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Diabetes Hilfe für Betroffene und Angehörige von Kaltwasser, Annette (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.01.2016
  • Verlag: Herbig
eBook (ePUB)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Diabetes

Eine der häufigsten Stoffwechselerkrankungen ist der Diabetes mellitus, allein bundesweit gibt es ca. 5 Millionen Diabetiker. Die Autoren informieren einfach, klar und sachkundig: Wie entsteht der Diabetes? Welche Formen gibt es und wie werden sie diagnostiziert? Welche weiteren gesundheitlichen Risiken birgt die Krankheit? Welche Therapien sind empfehlenswert und was bedeutet die Erkrankung für den Alltag des Betroffenen? Diabetiker erhalten wertvollen Rat, was jeder für sich tun kann, um auch mit der Krankheit ein Leben voller Vitalität und Lebensfreude zu führen.

Dr. med. Annette Kaltwasser, Jahrgang 1965, ist Fachärztin für Allgemeinmedizin/Geriatrie und gelernte Journalistin. Sie arbeitet in der Abteilung Innere Medizin im Klinikum Nord in Nürnberg und begleitend in einer Allgemeinarztpraxis.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 15.01.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783776681628
    Verlag: Herbig
    Größe: 603 kBytes
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Diabetes

Diabetes erkennen und diagnostizieren

Für viele Menschen kommt die Diagnose Diabetes völlig überraschend. Gibt es Warnhinweise, auf die man achten sollte? Und wann ist es ratsam, zum Arzt zu gehen? Das sind Fragen, die in diesem Kapitel beantwortet werden.

Wie erkenne ich, dass es Diabetes ist?

Beim Typ-1-Diabetiker geht es meist rasch, beim Typ-2-Diabetiker schleichen sich die Symptome so langsam in den Alltag. Sind Sie in letzter Zeit oft sehr müde, abgeschlagen, nicht mehr leistungsfähig, haben ungewollt Gewicht verloren, starken Durst oder müssen oft auf die Toilette? Ihre Haut ist an einigen Körperstellen rot, juckt und entzündet? Sind Ihre Mundwinkel häufig eingerissen? Haben Sie nachts Wadenkrämpfe, tags Sehstörungen oder häufig Infekte? All das sind mögliche Diabetes-Symptome.

Sie schwitzen, sind schlapp, Ihnen ist übel, Ihre Haut kaltschweißig, die Hände zittern, das Herz rast, Sie haben Heißhunger? Das kann eine akute Unterzuckerung beim Diabetiker sein. Wird jetzt nichts getan, um den Blutzucker zu erhöhen, werden die Beschwerden noch gravierender und auch das Nervensystem ist beteiligt. Das Bild eines Schlaganfalles ist dann gar nicht selten. Der entgleiste Stoffwechsel kann zu Halbseitenlähmung, Sprachstörung, Verwirrtheit, Doppelbildersehen und vielen anderen Symptomen bis hin zur Ohnmacht und zum Koma führen. Das ist eine gefährliche Situation. Handeln ist sofort angesagt.

Als Ursachen des akuten Unterzuckers (Hypoglykämie), den viele Diabetiker auch einfach kurz "Hypo" nennen, kommen außergewöhnlich starke körperliche Belastung, übermäßiger Alkoholkonsum und fehlende Nahrungsaufnahme oder akute Erkrankungen in Frage. Auch unter Einnahme bestimmter Antibiotika kann das - wenn auch sehr selten - als Nebenwirkung auftreten. [13]

Bei Überzucker kann es zu Erbrechen, starkem Durstgefühl, ständigem Wasserlassen, sehr trockener Haut, Schwäche, Bauchschmerzen, Atemstörung, Bewusstseinstrübung kommen. Auch diese Situation kann sich bis zum lebensgefährlichen Koma zuspitzen.

Aufgepasst: Checken Sie Ihr Diabetesrisiko

Beantworten Sie Fragen zum Alter, Größe, Geschlecht, Gewicht, körperliche Aktivitäten, Taillenumfang, Blutdruck, Ernährungsgewohnheiten, Kaffee-, Alkohol- und Nikotinkonsum. Dann können Sie Ihr persönliches Risiko einschätzen, in den nächsten fünf Jahren Typ 2 Diabetes zu bekommen.

Ihr Risiko, Typ-2-Diabetes zu bekommen, ist erhöht, wenn:

Sie übergewichtig sind. Das ist bei einem BMI ab 25 der Fall.
Ihr Taillenumfang als Frau über 80 cm, als Mann über 94 cm ist.
Ihr Blutdruck mehrfach zu hoch (über 140/90 mmHg) ist.
Sie neben Bluthochdruck und Übergewicht auch noch erhöhte Blutfette und Harnsäurewerte haben.
Sie sich weniger als 30 Minuten am Tag bewegen. Jede körperliche Aktivität zählt, egal ob am Arbeitsplatz, bei der Hausarbeit oder beim Sport.
Ihr Nüchternblutzucker mehrfach leicht über der Obergrenze ist, also höher als 100 mg/dl im Venenblut oder höher als 90 mg/dl im Blut aus der Fingerbeere ist.
Sie rauchen.
weder Vollkornprodukte noch Obst und Gemüse auf Ihrem täglichen Speiseplan stehen.
Sie zu viel Fleisch und Wurstwaren (mehr als 300 bis 600 Gramm Rind-, Schweine-, Kalb- oder Lammfleisch in der Woche) essen.
Sie ihre Mahlzeiten zu schnell und zu hastig einnehmen. [14]
Sie zu viel Alkohol trinken. Für Frauen gilt die tägliche Obergrenze von 12 Gramm Alkohol. Das entspricht einem Achtelliter Wein oder einem Viertelliter Bier. Bei Männern liegt die Grenze beim Doppelten.
bei Ihnen ein Schwangerschaftsdiabetes diagnostiziert wurde.
Sie mindestens ein Kind zur Welt gebracht haben, das bei der Geburt mehr als 4000 Gramm gewogen hat.
Risikofaktoren, die Sie nicht beeinflussen können:

Wenn Sie älter als 40 Jahre sind, b

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