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Neuropsychiatrie

  • Erschienen: 03.04.2014
  • Verlag: Kohlhammer
eBook (PDF)
49,99 €
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Neuropsychiatrie

Organisch begründete psychiatrische Symptome und kognitive Störungen finden sich bei vielen neurologischen Patienten. Für Neurologen und Psychiater, aber auch für andere Fachdisziplinen ist das Wissen um Diagnose und Therapie psychischer Symptome bei neurologischen Erkrankungen gleichermaßen bedeutsam. In diesem praxisorientierten Werk werden die Zusammenhänge zwischen neurologischer und psychiatrischer Symptomatik detailliert dargelegt. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Pathogenese und leitlinienbasierte Therapieempfehlungen geben dem Kliniker wertvolle Informationen zum Management von Störungen im neuropsychiatrischen Erkrankungsspektrum.

Prof. Dr. med. Tillmann Supprian, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, leitet die Abteilung Gerontopsychiatrie an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, LVR-Klinikum Düsseldorf. Prof. Dr. med. Markus Naumann, Facharzt für Neurologie/Neurologische Intensivmedizin und Direktor der Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie am Klinikum Augsburg.

Produktinformationen

    Größe: 3893kBytes
    Herausgeber: Kohlhammer
    Untertitel: Psychiatrische Symptome bei neurologischen Erkrankungen
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 240
    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    ISBN: 9783170238893
    Erschienen: 03.04.2014
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Neuropsychiatrie

2 Alzheimer-Erkrankung

Peter Häussermann


2.1

Einleitung

2.1.1

Ätiopathogenese

2.1.2

Plastizität und Schlaf bei der Alzheimer-Erkrankung

2.2

Klinik

2.2.1

Psychiatrische Symptomatik

2.2.2

Neurologische Symptomatik

2.3

Diagnose und Differentialdiagnose

2.4

Neuropsychologie

2.5

Labor

2.6

Bildgebung

2.7

Zusatzuntersuchungen

2.8

Therapie

2.8.1

Therapie kognitiver Symptome

2.8.2

Therapie nicht-kognitiver Symptome

2.8.3

Besondere therapeutische Herausforderungen

2.8.4

Psychoedukation

2.8.5

Therapie neurogeriatrischer Komplikationen

2.8.6

Therapie epileptischer Anfälle

2.8.7

Zukünftige Therapiestrategien
2.1 Einleitung

Die Alzheimer-Erkrankung (AK) ist eine primär degenerative Hirnerkrankung, die zu einer progredienten temporo-parietal betonten Hirnatrophie führt und bei der es konsekutiv zu alltagsrelevanten kognitiven Defiziten kommt. Sie beginnt selten vor dem 65. Lebensjahr. Ungefähr 7 % aller Menschen in Deutschland über 65 Jahren leiden an Demenzerkrankungen (Bickel 2000). Diese Patienten weisen fast ausnahmslos alzheimertypische Veränderungen, nämlich Plaques und tangles, auf. Die AK macht etwa 50–70 % der Demenzfälle aus, wobei hier auch gemischte Formen hinzugezählt werden. In Deutschland gibt es etwa 250 000 neue Demenzfälle/Jahr (Ziegler & Doblhammer 2009). Mehr als 2/3 der Patienten sind älter als 80 Jahre, nur 2 % aller Erkrankten sind jünger als 65 Jahre (Bickel 2000). Die Prävalenz von Demenzerkrankungen steigt ab dem 60. Lebensjahr exponentiell an, die Prävalenzrate verdoppelt sich alle fünf Jahre (Ziegler & Doblhammer 2009). In der Gruppe der 65–75-Jährigen gibt es 0,9 % Alzheimer-Patienten, bei den über 90-Jährigen über 30 %. (Bickel 2000). Die Inzidenz der AK steigt von < 1 % in der Gruppe der 60–70-Jährigen auf etwa 8 % bei den über 85-Jährigen an (Mayeux 2011). Frauen machen mehr als 70 % der Erkran

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