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Die STAR TREK Physik Warum die Enterprise nur 158 Kilo wiegt und andere galaktische Erkenntnisse von Tolan, Metin (eBook)

  • Verlag: Piper
eBook (ePUB)
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Die STAR TREK Physik

Wie genau nehmen es die Macher von Star Trek eigentlich mit Physik und Technik? Erstaunlich genau! Schließlich rechnet Spock in Windeseile aus, dass genau 1.771.551 puschelige Tribbles in den Laderaum der Enterprise passen. Und es wird auch nicht einfach nur "Gas" gegeben, wenn die Enterprise zu ihren Reisen aufbricht - nein, sie reist mit "Warp-Antrieb". Könnte sich das berühmteste Raumschiff der Filmgeschichte tatsächlich in der Nähe des Sterns Sigma Draconis befinden und müssen wir uns vor dunkler Materie wirklich fürchten? In bewährter wie unterhaltsamer Manier analysiert Metin Tolan anhand vieler Filmszenen alle Daten und Zahlen, mit denen die Sternenflotte zu tun hat - und kommt zu galaktischen Erkenntnissen. Faszinierend! Metin Tolan, 1965 geboren, ist Professor für Experimentelle Physik und Prorektor an der Technischen Universität Dortmund. Seit Jahren macht er sich einen Namen als Deutschlands originellster Physik-Erklärer. Sein erstes Buch "Geschüttelt, nicht gerührt" über die Physik in James-Bond-Filmen wurde zum Überraschungsbestseller. In "Manchmal gewinnt der Bessere" erklärt der Communicator-Preisträger, warum Fußball der ungerechteste Sport der Welt ist. Sein neuester Coup "Die Star Trek Physik" ist ein unentbehrliches Handbuch für jeden Star Trek Fan - und für jeden, der wissen will, ob wir im Jahr 2200 tatsächlich neue Galaxien erforschen werden. 2017 erhielt Metin Tolan den Robert-Wichard-Pohl-Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 352
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783492973854
    Verlag: Piper
    Größe: 5851 kBytes
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Die STAR TREK Physik

STAR TREK hatte zunächst den Ruf, eine zu anspruchsvolle Serie zu sein:

LA FORGE: "Captain! Anscheinend war wieder die Zeit stehen geblieben. Laut meinen Instrumenten wurden wir gerade erst jetzt von unserer Rettungsmission zurückgebeamt."

DATA: "Sir. Wie kommt es, dass Q und seinesgleichen so gut mit Raum und Zeit umgehen können und so schlecht mit uns?"

PICARD: "Vielleicht erkennen wir eines Tages, dass Raum und Zeit leichter zu handhaben sind als die menschliche Natur!"

(Zitat aus der 10. TNG-Folge der 1. Staffel, "Rikers Versuchung")

DIES SIND DIE ABENTEUER ...

50 Jahre STAR TREK - eine Erfolgsgeschichte?

Seit nunmehr 50 Jahren dringt die Enterprise in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Dabei hat sie es bisher auf 726 je etwa 45 Minuten dauernde Folgen im Fernsehen und zwölf jeweils ungefähr zwei Stunden lange Kinofilme gebracht. Wenn man wollte, wäre es also möglich, 24 Tage am Stück ununterbrochen STAR TREK zu gucken! Keine andere Fernsehserie kann auf einen so anhaltenden und auch weltweit umspannenden Erfolg verweisen.

War dies alles schon vor 50 Jahren absehbar? Mitnichten! Gene Roddenberry, der Erfinder von STAR TREK, musste in den 1960er-Jahren viele Leute ganz mühsam davon überzeugen, ihm sein Konzept von der Erforschung des Weltraums überhaupt abzunehmen. Mehrmals wurde seine Idee aus unterschiedlichen Gründen abgelehnt, obwohl die USA gerade das Apollo-Programm gestartet hatten, mit dem sie einen Menschen zum Mond und wieder zurück bringen wollten. Der Weltraum war also "in" - STAR TREK aber offenbar nicht. Endlich, im Jahr 1964, konnte Roddenberry den US-Fernsehsender NBC dazu bewegen, einen Pilotfilm herzustellen. Dieser Film mit dem Titel "The Cage" und mit Jeffrey Hunter in der Hauptrolle des nachdenklichen Captains Christopher Pike wurde für die damalige Zeit zwar recht aufwendig hergestellt, aber dann am Ende doch nicht ausgestrahlt. 1 Seine Handlung galt als zu intellektuell und anspruchsvoll, und seine Protagonisten wurden als zu fremdartig und zum Teil sogar satanistisch empfunden. Doch Roddenberry ließ nicht locker. Er überarbeitete das Konzept und konnte schließlich im Jahr 1966 NBC für seine Serie gewinnen, die im 23. Jahrhundert angesiedelt sein sollte. STAR TREK mit dem weniger nachdenklichen und eher draufgängerischen Captain James Tiberius Kirk, gespielt von William Shatner, war geboren.

Diese Serie wird im englischen Sprachraum heutzutage als "The Original Series" bezeichnet und entsprechend mit "TOS" abgekürzt. 2 Der einzige Hauptdarsteller, den man vom Pilotfilm übernommen hatte, war Leonard Nimoy in der Rolle des Ersten Offiziers Spock, der vom Planeten Vulkan stammt. Er wurde allerdings weniger fremdartig dargestellt, behielt aber zumindest seine markanten spitzen Ohren.

Die Serie startete am 8. September 1966 mit der Folge "The Man Trap" 3 . Insgesamt 29 Episoden wurden immer am Donnerstagabend ausgestrahlt. Das Raumschiff Enterprise gehört zu der Sternenflotte und ist im Namen der Vereinten Föderation der Planeten 4 , zu der auch die Erde gehört, unterwegs, um fremde Welten im Universum zu erforschen und Kontakt mit ihnen aufzunehmen. Es stellte sich allerdings schnell heraus, dass man kein großes Publikum anzog. So plante NBC, die Serie schon nach einer Staffel einzustellen, denn die durch Werbung erzielten Einnahmen waren weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Allerdings hatte sich bereits zu dieser Zeit ein harter Kern von Fans gebildet, die insbesondere die Darstellung der Technik bei STAR TREK faszinierend fanden. Sie organisierten eine groß angelegte Protestaktion, als bekannt wurde, dass die Serie eingestellt werden sollte. Davon beeindruckt, ließ NBC eine zweite Staffel von TOS prod

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