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Blasenentzündungen, Blasenschmerzen ... damit müssen Sie nicht leben von Ehmer, Ines (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.08.2015
  • Verlag: W. Zuckschwerdt Verlag
eBook (PDF)
16,99 €
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Blasenentzündungen, Blasenschmerzen

Harndrang, Brennen, stechende Schmerzen, Druck. Der Ratgeber erklärt, wodurch diese Symptome entstehen, welche Erkrankungen dahinterstecken und welche Ursachen sie haben. Bei einer wiederkehrenden Blasenentzündung ist eine sorgfältige Diagnosestellung sehr wichtig. Die Urinanalyse, die Erhebung der gesamten Krankengeschichte und eine körperliche Untersuchung gehören in jedem Fall dazu. Dabei sollten Themen wie der Zeitpunkt der ersten Entzündung, Verhütung, Sexualität und Hygiene thematisiert werden. Sie erfahren, welche schulmedizinischen Methoden es gibt und wie sie Nebenwirkungen einer Antibiotika-Therapie vermeiden. Der Ratgeber stellt unterstützende, alternative Behandlungsmethoden mit Kräutertees, Homöopathie, Akupressur und TCM vor und gibt zahlreiche Tipps zur Selbsthilfe. Blasenbeschwerden ohne Nachweis von Bakterien im Urin haben häufig ihre Ursache in einer Entzündung tieferliegender Schichten der Blasenwand. Frau Dr. Ehmer stellt in verständlicher Weise Ursachen, Diagnostik und Therapieansätze der Interstitiellen Zystitis - IC vor. Dr. Ines Ehmer ist Ärztin und Schmerztherapeutin mit Schwerpunkt 'Chronische Erkrankungen mit Unterleibsschmerzen'. Seit über 15 Jahren beschäftigt sie sich mit Frauenheilkunde, Frauenurologie sowie Sexualmedizin. Frau Dr. Ehmer betreibt eine Internetseite, auf der sie betroffene Frauen informiert.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 200
    Erscheinungsdatum: 19.08.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863710897
    Verlag: W. Zuckschwerdt Verlag
    Größe: 1448 kBytes
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Blasenentzündungen, Blasenschmerzen

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Allgemeines zur Blase und zu Blasenentzündungen

Erfahrungsberichte von Patientinnen: Kommt Ihnen das bekannt vor?

Ich hätte nie gedacht, dass eine Blasenentzündung so schmerzhaft ist!

Lara wird nie den Abend vergessen, als sie ihre erste - und bisher letzte - Blasenentzündung erlebte. Sie war mit ihrem Mann und ihrem kleinen Sohn ein paar Tage im Süden gewesen, wo sie sich mit anderen jungen Familien ein Ferienhaus - und eine Toilette! - teilten. Leider war es fast immer kalt und regnerisch, man saß im Haus fest, die Kinder quengelten. Bei den Erwachsenen lagen die Nerven blank, was sich in teils tränenreichen Auseinandersetzungen entlud. Lara wollte schließlich nur noch dem Stress, der Kälte und der mangelnden Hygiene entkommen und war froh, als sie zurückfuhren.

Sie bat ihren Mann, an überfüllten Raststellen vorbeizufahren, obwohl die Blase schon länger drückte. Sie wollte nur noch nach Hause. Daheim angekommen hatte sie das Gefühl, ihre Blase würde den gesamten Unterleib ausfüllen und suchte sofort die Toilette auf. Aber der Harnstrahl war schwach, brach immer wieder ab und es dauerte lange, bis die Blase etwas leerer wurde. Plötzlich wurde sie von derartigen Schmerzen im Unterleib überfallen, dass sie nur noch zusammengekrümmt am Boden liegen konnte.

Voller Panik rief ihr Mann den Arzt, der sie untersuchte und den Verdacht auf eine akute Blasenentzündung äußerte. Er gab Lara ein entkrampfendes Medikament und den Rat, sich in die warme Badewanne zu legen. Als die Schmerzen etwas nachließen, konnte Lara wieder Wasser lassen, was stark brannte. Der Arzt nahm Urin zur Untersuchung mit und verordnete vorsorglich ein Antibiotikum für die Dauer von drei Tagen. Die Schmerzen klangen im Laufe der Nacht und des nächsten Tages ab, Lara musste allerdings noch einige Tage lang häufiger als sonst Wasser lassen. Im Urin waren massenhaft Bakterien gefunden worden. "Ich hätte nie gedacht, dass eine einfache Blasenentzündung so schmerzhaft und quälend sein kann! Ich habe mich inzwischen informiert, was man alles vorbeugend tun kann, damit ich so etwas nicht noch einmal erleben muss!" sagt sie. Da sie offenbar zu Verkrampfungen der Beckenbodenmuskulatur neigt, hat sie Biofeedbacktraining zur gezielten Muskelentspannung erlernt.
Ich bin froh, dass ich nicht "verrückt" bin, wie ich manchmal schon dachte!

Nicole ist dagegen ein "Profi", was Blasenentzündungen betrifft. Sie bekam ihre erste Blasenentzündung, als sie ihre erste, mit viel Stress verbundene Stelle in einer PRAgentur antrat. Beides, Job und Blasenentzündungen, begleiteten sie während der nächsten zehn Jahre. Alle paar Monate wurde sie wieder von einer akuten Blaseninfektion heimgesucht. Die Besuche bei etlichen Ärzten ergaben immer dasselbe, sie bekam für einige Tage ein Antibiotikum verordnet und den Rat, viel Preiselbeersaft zu trinken.

Sie begann herauszufinden, dass Sex eine große Rolle bei der Auslösung der Infektionen spielte. "Allmählich dachte ich, ich sollte Sex besser ganz aufgeben, um nicht ständig in Angst vor einer neuen Infektion zu schweben oder mich irgendwie schuldig zu fühlen, wenn ich doch wieder eine Blasenentzündung hatte", sagt Nicole. Schließlich trat bei einer dieser Infektionen hohes Fieber mit Schmerzen in der Lendenregion auf und sie wurde mit einer akuten Nierenbeckenentzündung ins Krankenhaus eingewiesen. Nachdem dort alle notwendigen Untersuchungen durchgeführt worden waren, erhielt sie eine sogenannte unterdrückende Antibiotikatherapie verordnet. "Seitdem hat sich mein Leben verändert! Ich hatte im ganzen letzten Jahr keine Blasenentzündung! Ich bin froh, dass ich doch nicht 'verrückt' bin, wie ich manchmal schon dachte". Zusätzlich befolgt sie strikt die Hygienemaßnahmen, die ihr empfohlen wurden, und hat mit Yoga begonnen, um ihren Stress abzubauen.
Im Internet fand ich

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