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Diagnostische Verfahren in der Rehabilitation (Reihe: Diagnostik für Klinik und Praxis, Bd. 5)

  • Verlag: Hogrefe Verlag Göttingen
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Diagnostische Verfahren in der Rehabilitation (Reihe: Diagnostik für Klinik und Praxis, Bd. 5)

Der Band bietet eine umfassende Sammlung diagnostischer Verfahren im Bereich der Rehabilitation. Es werden sowohl krankheitsübergreifen-de Verfahren, als auch Verfahren für ausgewählte Indikationsgebiete dargestellt. Nach einer Einführung, die einen systematischen Überblick über den Stellenwert psychologischer Diagnostik in der Rehabilitation liefert, wird in einem Beitrag auf die "International Classification of Functioning" (ICF) eingegangen. Anschließend beschreibt der erste Teil des Bandes krankheitsübergreifende Verfahren, die u. a. folgende Bereiche umfassen: "Lebensqualität und Funktionszustand", "Gesund-heitsökonomisch orientiertes Assessment von Lebensqualität", "Soziale Unterstützung", "Rehabilitations- und Behandlungszufriedenheit". Im zweiten Teil werden ausgewählte Verfahren für die Indikationsgebiete Dermatologie, Diabetes, Gastroenterologie, Kardiologie, Onkologie, Orthopädie, Rheumatologie und Pneumologie vorgestellt. Verfahren, die im Rahmen der sozialmedizinischen Begutachtung zum Einsatz kommen können, runden den Band ab. Die Einheitlichkeit der Verfahrensbeschreibungen ermöglicht einen schnellen Zugang zu den wichtigsten Informationen. Angaben zum Anwendungsbereich und zu technischen Aspekten, wie etwa Bearbei-tungszeit und Auswertungsmethodik, liefern wichtige Hinweise zum praktischen Einsatz der Verfahren. Die Herausgeber Prof. Dr. Dr. Jürgen Bengel, geb. 1955. 1974-1979 Studium der Psychologie in Mannheim, Freiburg und Hamburg. 1979- 1987 Studium der Medizin in Freiburg. 1986 Promotion Psychologie, 1987 Promotion Medizin. 1980-1992 Mitarbeiter am Psychologischen Institut der Universität Freiburg. 1992 Habilitation. 1992-1993 Vertretung des Lehrstuhls für Medizinische Psychologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, 1993-1994 Professor am Institut für Rehabilitationswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 1994 Professor am Institut für Psychologie der Universität Freiburg. 1999 Approbation als Psychologischer Psychotherapeut. Prof. Dr. Markus Wirtz, geb. 1969. 1990-1995 Studium der Psychologie in Münster. 2001 Promotion. 1995-2001 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Psychologischen Institut III der Universität Münster. 1999-2000 Mitarbeiter der Jugendpsychiatrie in Hamm (Westf.). 2000-2006 Wissenschaftlicher Angestellter an den Universitäten Tübingen und Freiburg sowie im Methodenzentrum des Rehabilitationswissenschaftlichen Forschungsverbundes Freiburg/Bad Säckingen. 2004 Vertretungsprofessor und seit 2006 Professor für Pädagogische Psychologie an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Dr. Christian Zwingmann, geb. 1963. 1984-1991 Studium der Psychologie, Theologie und Philosophie in Frankfurt. 2002 Promotion. Beru.iche Stationen: Verband Deutscher Rentenversicherungsträger in Frankfurt, Universität Würzburg, Arbeitsbereich Rehabilitationswissenschaften, Hochrhein-Institut für Rehabilitationsforschung in Bad Säckingen und Institut für Psychologie der Universität Frankfurt. Seit 2006 Projektleiter im Geschäftsfeld "Gesundheit und Soziales" bei der Prognos AG in Düsseldorf.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 392
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783840920950
    Verlag: Hogrefe Verlag Göttingen
    Größe: 4384 kBytes
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Diagnostische Verfahren in der Rehabilitation (Reihe: Diagnostik für Klinik und Praxis, Bd. 5)

Abschnitt A7 Schmerz (S. 174-175)

FESV Fragebogen zur Erfassung der Schmerzverarbeitung

Autor Edgar Geissner
Quelle Geissner, E. (2001). Fragebogen zur Erfassung der Schmerzverarbeitung (FESV) – Manual. Göttingen: Hogrefe.
Bezugsquelle Erhältlich beim Hogrefe Verlag unter www.testzentrale.de .

