text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Glutenfrei genießen von Marquardt, Gertrud (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.07.2012
  • Verlag: GRÄFE UND UNZER
eBook (ePUB)
11,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Glutenfrei genießen

Unter Zöliakie zu leiden bedeutet für die Betroffenen ein lebenslanger Verzicht auf die Getreidesorten Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste und Hafer. Das Klebereiweiß Gluten, welches in diesen Sorten enthalten ist, löst bei den Betroffenen eine Entzündung aus, die die Dünndarmzellen zerstört. Bei der Auflistung dieser Getreidesorten fällt sofort auf, dass an ein normales Essverhalten im Alltag nicht mehr zu denken ist. Doch keine Angst, auf Gluten zu verzichten, bedeutet nicht auf eine genussvolle Ernährung zu verzichten. Ziel dieses Buches ist es, mit rund 100 leckeren und alltagstauglichen Rezepten, den Ernährungszustand und die Lebensqualität der Betroffenen zu optimieren. Und der mitgebrachte Geburtstagskuchen oder die feinen Weihnachtsplätzchen schmecken auch Familie, Freunden und Gästen. Dazu gibt es Antworten auf alle Praxisfragen. Die Einsteiger-Woche, wichtige Einkaufs- und Küchentipps sowie hilfreiche Adressen erleichtern die Umstellung auf eine glutenfreie Ernährung.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 06.07.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783833829864
    Verlag: GRÄFE UND UNZER
    Größe: 13259 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Glutenfrei genießen

Praxis – Leben mit Zöliakie

Ist Zöliakie heilbar?

Grundsätzlich nein. Einzelne Fälle einer scheinbaren Heilung sind zwar bekannt, doch kann es sich hierbei auch um eine falsche vorhergehende Diagnose handeln. Bei einer sicheren Diagnose muss von einer lebenslangen Unverträglichkeit ausgegangen werden. Alle Berichte und Wundermittel, die das Gegenteil versprechen, sollten kritisch hinterfragt werden.

Bei Kleinkindern, bei denen die Diagnose vor dem zweiten Lebensjahr gestellt wurde, konnte selten eine Heilung beobachtet werden. Diese Möglichkeit muss aber durch genaue und regelmäßige Untersuchungen bestätigt werden, da das Risiko einer Schädigung zu hoch wäre.

Durch eine glutenfreie Ernährung kann zwar keine Heilung, aber eine vollständige Beschwerdefreiheit erreicht werden.
Behandlung: glutenfreie Ernährung

Die einzige Behandlungsmöglichkeit bei einer Zöliakie ist die absolut glutenfreie Ernährung. Medikamente gibt es bis heute nicht. Während einer akuten Krankheitsphase gibt es jedoch verschiedene Möglichkeiten, die gereizte Darmschleimhaut zu beruhigen und den Darm bei seiner Heilung zu unterstützen. Ein ganzheitlich orientierter Arzt oder Heilpraktiker kann Ihnen dabei helfen.

Da auch Stress im Verdacht steht, an der Zöliakie beteiligt zu sein, versuchen Sie solche Situationen zu vermeiden, oder erlernen Sie eine Methode, mit Stress besser umzugehen, wie z.B. Autogenes Training, Feldenkrais oder Yoga. Mittlerweile gibt es auch spezielle Entspannungsmethoden für den Magen-Darm-Bereich. Bewegung, frische Luft und Atemübungen ergänzen die Behandlung.

Eine geschädigte Darmschleimhaut ist besonders durchlässig für Schadstoffe aller Art. Bevorzugen Sie deshalb Lebensmittel aus biologischem Anbau und verzichten Sie auf so genannte Genussmittel wie Tabak, Alkohol oder Süßigkeiten.
Symptome einer Zöliakie

Verdauungsstörungen

Durchfall

Fettige, massige Stühle

Blähungen

Übelkeit

Müdigkeit

Abgeschlagenheit

Krankheitsgefühl

Depressionen

Appetitlosigkeit

Heißhungerattacken

Gewichtsabnahme

Bei Jugendlichen:

– verzögerte Pubertät

– Wachstumsstillstand
Kann einer Zöliakie vorgebeugt werden?

Da die Ursachen der Zöliakie nicht geklärt sind, gibt es für Erwachsene keine eindeutigen Empfehlungen für eine Vorbeugung. Ratsam ist die Einhaltung einer allgemein möglichst gesunden Lebensweise und Ernährung.

Babys von Eltern mit einer Zöliakie sollten möglichst mindestens 6 Monate gestillt werden. Dadurch kann sich die Darmflora und das Immunsystem optimal entfalten. Die möglichst späte Zufütterung vermeidet einen frühen Kontakt mit dem eventuell unverträglichen Getreide. Jede Lebensmittelsorte sollte einzeln ausprobiert werden. Insbesondere bei der ersten Fütterung von getreidehaltiger Kost sollte aufmerksam auf Reaktionen geachtet werden. Reagiert das Kind mit Erbrechen, Blähungen und Durchfall, darf der Brei nicht wieder gefüttert werden. Auf keinen Fall sollten Eltern mit einer Zöliakie ihrem Kind glutenhaltige Nahrungsmittel vorenthalten, ohne dass eine Zöliakie sicher diagnostiziert wurde. Nur aus Verdacht sollte Getreide weder bei Erwachsenen noch bei Kindern aus dem Speiseplan gestrichen werden. Wichtig ist, bei entsprechenden Symptomen die Ursache

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen