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Der große Patientenratgeber Reizdarmsyndrom mit FODMAP-Diät von Storr, Martin (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.10.2015
  • Verlag: Zuckschwerdt
eBook (ePUB)
16,99 €
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Der große Patientenratgeber Reizdarmsyndrom

Ein Ratgeber für Patientinnen und Patienten, die an einem Reizdarmsyndrom leiden und seriöse Antworten auf alle Fragen erwarten, die sich bei der Diagnose oder dem Verdacht auf Reizdarm stellen. Von einem Experten für funktionelle Darmerkrankungen geschrieben, orientiert sich der Ratgeber an deutschen und internationalen Leitlinien und stellt schulmedizinische und komplementärmedizinische Verfahren vor. Auch der Einfluss der Ernährung wird detailliert besprochen und die klinisch erprobte FODMAP-Diät vorgestellt. In der Vergangenheit wurde das Reizdarmsyndrom häufig als Befindlichkeitsstörung angesehen. Diese Sichtweise hat sich heute grundlegend geändert. Ebenso veraltet ist die Ansicht, dass das Reizdarmsyndrom eine psychosomatische Erkrankung ist. Bei Patienten mit einem Reizdarmsyndrom verursachen Funktionsstörungen im Darm Symptome. Angefangen vom gelegentlichen Darmgrummeln bis hin zu Symptomen, die die Lebensqualität beeinträchtigen und sogar die Arbeitsfähigkeit beeinflussen können. In dieser Situation ist fundierte Information wichtig und eine Anleitung durch das Labyrinth der aufkommenden Fragen und der vermeintlichen Antworten dringend nötig.

Professor Dr. Martin Storr ist Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie und lehrt an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sein Schwerpunkt liegt auf funktionellen Magen- und Darmerkrankungen. Neben der klinischen Erfahrung in der Betreuung von Patienten mit Reizdarmsyndrom, Sodbrennen und Reizmagen ist er ein anerkannter Wissenschaftler auf dem Gebiet der funktionellen gastrointestinalen Erkrankungen. Er hat zahlreiche wissenschaftliche Studien veröffentlicht und ist Mitglied in nationalen und europäischen Leitlinienkommissionen. Durch seine langjährige Ambulanztätigkeit kennt er die Probleme und Fragen der Patientinnen und Patienten.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 196
    Erscheinungsdatum: 01.10.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863711849
    Verlag: Zuckschwerdt
    Größe: 9241 kBytes
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Der große Patientenratgeber Reizdarmsyndrom

Reizdarmsyndrom
... was ist das?

Was ist das Reizdarmsyndrom?

Der Begriff Reizdarmsyndrom bezeichnet im weitesten Sinne das Zusammentreffen einer Vielzahl von unterschiedlichen Symptomen, die bei den Betroffenen auftreten. Ihr Arzt fasst diese Symptome zusammen und kann das Reizdarmsyndrom diagnostizieren, sofern nicht andere Erkrankungen die Ursache der Symptome sind.

Beim Reizdarmsyndrom treten verschiedenste sogenannte Hauptsymptome auf, besser auch Leitsymptome genannt. Dies können sowohl einzelne Symptome wie Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung oder Blähungen sein als auch eine Kombination dieser Symptome. Bei manchen Betroffenen treten auch kurzfristig oder langfristig wechselnde Symptome auf, zum Beispiel jahrelang Bauchschmerzen und Durchfall, die sich im Laufe der Zeit zu Bauchschmerzen und Verstopfung verändern.

Typische Symptome, die bei einem Reizdarmsyndrom auftreten, sind

Bauchschmerzen und Magenschmerzen, oft auch im Zusammenhang mit dem Essen,

Veränderungen des Stuhlgangs,

Blähungen und

ein vermehrter Abgang von Winden.

Gelegentlich treten beim Reizdarmsyndrom auch Völlegefühl und Übelkeit auf, dies sind aber keine typischen Symptome.

Um die korrekte Diagnose eines Reizdarmsyndroms stellen zu können, werden die Symptome nach ihrer zeitlichen Dauer und ihrer Schwere beurteilt und zusammen mit den Untersuchungsergebnissen der diagnostischen Maßnahmen bewertet. Dabei verlässt sich Ihr Arzt nicht auf sein persönliches Bauchgefühl, sondern es gibt ganz klare Kriterien, nach denen das Reizdarmsyndrom diagnostiziert wird. Vereinfacht gesagt: Wenn Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung oder Blähungen regelmäßig in belastendem Ausmaß auftreten und die von Ihrem Arzt durchgeführten Untersuchungen keine anderen Erkrankungen nachweisen und keine zusätzlichen alarmierenden Symptome vorliegen, dann kann ein Reizdarmsyndrom diagnostiziert werden.

Das Reizdarmsyndrom ist keine Diagnose moderner Gesellschaften. Symptome, die zu einem Reizdarmsyndrom passen, so wie wir es definieren, wurden auch schon in Berichten weit in der Vergangenheit beschrieben. Lediglich der Begriff Reizdarmsyndrom ist erst in den letzten 30 Jahren entstanden, ebenso der Versuch, die begleitenden Symptome bestmöglich zusammenzufassen. Früher gebräuchliche Begriffe aus dem deutschsprachigen Raum wie "Reizkolon", "irritables Kolon" oder "irritables Darmsyndrom" sind nicht mehr gebräuchlich. Der umgangssprachliche Begriff "nervöser Darm" wird insbesondere im Volksmund und in der Laienpresse häufig verwendet, ist medizinisch gesehen aber nicht ganz korrekt. Der englische Begriff "irritable bowel syndrome (IBS)" wird auch im deutschen Sprachraum verwendet - gerade auch von Ärzten - und entspricht dem deutschen Begriff Reizdarmsyndrom. Die deutsche Abkürzung RDS ist zwar etabliert, wird aber nur selten verwendet.

Das Reizdarmsyndrom umfasst eine Gruppe von Symptomen, deren Ursprung im Darm vermutet wird.
Ist das Reizdarmsyndrom eine Erkrankung?

Das Reizdarmsyndrom ist eine Erkrankung und kann durch Ärzte diagnostiziert werden. Es gibt eine klare Definition und klare Leitlinien, die im Rahmen der Erstdiagnose Empfehlungen zu diagnostischen Maßnahmen und Empfehlungen zur Therapie geben.

In der Vergangenheit wurde das Reizdarmsyndrom häufig als Befindlichkeitsstörung angesehen. Diese Sichtweise findet sich noch in älterer Fachliteratur und auch bei einigen älteren Ärzten und Apothekern. Diese Einschätzung hat sich heute grundlegend geändert, seit bekannt ist, dass das Reizdarmsyndrom mit, zumindest wissenschaftlich, nachweisbaren Veränderungen einhergeht. Ebenso veraltet ist die Ansicht, dass das Reizdarmsyndrom eine psychische Störung oder eine psychosomatische Erkrankung ist. Es gibt hier sicherlich einige Überlappungen, aber das Reizdarmsyndrom lässt sich sehr klar als eigenständige Er

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