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Das wird ja immer schöner Autobiografie eines Schönheitschirurgen von Mang, Werner L. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.12.2015
  • Verlag: OrellFüssli
eBook (ePUB)
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Das wird ja immer schöner

Werner Mang hat mehr als 30.000 Schönheitsoperationen geleistet. Jetzt wirft er einen Blick zurück auf sein Leben im Dienste der Schönheit. Berühmt wurde er als Experte für Nasenkorrekturen. Seine Bodenseeklinik in Lindau und seine Mang-Klinik in Rorschach/Schweiz gelten als die ersten Adressen in der Schönheitschirurgie. Noch prominenter wurde er durch seine außergewöhnliche, weltweite Medienpräsenz und Expertisen. Erstmals wirft der Schönheitspapst einen Blick zurück und beschreibt sein Leben zwischen OP-Saal und Fernsehkameras, schildert die Schönheitschirurgie anhand von Patientengesprächen und Beispielen aus der operierten Prominentenwelt. Ein humorvoll-nachdenklicher Blick hinter die Kulissen einer medizinischen Fachrichtung, die von der Eitelkeit unserer Gesellschaft lebt. Werner L. Mang ist Europas bekanntester Schönheitschirurg. Seine "Mang-Nase" ist ein feststehender Begriff. Prominent wurde er auch durch seinen polarisierenden Lebensstil und seine außergewöhnliche Präsenz in den Medien.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 224
    Erscheinungsdatum: 18.12.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783280039069
    Verlag: OrellFüssli
    Größe: 467 kBytes
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Das wird ja immer schöner

Heute, fünfundzwanzig Jahre später, hat die Bodensee-Klinik für Ästhetische-Plastische Chirurgie vierzig Betten, vier Operationssäle sowie einen Hörsaal und ist die größte europäische Schönheitsklinik ihrer Art - mit weit über fünfzig Prozent rekonstruktiven Operationen.

Natürlich blieb unsere Ursprungszelle am "Unteren Schrannenplatz" nicht lange ohne Patienten. Vier Dinge halfen mir, den Klinikbetrieb schnell auszulasten: Ich hatte mir in München einen ausgezeichneten Ruf als Operateur erworben; die Medien berichteten über die Klinik und mich; die deutsche Society wurde zunehmend bereiter, sich aus Schönheitsgründen operieren zu lassen; ich hatte 1987 in meiner Oberarztzeit im "Rechts der Isar" meine internationalen Forschungen über den State of the Art der Schönheitschirurgie in zahlreichen Publikationen zusammengefasst.

Mein Standardwerk "Handbuch der Ästhetischen Chirurgie", das der Medizinverlag Springer herausgab, wurde zunehmend von deutschen Chirurgen, die sich mit Ästhetischer Chirurgie befassten, als Lehrbuch und Leitfaden benutzt. Ich habe den Inhalt des Handbuchs in den letzten Jahren mehrmals überarbeitet, und es ist in seiner Komplexität bis heute das einzige, das plastische Operationen einfach und detailliert beschreibt - in Wort und Bild mit einer DVD, die alle meine Operationsanleitungen als Lehrfilm zeigt. Inzwischen ist das Manual weltweit in viele Sprachen übersetzt worden, u. a. ins Englische, Spanische, Russische, Chinesische und Koreanische. Weltweit arbeiten Kollegen heute nach den Mang-Methoden. Obwohl das Buch über 300 Euro kostet, ist es ein Bestseller der medizinischen Fachliteratur und laut Springer-Verlag das meistverkaufte Lehrbuch dieser Art auf dem Gebiet der Ästhetischen Chirurgie weltweit.

Mein Manual hat mir damit eine Reputation verschafft, die mir keine Professur eingebracht hätte. Weltweit wurde ich von Kollegen in schwierigen Fällen um Rat gefragt und um Hilfe gebeten.

Meine ersten Patienten in der neuen Bodensee-Klinik waren im Jahr 1990 sogenannte "Reparatur-Patienten". Noch heute machen solche Fälle etwa zwanzig Prozent meiner Arbeit aus - und es werden nicht weniger.

Unterdessen boomte in Deutschland die Plastische Chirurgie, immer mehr Patienten und immer mehr Ärzte machten sich daran, ein Stück vom Goldenen Kalb zu ergattern.

Die Gesellschaft redete auf Partys Anfang der Neunziger nur noch über ein Thema: Wer hat was machen lassen? Am Anfang handelte es sich ausschließlich noch um Hollywoodstars, aber bald kam auch die heimische Prominenz unter das Messer des Klatschs. Ich kann nicht sagen, dass mich das störte, denn dazu, dass Schönheits-OPs überhaupt ein Thema wurden, hatte ich selbst einen wesentlichen Teil mit beigetragen. Denn oft führte ich Interviews mit Redakteuren, die mir Bilder von Hollywoodstars schickten, deren Schönheitsoperationen ich analysieren sollte. Ich tat das, und die Gesellschaftspresse hatte ein neues Thema gefunden, das bei ihren Lesern auf großes Interesse stieß. So wurden Schönheits-OPs - oder besser: plastische Operationen - plötzlich automatisch und hauptsächlich mit meinem Namen verbunden, als gäbe es nur mich auf diesem Gebiet.

Das erste Mal hatte mich die zertrümmerte Nase von Götz George ins Rampenlicht der Medien rücken lassen, wofür ich nun wirklich nichts konnte. Die Nase von Michael Jackson machte mich dann in ganz Deutschland berühmt. Dabei hatte ich die noch nicht einmal berührt, aber ich traf seine Ärzte Arnold Klein und Steven Hoefflin mehrmals in Beverly Hills und Santa Monica. Beide Leibärzte von Michael Jackson waren bei mir in Lindau zu Kongressen gewesen. Dabei wurde immer auch über die Behandlungen und Operationen von Michael Jackson gesprochen. Arnold Klein behandelte den Popstar dermatologisch wegen seiner Vitiligo, und Steven Hoefflin war für die Operationen seines Gesichts und der Nase zuständig. Ich stand als "Nasenpapst" mit Rat und

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