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Endspurt Klinik Skript 14: Psychiatrie, Psychosomatik

  • Erscheinungsdatum: 25.10.2017
  • Verlag: Georg Thieme Verlag KG
eBook (ePUB)
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Endspurt Klinik Skript 14: Psychiatrie, Psychosomatik

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Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 96
    Erscheinungsdatum: 25.10.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783132412415
    Verlag: Georg Thieme Verlag KG
    Serie: Endspurt Klinik Skript.14
    Größe: 5309 kBytes
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Endspurt Klinik Skript 14: Psychiatrie, Psychosomatik

2 Organische bedingte psychische Störungen

2.1 Grundlagen

Synonyme: symptomatische oder sekundäre psychische Störungen

Definition

Störungen als Folge von objektivierbaren zerebralen Funktionsstörungen oder Schädigungen, die primär durch zerebrale Pathologien (degenerative, vaskuläre, traumatische, entzündliche Schädigungen, Raumforderungen) entstehen, oder sekundär im Rahmen systemischer Erkrankungen, die das Gehirn miteinbeziehen.

Unterscheidung nach den vorherrschenden Leitsymptomen :

Beeinträchtigung kognitiver Funktionen: Demenz, amnestisches Syndrom

Beeinträchtigung von Wahrnehmung , Denken , Affekt und Verhalten: Delir, organische Halluzinose und weitere organisch bedingte psychische Störungen .
2.2 Krankheitsbilder

2.2.1 Demenz

Definition

Progrediente Atrophie von kortikalem und/oder subkortikalem Hirnparenchym Verlust von intellektuellen und kognitiven Fähigkeiten; über 6 Monate bestehen folgende Leitsymptome:

Gedächtnisstörungen

Störungen von Sprache, Willkürmotorik, Objekterkennung und/oder exekutiven Funktionen.

Beeinträchtigung von Alltag und/oder Beruf.

Lerntipp

Die Diagnose Demenz kann nur gestellt werden, wenn der Patient im Alltag beeinträchtigt ist.

Epidemiologie und Ätiologie: Korrelation von Prävalenz und Lebensalter ( Abb. 2.1 ); bei älteren Patienten am häufigsten Alzheimer- und vaskuläre Demenz sowie deren Mischformen, bei jungen Patienten am häufigsten AIDS-Demenz.

Abb. 2.1 Epidemiologie der Demenz.

(aus Laux, Möller, Memorix Psychiatrie und Psychotherapie, Thieme, 2011)

Klinik:

initial v.a. Störungen von Merkfähigkeit und Kurzzeitgedächtnis , im weiteren Verlauf auch Abnahme des Langzeitgedächtnisses

weitere häufige Symptome, die die Patienten typischerweise versuchen, zu überspielen: Orientierungsstörungen , verlangsamter Denkablauf, Apathie, Urteilsvermögen und abstraktes Denken , Aufmerksamkeitsstörungen , Persönlichkeitsveränderungen , Affektlabilität , pathologisches Lachen oder Weinen, Reizbarkeit, sozialer Rückzug , Wahnideen und Halluzinationen, Verlust der Selbstständigkeit, Agnosie, Apraxie, Aphasie, extrapyramidalmotorische Störungen, Primitivreflexe bzw. Pyramidenbahnzeichen, Blasen- und Stuhlinkontinenz

Tab. 2.1 zeigt häufige Demenzerkrankungen: Bei der kortikalen Demenz ("Prototyp": Morbus Alzheimer) steht der Gedächtnisverlust im Vordergrund, bei der subkortikalen Demenz ("Prototyp": Morbus Binswanger) eher neurologische Ausfälle und Persönlichkeitsveränderungen.
Tab. 2.1 Demenzformen
Leitsymptome

Begleitsymptome

Besonderheiten

Morbus Alzheimer (Alzheimer-Demenz, kortikale Demenz)

Gedächtnisstörungen

häufig Apraxie, Agnosie, Aphasie; schleichender Beginn, Persönlichkeit relativ lange unbeeinträchtigt (intakte "Fassade")

v.a. bitemporale und parietale Hirnatrophie (Bildgebung!), Verbreiterung der Sulci, Vergrößerung der inneren und äußeren Liquorräume, Nachweis von senilen Plaques ( Abb. 2.2 )

Morbus

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