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Der große Patientenratgeber Osteoporose Frühzeitig vorbeugen, richtig diagnostizieren, erfolgreich behandeln von Bartl, Reiner (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.12.2012
  • Verlag: Zuckschwerdt
eBook (ePUB)
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Der große Patientenratgeber Osteoporose

Der beliebte Ratgeber zur Knochengesundheit wurde aktualisiert und erweitert. Er enthält jetzt auch Ernährungstipps und ein ausführliches Gymnastikprogramm mit Anregungen, wie Sie sich fit halten können. Osteoporose, im Volksmund auch Knochenschwund genannt, ist kein schicksalhafter Altersprozess, den man hinnehmen muss, sondern eine gut behandelbare und im Frühstadium sogar heilbare Krankheit. Die Autoren informieren wissenschaftlich fundiert und gut verständlich, wie man Knochenschwund durch eine effektive Osteoporose-Vorbeugung vermeidet und wie eine sinnvolle Osteoporose-Therapie aussieht, wenn die Knochendichte bereits vermindert ist. Erfahren Sie, welche Nahrungsmittel 'Knochenräuber' sind, wie gebrochene Knochen am besten heilen, welche Medikamente im Kampf gegen die Osteoporose eingesetzt werden und wie sie wirken. Selbsttests, Illustrationen und Tabellen sowie ein ausführliches Stichwortverzeichnis bieten fundierte Informationen und Antworten auf viele Fragen: - Was ist Osteoporose? - Wie kann man Osteoporose richtig feststellen? - Wie funktioniert eine Knochendichtemessung? - Wodurch entsteht Knochenschwund? - Wie kann frühzeitig vorgebeugt werden? - Wie kann man Osteoporose erfolgreich behandeln? - Welche Osteoporose Medikamente gibt es? - Was kann ich selbst tun?

Professor Dr. Reiner Bartl war viele Jahre in der Inneren Medizin im Klinikum München-Großhadern tätig und leitet nun ein Osteoporose-Zentrum in München. Er gilt als Pionier der Osteologie und organisierte mehrfach den Welt-Osteoporose-Tag in München und viele weitere Veranstaltungen zum Thema Osteoporose. Werner Buchberger ist Moderator und Leiter des Ressorts Gesundheit des Bayerischen Rundfunks. Seit über 10 Jahren moderiert er das wöchentliche Gesundheitsgespräch in Bayern 2 gemeinsam mit Frau Dr. Marianne Koch, die ein Geleitwort zum Buch geschrieben hat.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 234
    Erscheinungsdatum: 12.12.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863711955
    Verlag: Zuckschwerdt
    Größe: 11882 kBytes
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Der große Patientenratgeber Osteoporose

Osteoporose

... genauer einteilen

Betrifft die Osteoporose immer das gesamte Skelett? Gibt es bevorzugte Skelettbereiche oder sogar betont lokale Osteoporosen?

Die Osteoporose ist in der Regel eine Knochenstoffwechselkrankheit, die das gesamte Skelett betrifft. Sie ist also eine generalisierte, "systemische Osteopathie". In ihrer Ausprägung befällt sie das Gesamtskelett aber nur selten gleichförmig. Bevorzugt betroffen ist das "Axialskelett" oder auch "Achsenskelett" genannt, also die Wirbelsäule und die Hüfte. Die Ursache dafür ist der hohe Anteil an spongiösem Knochen mit der extrem großen und damit besonders angreifbaren Knochenoberfläche. Eine normale Knochendichte im Bereich der Röhrenknochen rechtfertigt daher noch lange nicht automatisch den Ausschluss einer schweren Osteoporose im Achsenskelett. Eine Messung der Knochendichte zur Diagnosestellung einer Osteoporose muss daher immer im Achsenskelett erfolgen!

Neben der häufigen systemischen Osteoporose gibt es aber in der Tat auch lokalisierte, regionale Osteoporosen. Die wichtigste Form ist die Inaktivitätsosteoporose von Extremitäten. Sie tritt nach der Ruhigstellung einer Extremität in Verbindung mit einem Knochenbruch oder einer Muskellähmung auf. Unter mobilisierenden Maßnahmen kann sich der Knochen v. a. bei Kindern und Jugendlichen wieder weitgehend normalisieren und stabilisieren.

Was bedeutet die Einteilung der Osteoporose in "primär" und "sekundär"? Hat diese Unterscheidung einen praktischen Wert?

Die primäre Osteoporose, die bei Frauen wie bei Männern auftreten kann, ist das Resultat des normalen Alterungsprozesses - ohne Vorliegen einer auslösenden Erkrankung. Diese Form tritt vor allem bei Frauen nach der Menopause auf, verursacht durch den dramatischen Abfall des Östrogenspiegels mit der Folge eines gesteigerten Knochenabbaus. Auch die Männer erleiden mit zunehmendem Alter einen Abfall der Sexualhormone. Dieser Prozess verläuft aber schleichender als bei der Frau. Somit "hinken" die Männer bezüglich der Entwicklung einer Osteoporose den Frauen etwa 10 Jahre hinterher. Auch die langsame Entwicklung einer Osteoporose im hohen Alter beider Geschlechter, auch als "senile" Osteoporose bezeichnet, wird zur primären Form gezählt.

Die sekundäre Osteoporose umfasst nur 5 % aller Fälle von Osteoporose, verursacht aber 20 % der osteoporosebedingten Frakturen. "Sekundär" bedeutet, dass die Osteoporose durch bestimmte Krankheiten oder Medikamente verursacht wird und nicht eine Folge des Alterns ist. Dabei kommen Erkrankungen aus allen Bereichen der Medizin infrage. Es gibt praktisch keine Disziplin der Medizin, die nicht mit Osteoporose in Verbindung zu bringen wäre. Infrage kommen folgende große Krankheitsgruppen, die der Arzt bei unklarer Osteoporose abzuklären hat:

Hormon- und Stoffwechselkrankheiten

Ernährungskrankheiten

Knochenmarkkrankheiten

Krebserkrankungen

Leber- und Magen/Darmerkrankungen

Nierenkrankheiten

rheumatische Erkrankungen

Herz- und Lungenkrankheiten

Erbkrankheiten des Knochens

Bei jeder atypisch verlaufenden Osteoporose muss mittels einer klinischen Untersuchung und von Laborwerten eine zugrunde liegende Krankheit ausgeschlossen werden. Nur dann kann eine effektive und gezielte Behandlung eingeleitet werden.

Ist es sinnvoll, die Osteoporose nach Alter und Geschlecht zu unterteilen?

Alter und Geschlecht gehören zu den wichtigsten Risikofaktoren für Osteoporose. Aus praktischen Überlegungen ist eine Einteilung danach durchaus sinnvoll. Nach Alter und Geschlecht lässt sich die Osteoporose wie folgt einteilen:

Idiopathische juvenile Osteoporose: Die juvenile Osteoporose ist eine seltene, später selbst

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