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Primzahltests: Zwischen Wissenschaft und Schule von Kliemank, Karina (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.02.2015
  • Verlag: Bachelor + Master Publishing
eBook (PDF)
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Primzahltests: Zwischen Wissenschaft und Schule

In der vorliegenden Bachelorarbeit soll das große Spektrum der Primzahltests näher untersucht werden. Die Autorin befasst sich dabei, ausgehend von ersten und einfachen Erkenntnissen, mit der Definition von Primzahlen und den allerersten Ergebnissen auf diesem Gebiet und zeigt schließlich einen verständlichen Weg auf, wie sich die Entwicklung von Primzahltest in unserer Gesellschaft immer weiter vollzogen hat. Dazu wird ein detaillierter Überblick über die verschiedenen Tests und ihre entsprechende Anwendung gegeben. In Bezug auf die Anwendbarkeit von Primzahltests in der Schule eignen sich nach Ansicht der Autorin die 'Siebmethoden' für eine nähere Betrachtung. Der didaktische Bezug und die Anwendung in der Schule, insbesondere die Frage, inwieweit Primzahlen in der gymnasialen Oberstufe eine Rolle spielen und an welchen Stellen sich eine sinnvolle didaktische Eingliederung anbietet, bilden einen weiteren Gegenstand dieser Arbeit. Die Effizienz und Alltagsrelevanz der verschiedenen Primzahltests wird hierbei fortlaufend aufgegriffen.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 42
    Erscheinungsdatum: 01.02.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955499921
    Verlag: Bachelor + Master Publishing
    Größe: 1228 kBytes
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Primzahltests: Zwischen Wissenschaft und Schule

Textprobe: Kapitel 3, Anwendung in der Schule: Nachdem ich mich nun mit den verschiedenen Primzahltests beschäftigt habe, möchte ich mich, wie bereits in der Einleitung angekündigt, mit der Anwendungstauglichkeit für die Schule befassen. Auch werde ich untermauern, warum ich gerade das SIEB DES ERATOSTHENES für sehr geeignet in der Schule halte und welche anderen Test sich ebenfalls anbieten würden. Zu erst werde ich untersuchen, wie die verschiedenen Lehrpläne der 16 deutschen Bundesländer gestaltet sind. Wo sich überall schon Primzahlen und vielleicht auch Primzahltests wiederfinden, welche Unterschiede sich erkennen lassen und selbstverständlich, ob es vielleicht deutschlandweite Gemeinsamkeiten im Bezug auf Primzahlen im Unterricht gibt, obwohl seit der Gründung der Bundesrepublik 'Bildung' eine Sache der Länder ist und dies auch im Grundgesetz verankert ist. 3.1, Lehrplananalyse: Bei der Suche nach Informationen über die Verwendung von Primzahlen im Unterricht fällt auf, dass die einzelnen Länder ein mehr oder weniger breites Spektrum an Schultypen haben und dementsprechend verschiedenen Lehrpläne, welche ich alle über den deutschen Bildungsserver bezogen habe ([fIPF]). Auch sind von der Umstellung in vielen alten Bundesländern vom neunjährigen auf das achtjährige Gymnasium noch Lehrpläne im Auslaufen, während die neuen schon in den ersten Jahrgängen angewendet werden. Darüber hinaus gibt es, vor allem in Bayern, schon vorläufige Lehrpläne, die bereits publik sind, aber noch keine Anwendung im gesamten Bundesland finden. Allgemein habe ich allerdings festgestellt, dass sich in allen Ländern die Primzahlen, sofern sie überhaupt im Lehrplan vorgesehen sind, bis zur Klasse 6 (mit einer Ausnahme) ansiedeln. Durch die unterschiedlich lange Dauer der Grundschule (4 oder 6 Jahre) und der damit verschobenen Eingrenzung der Sekundarstufe I (5. - 10. Klasse oder 7. - 10. Klasse) möchte ich auf eine Klassifizierung in dieser Hinsicht verzichten. Weiterhin sind in den verschiedenen Bundesländern verschiedenen Schultypen vorhanden, die zum Teil nur anders benannt, aber prinzipiell dasselbe darstellen, teilweise sich aber gänzlich in wesentlichen Dingen unterscheiden und somit nur in einem bestimmten Land vorkommen. Ein Beispiel für den ersten Sachverhalt ist die Benennung der Mittelschule in Sachsen mit dem Thüringer Pendant der Regelschule. Anders sieht es in Schleswig-Holstein aus. Hier gibt es ein Gymnasium und eine Gesamtschule, wobei die Gesamtschule aber auch bis zur Sekundarstufe II geleitet wird, was aber nicht in jedem Land, in dem es eine Gesamtschule gibt, der Fall ist. Um das Gesamte zu konkretisieren, habe ich festgestellt, dass bis auf die Länder Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen alle übrigen Bundesländer Primzahlen in ihren Lehrplänen verankert haben und explizit erwähnen. In den meisten anderen Bundesländern wird in der sogenannten Orientierungsstufe (Klasse 5 und 6), welche bei einigen Bundesländern noch in den Grundschulbereich, bei anderen bereits in den Gymnasial- und Mittelschulbereich gehört, die Bearbeitung von Primzahlen, im Zusammenhang mit den Eigenschaften von natürlichen Zahlen erkundet. Die Schüler sollen eine Primzahl erkennen, müssen also mit dem Begriff umgehen können. Oft tritt in diesem Zusammenhang der explizite Hinweis auf die Beschäftigung mit dem SIEB DES ERATOSTHENES auf. So in Berlin und Brandenburg (Grundschule, 6. Klasse), im Saarland, wo in der 4. Klasse der Grundschule das Sieb genutzt wird, um die Primzahlen bis 100 herauszufinden und es in der erweiterten Realschule und der Gesamtschule in der Orientierungsstufe als Verfahren der Primzahlbestimmung erläutert werden können muss. Interessant ist, dass am Gymnasium das Sieb nur fakultativ ist, genauso wie der SATZ VON EUKLID mit Beweis, dafür aber die Primfaktorzerlegung mit Potenzschreibweise im Unterricht behandelt wird. Ebenso wie der EUKLIDISCHE ALGORITHMUS

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