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Brustkrebs Der aktive Weg durch die Erkrankung von Beck, Teelke (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.11.2014
  • Verlag: BuchVerlag für die Frau
eBook (ePUB)
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Brustkrebs

die diagnose brustkrebs ist für jede betroffene frau ein großer einschnitt in das bisherige leben. es entstehen viele unsicherheiten und fragen, sowohl zur konventionellen und zur komplementären therapie als auch zu themen wie partnerschaft, sexualität, familie und beruf. beide autorinnen arbeiten am brust-zentrum in zürich und erfahren täglich, was die patientinnen beschäftigt, welche ängste, sorgen und bedürfnisse sie haben. aus gesprächen haben sie wichtige fragen rund um die erkrankung aufgeschrieben und beantwortet bzw. von anderen experten beantworten lassen. erfahrungsberichte betroffener frauen und praxiserprobte tipps der breast care nurse, einer auf brustkrebs spezialisierten krankenschwester, ergänzen die fachlichen informationen. entstanden ist auf diese weise ein einzigartiger ratgeber - ein buch, das mut macht. der schmetterling, der sich aus der verpuppung befreit, um ans licht zu fliegen, ist ein sinnbild für diesen aktiven weg und begleitet die leserin durch das buch.

Dr. Teelke Beck ist Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe. Sie absolviert ein Masterstudium der Kulturwissenschaften und Komplementärmedizin und arbeitet seit sieben Jahren im Brust-Zentrum Zürich als Spezialistin für Diagnostik und Therapie von Brusterkrankungen sowie der Brustchirurgie. Darüber hinaus ist sie in Akupunktur und Naturheilverfahren ausgebildet und berät die Patientinnen zu komplementärmedizinischen Therapien. Irene Brenneisen ist Pflegefachfrau mit Schwerpunkt Onkologie. Sie hat eine Ausbildung in prozessorientierter Psychologie und sich zur Breast Care Nurse spezialisiert - damit ist sie Ansprechpartnerin in allen Lebenslagen rund um die Erkrankung. Seit sechs Jahren arbeitet Irene Brenneisen, die auch eine Weiterbildung zum Achtsamkeitstraining sowie zur Logosynthese vorweisen kann, im Brust-Zentrum Zürich und begleitet Frauen mit Brustkrebs.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 200
    Erscheinungsdatum: 07.11.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783897984165
    Verlag: BuchVerlag für die Frau
    Größe: 2086 kBytes
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Brustkrebs

Therapiemöglichkeiten

Die Therapie von Brustkrebs umfasst verschiedene Möglichkeiten und ist je nach Tumorart und individueller Situation verschieden. Welche Therapiemöglichkeiten es überhaupt gibt, wie sie funktionieren und welche Vorteile, aber auch Risiken damit verbunden sind, beantworten die nächsten Abschnitte.

Nadine, 36 Jahre

"Eine Krebstherapie ist wie eine Bergtour: steil, anstrengend und beschwerlich. Aber auf dem Gipfel angekommen, wird man durch eine tolle Aussicht belohnt. Ich wollte auf den Berg! Zusammen mit dem Team an meiner Seite war ich überzeugt, den Gipfel zu erreichen."
Operation

Die Operation dient dazu, erkranktes Gewebe zu entfernen. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: die Entfernung des Knotens bzw. eine Teilbrustentfernung ( Tumorektomie, Segmentresektion oder Quadratektomie ) oder die Entfernung der gesamten Brust (Mastektomie) . Man versucht heute, wenn irgend möglich, die Brust zu erhalten. Studien haben gezeigt, dass eine Teilentfernung mit anschließender Bestrahlung die gleiche Sicherheit bedeutet wie eine komplette Brustentfernung. Aber obwohl heute ca. 75 Prozent aller Brustoperationen brusterhaltend sind, ist nach wie vor bei einem Viertel der Frauen eine Mastektomie (Brustentfernung) notwendig, um das erkrankte Gewebe vollständig entfernen zu können.

Antworten von Dr. Teelke Beck, Brust-Zentrum Zürich.

Wann muss die gesamte Brust entfernt werden?

Bei sehr großen Tumoren oder einer sehr kleinen Brust, also einem ungünstigen Verhältnis vom Tumorgröße zur Brustgröße, muss sicherheitshalber so viel Gewebe entfernt werden, dass keine ästhetisch zu verantwortende Brustform mehr gewährleistet ist. Daher muss in solchen Fällen die Brust entfernt werden.

Auch kann es sein, dass der Tumor selbst zwar nicht sehr groß ist, aber sehr ausgedehnte Vorstufen vorliegen, die alle entfernt werden müssen, damit es keinen Rückfall gibt.

Als Vorstufe bezeichnet man im Volksmund ein sehr frühes Brustkrebsstadium, das sogenannte DCIS (= Ductales Carcinoma in situ), bei dem sich die Krebszelle noch im Milchgang selber, am Ort der Entstehung befindet (in situ = lat.: 'am Ort') und nicht in das umliegende Gewebe gewachsen ist. In letzteren Fällen muss eventuell, wenn die Ausdehnung sehr groß ist, die gesamte Brust entfernt werden.

Warum kann es passieren, dass nicht das gesamte erkrankte Gewebe entfernt wurde?

Die Entscheidung, wie viel Gewebe entfernt werden muss, wird anhand der Mammografie und/oder des Ultraschalls gefällt. Diese geben einen Anhalt für die Größe des Tumors. Weil aber die Tumoren sternförmige Ränder haben können oder sich eventuelle Vorstufen um den Tumor herum befinden, die mittels der bildgebenden Verfahren wie Ultraschall oder Mammografie nicht sichtbar sind, wird das Gewebe nach der Entfernung nochmals gründlich unter dem Mikroskop untersucht. So kann es passieren, dass Tumorzellen am Rand des Gewebes gefunden werden und daraufhin eine weitere Operation notwendig wird. Wichtig ist, dass der Tumor so entfernt wird, dass sich eine gesunde Gewebeschicht um das erkrankte Areal herum befindet. Daher wird ein Tumor auch großzügiger entfernt als es dem Bild nach auf den ersten Blick notwendig erscheint. So versucht man bereits bei der ersten Operation zu verhindern, dass eine zweite Operation nötig wird. Und dennoch ist weder das genaue Ansehen des Gewebes mit dem Auge noch das Austasten der Wundhöhle so sicher wie die exakte Untersuchung am Mikroskop.

Warum müssen Lymphknoten entfernt werden?

Um abschätzen zu können, ob der Tumor bereits eine Tendenz zeigt, in den Körp

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