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Checkliste Echokardiographie von Böhmeke, Thomas (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.10.2015
  • Verlag: Georg Thieme Verlag KG
eBook (ePUB)
49,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Checkliste Echokardiographie

Ihr praxisnaher Überblick über die echokardiografischen Methoden. Kompakt und farbig dargestellt finden Sie schnell, was Sie suchen und können Ihr Wissen unmittelbar anwenden. Grundlagen: Echokardiografie bei wichtigen Leitsymptomen, die Standarduntersuchung, Informationen zu Kontrast- und Belastungsechokardiografie u.v.m. Organveränderungen im transthorakalen und transösophagealen Echokardiogramm - mit konkreten Tipps und Informationen zu B-Mode, M-Mode bzw. Farbdoppler sowie zum klinischen Vorgehen. Wichtige Normwerte, zahlreiche Originalbefunde und Grafiken bieten noch mehr Sicherheit. Jederzeit zugreifen: Der Inhalt des Buches steht Ihnen ohne weitere Kosten digital in der Wissensplattform eRef zur Verfügung (Zugangscode im Buch). Mit der kostenlosen eRef App haben Sie zahlreiche Inhalte auch offline immer griffbereit.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 209
    Erscheinungsdatum: 21.10.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783132016651
    Verlag: Georg Thieme Verlag KG
    Größe: 12980 kBytes
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Checkliste Echokardiographie

1 Grundlagen

1.1 Einführung

Die Echokardiografie ist aufgrund ihrer hohen Informationsdichte, der ubiquitären Verfügbarkeit und nicht zuletzt durch die stetig verbesserte Bilddarstellung zu der zentralen diagnostischen Methode in der Kardiologie avanciert. Sowohl zur Klärung akuter kardialer Erkrankungen als auch zur Verlaufskontrolle und Optimierung therapeutischer Strategien leistet dieses Verfahren unschätzbare Dienste.

Die Grundlage der echokardiografischen Diagnostik ist die zweidimensionale Darstellung kardialer Strukturen, wobei die Darstellung der Ventrikel und der Klappenapparate im Vordergrund stehen.

Abb. 1.1 Zweidimensionale Darstellung des Herzens in der apikalen Schnittebene (sogenannter 4-Kammerblick).

Über die verschiedenen Zugangswege zum Herzen (parasternales und apikales Fenster, suprasternales und subkostales Fenster) kann das Herz aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden, um die Darstellung relevanter Details zu optimieren.

Abb. 1.2 Darstellung des Herzens im parasternalen Fenster.

Die zeitlichen Abläufe bewegter kardialer Strukturen können an einem eindimensionalen Ultraschallstrahl auf der Zeitachse dargestellt werden, sogenanntes M-Mode (M = m otion).

Abb. 1.3 M-Mode über dem linken Ventrikel, die systolische Kontraktion ist auf der Zeitachse aufgetragen.

Mittels Flussanalyse nach dem Doppler-Prinzip ist neben der bildlichen Darstellung kardialer Strukturen auch die Funktionsanalyse der intrakardialen Blutströmungen möglich. Die Flussanalyse kann in einem definierten Fenster im zweidimensionalen Bild wählbar sein, sogenannter pw-Doppler ( pw = pulsed wave).

Abb. 1.4 Punktuelle Flussanalyse, sogenannter pw-Doppler über der Mitralklappe.

Die Flussanalyse kann auch durch die Erfassung sämtlicher Blutstrombeschleunigungen anhand eines eindimensionalen Strahls abgebildet werden, sogenannter cw-Doppler (cw = c ontinuous w ave). Dieses Verfahren bietet sich insbesondere bei höheren Strömungsgeschwindigkeiten an.

Abb. 1.5 Lage eines cw-Messstrahls über einer Aortenklappenstenose mit resultierendem Flussprofil in der Zeitachse.

In frei wählbaren Fenstern kann man die Geschwindigkeitsanalyse dem zweidimensionalen Bild überlagern, sogenannter Farbdoppler.

Abb. 1.6 Farbdoppler des rechts- und linksventrikulären Einstroms über den Segelklappen.

Der Farbdoppler bietet die beste Übersicht über die Blutströmungen und ist Ausgangspunkt für die Funktionsanalyse intrakardialer Strukturen.
1.2 Die echokardiografische Standarduntersuchung

1.2.1 Vorbereitung

Anlage des EKG.

Für die echokardiografische Darstellung in den parasternalen und apikalen Fenstern Linksseitenlagerung des Patienten, der Oberkörper sollte um etwa 30° angehoben sein, der linke Arm wird hinter dem Kopf verschränkt.

Parasternales Fenster: Der Schallkopf wird interkostal im 2. oder 3. ICR links an den Sternalrand geführt, bis kardiale Strukturen sichtbar werden. Der Schallkopf zielt dabei fast senkrecht auf die Wirbelsäule.

Abb. 1.7 Anlotpunkt für das parasternale Fenster.

Apikales Fenster: Der Schallkopf wird im 5. oder 6. ICR links in Höhe der Medioclavicularlinie im Bereich des tastbaren Herzspitzenstoßes aufgesetzt und zielt auf das rechte Schulterblatt.

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