Anwendungsbereich

Haupteinsatzbereich des Fragebogens zur Erfassung der Schmerzverarbeitung FESV ist chronischer Schmerz (Kriterium "Mindestdauer sechs Monate"), der ständig vorhanden ist oder in Abständen immer wiederkehrt. Keine Einschränkungen bestehen hinsichtlich der Krankheitsdiagnose oder des Schmerzlokalisationsgebietes. Haupteinsatzgebiete dürften – aufgrund bisheriger Erfahrungen und in der Praxis gegebener hoher Fallzahlen – Rücken- und Gelenkschmerzen degenerativer oder entzündlicher Art sein, Fibromyalgien, Spannungskopfschmerzen, Migränekopfschmerzen, neurogene Schmerzen, des weiteren Schmerzen bei Krebserkrankungen. Daneben ist der Einsatz bei schmerzbezogenen somatoformen Beschwerden zu empfehlen. Der FESV ermöglicht die differenzierte Erfassung zum einen des Bewältigungsrepertoires der Patienten, zum anderen ihrer psychischen Beeinträchtigung aufgrund von Schmerzen. Der FESV thematisiert somit psychische Bezugsgrößen, das Einsatzgebiet liegt daher hauptsächlich innerhalb der psychosozialen, auch psychotherapeutischen Versorgung: Psychologische Schmerzbewältigung, Psychotherapie bei Schmerzen, stationäre Psychosomatik, Verhaltensmedizin innerhalb der Organmedizin (z. B. Orthopädie, Rheumatologie), Rehabilitation. Der FESV wurde für das Alter ab 18 Jahren bis ins höhere Lebensalter in Studien geprüft, ist aber auch durch Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren mühelos zu bearbeiten. Es liegen keinerlei Einschränkungen hinsichtlich Geschlecht und soziodemographischer Merkmale vor, Kenntnisse der deutschen Sprache werden jedoch vorausgesetzt.

Zielsetzung und Kurzbeschreibung

Der Fragebogen zur Erfassung der Schmerzverarbeitung FESV dient der Erhebung des Bewältigungsrepertoires sowie der mit Schmerz in Zusammenhang stehenden psychischen Beeinträchtigungen. Ein enger Bezug zu "Schmerz" ist in jedem Item bzw. jeder Skala gegeben. Daher muss z. B. auch zur Erhebung anderer als mit Schmerz in Zusammenhang stehender psychischer Beeinträchtigungen ergänzend auf weitere Verfahren zurückgegriffen werden (s. u.). Sinnvoll ist der Einsatz des FESV bei länger andauernden oder mit Unterbrechungen immer wieder zurückkehrenden Schmerzen, nicht primär bei Akutschmerz oder bei nach gewisser Zeit nachlassenden Schmerzen (postoperativ oder nach Verletzungen).

Art des Verfahrens

Selbstbeurteilungsverfahren ("Paper & Pencil" oder Computerversion)

Technische Informationen

- 38 Items in 3 Grundkomponenten, 3 Skalen pro Komponente

- Bearbeitungszeit: 10 Minuten

- Auswertungszeit: 5 Minuten

- Bei der Computerversion erfolgt die Auswertung automatisch.

Theoretischer Hintergrund

Hintergrund für den Fragebogen zur Erfassung der Schmerzverarbeitung FESV ist ein Verständnis von Schmerz als einem multimodalen und prozessualen Geschehen unter Einschluss von Rückmeldevorgängen, in dem die Schmerzempfindung selbst aus verschiedenen Elementen gespeist ist, verschiedene Submodalitäten aufweist und charakteristische Schmerzfolgen hervorbringt. Diese sind zum einen bewältigungsbezogener Natur (kognitive Bearbeitung, Be

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