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Zusatzweiterbildung Notfallmedizin 1000 kommentierte Prüfungsfragen

  • Erscheinungsdatum: 20.02.2019
  • Verlag: Georg Thieme Verlag KG
eBook (ePUB)
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Zusatzweiterbildung Notfallmedizin

Trainieren, worauf es ankommt Sie wollen Spaß beim Lernen und keine Wissenslücke riskieren? Dann ist dieses Fragen-Antwort-Buch genau das Richtige, um Ihre Kenntnisse in der Notfallmedizin spielerisch zu vertiefen. Simulieren Sie die Prüfungssituation und schätzen Sie Ihren Leistungsstand ein. 1111 relevante Fragen des gesamten Fachgebietes werden in knapper Form gestellt und präzise beantwortet. Kein überflüssiger Ballast - sondern das Wichtigste für die Prüfung. Der Inhalt orientiert sich am Kursbuch der Bundesärztekammer für die Zusatzbezeichnung 'Notfallmedizin' und an den aktuellen ERC-Leitlinien. Jederzeit zugreifen: Die Fragen und Antworten des Buches stehen Ihnen ohne weitere Kosten digital im Trainingscenter in der Wissensplattform eRef und auch offline in der eRef-App zur Verfügung (Zugangscode im Buch).

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 304
    Erscheinungsdatum: 20.02.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783132429451
    Verlag: Georg Thieme Verlag KG
    Größe: 5583 kBytes
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Zusatzweiterbildung Notfallmedizin

2 Airway-Management, Narkose, Reanimation

2.1 Atemwegsmanagement im Rettungsdienst

Michael Bernhard

Frage 104

Bei welchen Patienten muss am häufigsten prähospital eine Atemwegssicherung durchgeführt werden?

reanimationspflichtige Patienten

Patienten mit akuten kardiopulmonalen Erkrankungen

Patienten mit neurologischen Erkrankungen

Traumapatienten

Die häufigsten Indikationen im Notarztdienst für eine Atemwegssicherung sind:

kardiopulmonale Reanimationen (CPR): rund 35%

Patienten mit akuten kardiopulmonalen Erkrankungen: rund 25%

Patienten mit neurologischen Erkrankungen: rund 15%

Traumapatienten: rund 10%

Frage 105

Welche Abstufungen der Dringlichkeit für die prähospitale Atemwegssicherung kennen Sie? Nennen Sie jeweils 1 Beispiel.

sofortige Intervention (z.B. Apnoe)

unmittelbare Intervention (z.B. Hypoxämie, Bewusstseinsstörung)

dringliche Intervention (z.B. rasch zunehmende Schwellungen im Bereich des Atemwegs)

Apnoeische Patienten benötigen eine sofortige Atemwegssicherung und Beatmung.
Patienten mit Desaturierung bzw. Patienten mit Bewusstseinsverlust benötigen eine unmittelbare Atemwegssicherung: Es bleibt Zeit zur Präoxygenierung, orientierenden Evaluation auf einen schwierigen Atemweg und die Vorbereitung des Equipments.
Patienten mit rasch zunehmender Schwellung des Atemwegs haben eine dringliche Indikation zur Atemwegssicherung: Einsatztaktische Gründe (z.B. Nähe zum nächsten geeigneten Krankenhaus) und individuelle Kenntnisse in der Atemwegssicherung können den individuellen Entscheidungsprozess beeinflussen.

Frage 106

Nennen Sie nichtinvasive Maßnahmen zum Freihalten des Atemwegs.

Esmarch'scher Handgriff

Entfernen von Fremdkörpern im Mund-Rachenraum

Absaugen von Blut, Sekret oder Erbrochenem

Wendel-Tubus

Guedel-Tubus

Mittels des Esmarch'schen Handgriffs erfolgt das aktive Anheben des Unterkiefers mit Mundöffnung zur Verhinderung eines Zurücksinkens des Zungengrundes gegen die Pharynxwand. Werden bei der Inspektion des Mund-Rachenraumes oder einer Laryngoskopie oropharyngeale Fremdkörper sichtbar, müssen diese digital oder mittels Magillzange entfernt werden. Sichtbare Flüssigkeiten werden mittels Absaugkatheter entfernt.

Wendel-Tuben können als Luftbrücke nasopharyngeal eingeführt werden. Eine Kontraindikation für den Wendel-Tubus besteht aber bei Schädel-Hirn-Trauma mit dem V.a. eine frontobasale Verletzung.
Für die Einlage eines Guedel-Tubus muss der Patient eine ausgeprägte Bewusstseinsstörung oder Hypnose zur Toleranz aufweisen. Ansonsten können Würgen und aktives Erbrechen ausgelöst werden. Der Guedel-Tubus kann auch eine Maskenbeatmung erleichtern.

Frage 107

Wie können Sie einem spontan atmenden Notfallpatienten Sauerstoff zuführen? Bewerten Sie die Höhe des zugeführten Sauerstoffs (inspiratorische Sauerstofffraktion, FiO2).

Nasensonde: FiO2~0,4

Gesichtsmaske ohne Reservoir: FiO2~0,5

Gesichtsmaske mit Reservoir: FiO2~0,8

Gesichtsmaske mit Demandventil: FiO2~1,0

Bei allen Notfallpatienten mit erhaltender, auch insuffizienter Spontanatmung, wird Sauerstoff zugeführt. Hierbei unterscheiden sich die FiO2 in Abhängigkeit vom Hilfsmittel, dem Sauerstofffluss und der Verwendung eines Reservoir bzw. eines Demandventils.

Frage 108

Zu welchen positiven Effekten führt eine NIV?

Erhöhung des transpulmonalen Druckes

Vergrößerung des Lungenvo

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