drei (oder Vier oder einer Million) verstanden haben, erhalten Sie damit Zugang zu einem unglaublich leistungsfähigen System, das Ihnen hilft, die gesamte Welt zu verstehen: die Mathematik.

In diesem Kapitel präsentiere ich Ihnen einen kurzen Überblick darüber, wie die Zahlen entstanden sind. Ich stelle Ihnen ein paar gebräuchliche Zahlenfolgen vor und zeige Ihnen, wie Sie diese mit einfachen mathematischen Operationen verbinden, wie etwa Addition, Subtraktion, Multiplikation oder Division.

Anschließend erkläre ich, wie einige dieser Konzepte anhand eines einfachen und doch leistungsfähigen Werkzeugs verdeutlicht werden können - mit dem Zahlenstrahl . Ich demonstriere, wie die Zahlen auf dem Zahlenstrahl angeordnet sind, und zeige Ihnen, wie Sie den Zahlenstrahl als Rechengerät für die einfache Arithmetik nutzen können.

Zum Schluss beschreibe ich, wie die natürlichen Zahlen (1, 2, 3, ...) die Erfindung ungewöhnlicherer Zahlentypen ausgelöst haben, wie etwa negative Zahlen , Brüche und irrationale Zahlen . Außerdem zeige ich Ihnen, wie diese Zahlenmengen ineinander verschachtelt sind - das heißt, wie sich eine Zahlenmenge in eine andere einfügt, die sich wiederum in eine andere einfügt.
Die Erfindung der Zahlen

Historiker sind davon überzeugt, dass die ersten Zahlensysteme gleichzeitig mit der Landwirtschaft und dem Handel entstanden sind. In den vorhergehenden prähistorischen Zeiten der Jäger und Sammler war es für die Menschen ausreichend, die ungefähre Größe von ganzen Gruppen zu identifizieren, wie beispielsweise "viele" oder "wenige".

Als sich jedoch die Landwirtschaft entwickelte und der Handel zwischen einzelnen Gruppen begann, benötigte man genauere Angaben. Die Menschen begannen, mithilfe von Steinen, Lehmbatzen und vergleichbaren Gegenständen festzuhalten, wie viele Ziegen, Schafe, Öl, Getreide oder andere Waren sie besaßen. Diese Gegenstände konnten in Vertretung für die Dinge, die sie jeweils darstellten, eins zu eins getauscht werden.

Irgendwann erkannten die Händler, dass sie Bilder zeichnen konnten, anstatt Gegenstände verwenden zu müssen. Diese Bilder entwickelten sich zu Warenetiketten und mit der Zeit zu komplexeren Systemen. Ob sie es damals schon erkannten oder nicht - ihre Versuche, einen Überblick über ihre Waren zu bewahren, hatten diese Menschen zur Erfindung von etwas völlig Neuem geführt: Zahlen .

Im Laufe der Zeitalter entwickelten die Babylonier, die Ägypter, die Griechen, die Römer, die Mayas, die Araber und die Chinesen (um nur ein paar wenige zu nennen) alle ihre eigenen Systeme, Zahlen zu schreiben.

Obwohl römische Zahlen weit verbreitet wurden, als sich das Römische Reich über ganz Europa und in Teilen von Asien und Afrika ausdehnte, stellte sich das fortschrittlichere System, das die Araber erfanden, als praktischer heraus. Unser eigenes Zahlensystem, die hindu-arabischen Zahlen (auch als Dezimalzahlen bezeichnet), lehnt sich sehr eng an diese frühen arabischen Zahlen an.
Zahlenfol

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