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Orthopädie für Patienten - Erkrankungen an der Lendenwirbelsäule von Klein, Christoph (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.11.2014
  • Verlag: Verlag Michels-Klein
eBook (PDF)
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Orthopädie für Patienten - Erkrankungen an der Lendenwirbelsäule

Das vorliegende Buch informiert in einer einzigartigen Ausführlichkeit über zahlreiche orthopädische Erkrankungen am menschlichen Bewegungsapparat und alle wichtigen Erkrankungen an der Wirbelsäule, speziell an der Lendenwirbelsäule. Durch zahlreiche Zeichnungen, Fotos, Röntgenbilder und Abbildungen von Untersuchungen gelingt es dem Autor, ein tiefgreifendes Verständnis für diese Erkrankungen zu vermitteln. Im Text werden medizinische Fachbegriffe, Ursachen der Erkrankungen, ihre typischen Symptome und diagnostische Maßnahmen ebenso erläutert wie die wichtigsten Behandlungsmethoden. Auf den Verlauf der Erkrankungen und ihre Prognose wird eingegangen. Dieses Buch ist kein schlichter Ratgeber, es ist viel mehr als das. Es bietet dem Leser die Möglichkeit, sich über alle Aspekte seiner Erkrankung fundiert und nachhaltig zu informieren. Damit richtet sich das Informationswerk vor allem an betroffenen Patienten, aber auch an Studierende der Medizin, an medizinisches Fachpersonal und den allgemeinmedizinisch tägigen Arzt. Die Texte vermitteln auf fast 300 Seiten ein fundiertes Wissen, basierend auf aktuellen wissenschaftlichen Veröffentlichungen, einschlägigen Lehrbüchern sowie den eigenen Erfahrungen des Autors. Das Buch wurde von einem in freier Praxis tätigen, unabhängigen Arzt geschrieben, ausschließlich unter dem Aspekt der Informationsvermittlung. Um ein Höchstmaß an Verständlichkeit zu erreichen, wurden alle Texte von einer nicht-medizinischen Lektorin bearbeitet. Die vom Autor von Hand erstellten Zeichnungen sorgen für eine einzigartige Anschaulichkeit.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 310
    Erscheinungsdatum: 01.11.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783944070100
    Verlag: Verlag Michels-Klein
    Größe: 21466 kBytes
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Orthopädie für Patienten - Erkrankungen an der Lendenwirbelsäule

Untersuchungsmethoden in der Orthopädie

Um bei einer orthopädischen Erkrankung die richtige Diagnose stellen zu können, sind sowohl Gespräche als auch Untersuchungen notwendig. Dabei wird in der Regel zunächst in einem persönlichen Gespräch die Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese) und das genaue Abfragen der Beschwerden erfolgen. Auf Basis der Ergebnisse dieses Gesprächs dienen anschließende Untersuchungen dazu, die vermutete Diagnose zu bestätigen oder andere Ursachen der Beschwerden auszuschließen.

Generell sollte gelten, dass Untersuchungen nur dann durchgeführt werden, wenn sich aus ihrem Ergebnis auch Konsequenzen für die weitere Behandlung ableiten. Konsequenzen können etwa darin bestehen, dass bestimmte Behandlungsmethoden zur Anwendung kommen, dass andere Erkrankungen durch die Untersuchung möglichst sicher ausgeschlossen werden können oder dass mehr Informationen über die Erkrankung gewonnen werden.

Bei der Veranlassung von Untersuchungen sind eventuelle Belastungen für den Patienten zu berücksichtigen, wie etwa eine Strahlenbelastung, mögliche Reaktionen auf Kontrastmittel, aber auch eine eventuell bestehende Platzangst sowie der Zeitaufwand für den Patienten.

Ökonomische Aspekte sind wichtig, um begrenzt vorhandene Mittel sinnvoll einzusetzen und sie nicht für unnötige Untersuchungen zu vergeuden.

Welche Untersuchungen bei welchen orthopädischen Erkrankungen sinnvoll eingesetzt werden, wird in jedem einzelnen Kapitel des Buches erläutert. Im Folgenden werden die einzelnen Schritte der Diagnosestellung und die verschiedenen möglichen Untersuchungsmethoden unabhängig von konkreten Krankheitsbildern in einem kurzen Überblick vorgestellt.

Erheben der Krankengeschichte (Anamnese)

Am Beginn der Behandlung steht das Gespräch mit dem Patienten. Er sollte in ausreichender Zeit und in eigenen Worten seine Beschwerden schildern. Aus der Schilderung ergeben sich für den Arzt die ersten Hinweise darauf, um welche Erkrankung es sich handeln könnte. An die Schilderung durch den Patienten schließen sich gezielte Fragen des Arztes zu Art und Dauer der Beschwerden an. Mit Hilfe dieser Anamnese lassen sich in der Regel bereits 80 % der Diagnosen stellen. Anhand des Ergebnisses wird entschieden, ob und welche weiteren Untersuchungsmethoden noch notwendig sind.

Die Anamnese ist zur Stellung der Diagnose meistens weitaus wichtiger als andere Untersuchungsmethoden .

Körperliche Untersuchung

Die körperliche Untersuchung des Patienten durch den Arzt wird häufig auch als klinische Untersuchung bezeichnet. Gemeint ist, dass der Arzt den Patienten durch Beobachtung (Inspektion) , durch Hören, ggf. auch durch Riechen und mit seinen Händen untersucht. Dabei werden auch Instrumente,, wie z. B. ein Reflexhammer zur Prüfung der Reflexe, verwendet.

Die Abbildung zeigt den Test der vorderen Schublade . Dabei zieht der Untersucher den Unterschenkel zu sich heran. Ist das vordere Kreuzband gerissen, ist dies zum Vergleich zur gesunden Seite vermehrt möglich.

Nach der Anamnese ist die körperliche Untersuchung in der Orthopädie die wichtigste Methode zur Diagnosestellung.

Die einzelnen Körperregionen und Gelenke können zum Teil sehr genau auf Erkrankungen und Funktionseinschränkungen untersucht werden. Dazu tragen auch Untersuchungstechniken bei, die bei der Ausbildung zum Manualtherapeuten oder Osteopathen vermittelt werden.

Eine gezielte Untersuchung der Halswirbelsäule ergibt oft wichtigere Informationen über eine Erkrankung als eine Röntgenuntersuchung oder eine Kernspintomographie.

Vor allem Erkrankungen

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