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Das große TRIAS-Handbuch für Diabetiker Typ 1 und Typ 2: Alles was Ihnen hilft von Kleine-Gunk, Bernd (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.11.2013
  • Verlag: Trias
eBook (ePUB)
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Das große TRIAS-Handbuch für Diabetiker

Unbeschwert und aktiv trotz Diabetes Sind Sie Diabetes-'Einsteiger' oder Diabetes-'Experte'? Zu welcher Gruppe innerhalb der ca. 7,5 Millionen Betroffenen in Deutschland Sie auch zählen, Sie werden feststellen, dass Ihre Fragen (und die Ihrer Angehörigen) einer bestimmten Chronologie folgen. So wie dieses Handbuch, das als Leitfaden durch den Diabetes konzipiert ist und von einer ersten Orientierung über Alltagsfragen, Ernährungswissen bis hin zu möglichen Risikosituationen führt. Sie wollen ein normales Leben mit Diabetes führen - dieses Handbuch unterstützt Sie dabei. Mit Diabetes komm ich klar Prof. Standl und Prof. Mehnert haben im Laufe ihrer langen Berufspraxis die Forschung und Behandlung im Bereich Diabetes maßgeblich vorangetrieben. Sie zeigen Ihnen, wie Ihr Leben mit Diabetes leichter wird: - Wirkweise von Insulinen und Tabletten - Blutzuckerspiegel messen - Genussvoll essen trotz Diabetes - Kompakt-Info für Typ-2-Diabetiker - Einfache Regeln für den Ernährungsplan - Übersichtliche Kohlenhydrat- und Fett-Austauschtabelle - Richtige Fußpflege - Alles zur neuesten Sozialgesetzgebung - Extra: Merkblatt Vorsorgeuntersuchungen und Urlaubs-Checkliste Ob im Beruf oder auf Reisen, vor Operationen, in der Schwangerschaft oder während einer Krankheit - mit diesem Handbuch sind Sie auf alle Fragen zum Thema Diabetes bestens vorbereitet. Prof. Dr. med. Eberhard Standl und Prof. Dr. med. Hellmut Mehnert gehören nicht nur national, sondern auch international zu den bekanntesten Diabetologen. Beide Autoren waren viele Jahre Chefärzte in der auf Diabetologie spezialisierten III. Abteilung des Krankenhauses München-Schwabing. Heute widmen sie sich der Erforschung von Diabetes am Helmholtz-Zentrum München.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 304
    Erscheinungsdatum: 27.11.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783830423560
    Verlag: Trias
    Größe: 11681 kBytes
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Das große TRIAS-Handbuch für Diabetiker

Ursachen und Entstehung des Diabetes

Die Rolle der Vererbung

Warum habe gerade ich Diabetes? Unzählige Menschen hat diese Frage schon bewegt. Die Antwort, dass Diabetes eine erblich vorgegebene Stoffwechselkrankheit ist, befriedigt nur teilweise angesichts der Tatsache, dass sicherlich nicht alle Menschen mit erblichen Veranlagungen auch tatsächlich an einem Diabetes leiden.

Mittlerweile kennt man mehrere Dutzend von Erbkonstellationen, die das Auftreten eines Diabetes begünstigen. Für genauere Aussagen hinsichtlich der Erblichkeit müssen die beiden Hauptformen, nämlich Typ-1- und Typ-2-Diabetes, gesondert betrachtet werden. Allerdings existieren auch gewisse Zusammenhänge zwischen diesen beiden Diabetestypen. Untersuchungen haben gezeigt, dass Kinder und Enkelkinder von Typ-2-Diabetikern auch ein erhöhtes Risiko haben, einen Typ-1-Diabetes zu entwickeln.
Der Typ-2-Diabetes ist viel stärker erblich

Typ-2-Diabetes ist viel stärker erblich als Typ-1-Diabetes. Dies fällt besonders ins Auge, wenn man eineiige, d. h. erbgleiche Zwillinge mit Diabetes betrachtet. Handelt es sich um einen Typ-2-Diabetes, dann haben praktisch immer beide Zwillinge auch den Diabetes, wohingegen bei Typ-1-Diabetes nur in jedem dritten Fall auch der zweite Zwilling vom Diabetes betroffen ist. Ähnliches gilt auch für die Verwandten ersten Grades, also die Eltern, Geschwister und Kinder eines Diabetikers. Geht man von einem Typ-1-Diabetiker aus, dann beträgt das Risiko nur etwa drei bis fünf Prozent, dass bei diesen Verwandten wiederum ein Typ-1-Diabetes auftritt, bei Kindern Typ-1-diabetischer Väter zwischen fünf und sieben Prozent.

Geht man von Typ-2-Diabetikern aus, ist immerhin bei einem Drittel der Verwandten ersten Grades ebenfalls mit einem Typ-2-Diabetes zu rechnen, bei Töchtern von Typ-2-diabetischen Müttern sogar in jedem zweiten Fall. Natürlich gelten für Kinder, die von beiden Eltern erbliche Veranlagungen für Diabetes mitbekommen haben, höhere Risikozahlen, z. T. bis 60 Prozent.

ÜBRIGENS ...

Alle diese Zahlenangaben sollten auch vor dem Hintergrund gesehen werden, dass Erbforscher heute von einem Diabetesrisiko von insgesamt 30 bis 35 Prozent in Deutschland ausgehen - allerdings unter der fiktiven Voraussetzung, dass alle Menschen 80 Jahre alt würden.

HINTERGRUND

MODY-Diabetes - eine genetische Sonderform

Besonders hervorzuheben ist die starke Erblichkeit einer Art des Typ-2-Diabetes, wenn er bereits bei Kindern und Jugendlichen (vor dem 25. Lebensjahr) auftritt. In solchen Familien findet man zu einem sehr hohen Prozentsatz die gleiche Diabetesform in der Generation der Eltern und Großeltern, wobei nicht selten trotz des Vorliegens eines eigentlich nicht insulinabhängigen Diabetes nach einigen Jahren dennoch eine Insulinbehandlung notwendig wird.

Für diese insgesamt seltene, meist aber dominant erbliche Sonderform von Diabetes hat man im angelsächsischen Sprachraum die Bezeichnung "MODY"-Diabetes (maturity onset diabetes in young people) geprägt.

Tests geben Aufschluss

Mittlerweile ist es gelungen, im Erbmaterial sechs verschiedene Genorte zu identifizieren, wo veränderte Gene zu Unterformen von MODY-Diabetes führen. Interessanterweise betrifft solch ein Gendefekt auch eine Schlüsselstelle in der Signalübertragung, mit der höhere Blutzuckerwerte eine Freisetzung von Insulin aus der Bauchspeicheldrüse bewirken (Glucokinase-Gen). Für MODY-Diabetes stehen also bereits genetische Tests zur Verfügung. Bei Typ-1- und Typ-2-Diabetikern sind jedoch diese Gene normal.
Rückschlüsse aus der Familienbelastung

Ge

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