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100 Tipps zur Umsetzung der Expertenstandards von Masemann, Sandra (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.12.2010
  • Verlag: Schlütersche
eBook (PDF)
11,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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100 Tipps zur Umsetzung der Expertenstandards

Die nationalen Expertenstandards sind immer noch Stolpersteine - was ist zu tun, wie sind sie umzusetzen, welche Fehler sollte man vermeiden? Dieses kompakte Buch macht den Einsatz der Expertenstandards im Arbeitsalltag leichter. Kurz und verständlich gibt es 100 praktische Tipps für die tägliche Arbeit. So gelingt es fast wie von selbst, die Pflege an den Expertenstandards auszurichten und damit zugleich Lebenszufriedenheit und Qualität zu sichern. Ein wichtiger Leitfaden für jede Pflegekraft!

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 140
    Erscheinungsdatum: 06.12.2010
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783842681606
    Verlag: Schlütersche
    Größe: 746 kBytes
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100 Tipps zur Umsetzung der Expertenstandards

Tipps zur Umsetzung des Expertenstandards 5 Entlassungsmanagement in der Pflege (S. 74-75)

50. Tipp: Beachten Sie die "Top 3"

Drei Punkte des Expertenstandards Entlassungsmanagements sind besonders wesentlich für alle Pflegeeinrichtungen und ambulanten Dienste:

1. Stellen Sie Ihr Leistungsspektrum dar! Zeigen Sie deutlich, was Sie können und bieten und was nicht.
2. Bauen Sie systematische Kooperationsstrukturen mit dem Krankenhaus auf. Stimmen Sie z. B. ihre Überleitungsbögen miteinander ab. Oder arbeiten Sie in Gremien miteinander.
3. Nutzen Sie die Kontaktaufnahme durch die Pflegefachkraft, die nach bis zu 48 Stunden nach der Entlassung stattfinden soll, zum Networking und zur Abstimmung über die Klientenversorgung.

51. Tipp: Machen Sie sich mit Assessmentinstrumente vertraut

oder: Tipp Beachten Sie die Arbeit der Pflegefachkräfte im Krankenhaus und machen Sie sich mit deren Inhalten vertraut.

In der ersten Ebene des Expertenstandards wird gefordert, dass die zuständige Pflegefachkraft (hier im Krankenhaus) eine kriteriengeleitete Einschätzung des poststationären Unterstützungsbedarfs vornimmt. In der Neuauflage des Expertenstandards wird von speziellen Assessmentinstrumenten Abstand genommen. Vielmehr ist die Aufgabe der Pflegefachkraft, ein differenziertes Assessment vorzunehmen. Dieses Assessment sollte sehr zeitnah stattfinden, so dass die notwendigen Schritte der Entlassungsplanung gezielt vorgenommen werden können.

"Orientiert an den Inhalten, die sich in etablierten Instrumenten wiederfinden, sollten im Rahmen des differenzierten Assessments mindestens folgende Aspekte berücksichtigt werden:

- Allgemeine und relevante Informationen (zur Person des Patienten, seiner Lebenssituation, seinen Angehörigen, zum Grund des Krankenhausaufenthaltes, zu wichtigen Ansprechpartner außerhalb des Krankenhauses wie Hausarzt etc.)
- Gesundheitliche Situation (Krankheiten und andere gesundheitliche Probleme, gesundheitliche Risiken, Erwartungen von Patient und Angehörigen zum weiteren Krankheits- und Versorgungsverlauf sowie dem Pflegebedarf)
- Kognitive Fähigkeiten, Verhaltensauffälligkeiten, emotionaler Status
- Selbstständigkeit im Bereich der Lebensaktivitäten

- Merkmale der Wohnsituation (z. B. Barrieren, materielle Ausstattung oder soziales
- Umfeld) Verfügbare und benötigte Hilfsmittel
- Voraussichtlicher Versorgungsbedarf nach der Krankenhausentlassung (differen zierte Einschätzung) Aktuelle Versorgungssituation (Unterstützung durch Angehörige oder andere informelle Helfer, durch Pflegedienste und andere Leistungsanbieter) Finanzielle Situation (einschließlich der Frage von Leistungsansprüchen)

- Eventuelle Besonderheiten des Versorgungsbedarfs
- Bedarf an Information, Beratung, Anleitung und Schulung
- Unterstützungsbedarf der Angehörigen
- Informationen zu Therapie- und Medikamentenverordnungen sowie Beurteilung
- der Compliance"61 (DNQP, S31-32, 2009)

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