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Einstein - Einblicke in seine Gedankenwelt von Moszkowski, Alexander (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.08.2013
  • Verlag: e-artnow
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Einstein - Einblicke in seine Gedankenwelt

Dieses eBook: 'Einstein - Einblicke in seine Gedankenwelt (Komplettausgabe)' ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Inhalt: Vorspruch Erscheinungen am Firmament: Verkündung der neuen Mechanik. - Bewahrheitung theoretischer Ergebnisse. - Parallele mit Leverrier. - Neptun und Merkur. - Erprobung der Relativitätstheorie. - Die Sonnenfinsternis von 1919. - Das Programm einer Expedition. - Der gekrümmte Lichtstrahl. - Feinheit in Berechnung und Messung.- Sternphotographie. - Das Aequivalenzprinzip.- Sonnenmythus. Über unsere Kraft: Nutzbare und latente Kräfte. - Beziehung zwischen Masse, Energie und Lichtgeschwindigkeit. - Kraftgewinnung durch Verbrennung. - Ein Gramm Kohle. - Ungewinnbare Kalorien. - Kohle-Wirtschaft. - Hoffnungen und Befürchtungen. - Gespaltene Atome. Walhalla: Rangordnung und Charakteristik großer Forscher. - Galilei und Newton. - Vorläufer und Prioritäten. - Wissenschaft und Religion. - Erblichkeit der Begabung. - Eine Gelehrten-Dynastie. - Alexander von Humboldt und Goethe. - Leonardo da Vinci. - Helmholtz. - Robert Mayer und Dühring. - Gauß und Riemann. - Max Planck. - Maxwell und Faraday. Menschen-Erziehung: Schulplan und Unterrichtsreform. - Wert der Sprachbildung. - Zeit-Oekonomie. - Uebung im Handwerk. - Das Anschaulich-Interessante. - Die Kunst des Lehrvortrags. - Auslese durch Begabten-Prüfung. - Frauenstudium. - Soziale Schwierigkeiten. - Die Not als Erzieherin. Der Entdecker: Entdeckung und Weltanschauung in zeitlicher Beziehung. - Absolutes und Relatives. - Der schöpferische Akt. - Wert der Intuition. - Die Tätigkeit des Konstruierens. - Die Erfindung. - Der Künstler als Entdecker. - Lehre und Beweis. - Klassische Experimente. - Physik der Urzeit. - Experimentum crucis. - Spektral-Analyse und Periodisches System. - Die Mitwirkung des Zufalls. - Widerlegte Erwartung. - Das Michelson-Experiment und der neue Zeitbegriff. Aus verschiedenen Welten und mehr Diese Biografie bietet gemeinverständliche Betrachtungen über die Relativitäts-Theorie und Einsteins Weltsystem

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 565
    Erscheinungsdatum: 17.08.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9788074841842
    Verlag: e-artnow
    Größe: 602kBytes
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Einstein - Einblicke in seine Gedankenwelt

Erscheinungen am Firmament.

Inhaltsverzeichnis
Verkündung der neuen Mechanik. - Bewahrheitung theoretischer Ergebnisse. - Parallele mit Leverrier. - Neptun und Merkur. - Erprobung der Relativitätstheorie. - Die Sonnenfinsternis von 1919. - Das Programm einer Expedition. - Der gekrümmte Lichtstrahl. - Feinheit in Berechnung und Messung.- Sternphotographie. - Das Aequivalenzprinzip.- Sonnenmythus.

Am 13. Oktober 1910 gab es im Berliner Wissenschaftlichen Verein ein Ereignis: Henri Poincaré , der eminente Physiker und Mathematiker, hatte sich zu einem Vortrag angekündigt, der im Raume des Instituts "Urania" eine an Personenzahl ziemlich bescheidene Hörerschaft versammelte. Noch sehe ich ihn vor mir, den seither in der Blüte seines denkerischen Schaffens dahingerafften Gelehrten, einen Mann, der äußerlich so gar nicht als eine Leuchte erschien, mit seinem gepflegten Bartantlitz eher an den Typus eines routinierten Advokaten erinnerte. Mit lässigen weltmännischen Gebärden spazierte er auf dem Podium auf und ab, nichts Doktrinäres haftete an ihm, in leichtem Fluß und trotz der Sprachverschiedenheit unmittelbar erschließbarer Verständlichkeit entwickelte er sein Thema.

In diesem Vortrag geschah es zum erstenmal, daß wir den Namen Albert Einstein hörten.

Poincaré sprach über: "Die neue Mechanik", um uns mit dem Beginn einer Strömung bekanntzumachen, die ihn selbst, wie er bekannte, in seinen vormaligen Grundansichten stark aus dem Gleichgewicht gebracht hatte. Wiederholt hob er seine sonst ebenmäßig dahingleitende Stimme zu kräftigeren Akzenten, und mit nachdrücklicher Geste wies er darauf hin, daß wir hier möglicherweise am kritischen, am epochalen Punkte einer geistigen Weltenwende stünden.

" Möglicherweise " - wie er immer wieder betonte. Mit Beharrlichkeit unterstrich er seine Zweifel, unterschied er zwischen erhärteten Tatsachen und Hypothesen, ja, er klammerte sich noch an die Hoffnung, daß die neue, von ihm erläuterte Lehre vielleicht einen Ausweg zur Rückkehr offen lassen könnte. Diese Revolution, so sagte er, scheint zu bedrohen, was in der Wissenschaft bis vor kurzem als das Sicherste galt: die Grundlehren der klassischen Mechanik, die wir dem Geiste Newtons verdanken. Vor der Hand ist diese Revolution freilich nur erst ein drohendes Gespenst, denn es ist sehr wohl möglich, daß über kurz oder lang jene altbewährten Newtonschen dynamischen Prinzipien als Sieger hervorgehen werden. Und im weiteren Verlauf erklärte er wiederholt, daß er vor Ängsten kopfscheu würde angesichts der sich auftürmenden Hypothesen, deren Einordnung in ein System ihm schwierig bis zur Grenze der Unmöglichkeit erschien.

Es ist nun zwar in der Sache höchst gleichgültig, wie die Enthüllungen Poincarés auf einen Einzelnen wirkten. Wenn ich aber von mir auf andere schließen darf, so bleibt mir nur der Ausdruck: erschütternd! Über alle Zweifel des Vortragenden hinweg bestürmte mich der Eindruck eines gewaltigen Erlebnisses, und dieser entzündete in mir zwei Wünsche: mich mit den Forschungen Einsteins, soweit mir dies gelingen könnte, näher bekanntzumachen und womöglich: ihn einmal leibhaftig zu erblicken. Das Abstrakte verschmolz für mich mit dem konkret Persönlichen. Mir schwebte es wie eine Ahnung vor und wie ein Glück, in irgendwelcher Zukunft seine Lehre aus seinem Munde zu vernehmen.

Einige Jahre später wurde Einstein als Professor der Akademie mit Lehrbefugnis an der Universität nach Berlin berufen, und damit durfte mein Privatwunsch feste Formen annehmen. Auf gut Glück versuchte ich es, ihn zu realisieren. In Verbindung mit einem Kollegen bat ich ihn brieflich, einem der zwanglosen Abende unserer "Literarischen Gesellschaft" im Hotel Bristol seine Anwesenheit zu spenden, und hier wurde er wirklich zu stundenlanger Unterhaltung mein Tischnachbar. Heut weiß jeder aus zahllosen Zeitungsbildern, wie er aussieht. Mir trat er damals entgegen mit u

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