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Wechseljahre? Keine Panik! Meine 10 Geheimnisse, wie Sie auch bei Hitzewallungen cool bleiben von Burkard, Katja (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.09.2019
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Wechseljahre? Keine Panik!

"In meinen knapp drei Wechseljahren ist mit mir etwas passiert, was ich nie für möglich gehalten hätte: Ich kenne mich und mag mich endlich!" Katja Burkard Alle kriegen sie, aber keiner spricht offen darüber: Viele Frauen schliddern völlig unvorbereitet in die Wechseljahre und haben keine Ahnung, was da gerade mit ihrem Leben und ihrem Körper passiert: Unerklärliche Hitzewellen, plötzliches Ausrasten bei Kleinigkeiten, schlaflose Nächte, nervöse Attacken. So erging es auch Katja Burkard, als die Wechseljahre kurz nach ihrem 50. Geburtstag über sie hereinbrachen. Mit Humor und großer Ehrlichkeit teilt sie nun in diesem Buch ihre eigenen Erfahrungen, beantwortet all die Fragen, die sie sich selbst in dieser Zeit gestellt hat, und zeigt, was diese Lebensphase außer Hitzewellen noch zu bieten hat. Inklusive Interviews mit Hormonexperte Prof. Dr. Dr. Johannes Huber und Stardesigner Guido Maria Kretschmer. Katja Burkard, Jahrgang 1965, studierte Germanistik und Politikwissenschaft und arbeitete anschließend in verschiedenen Medienhäusern als Journalistin und Reporterin. Seit 1996 moderiert sie das RTL-Mittagsmagazin "Punkt 12" und ist einem großen Publikum als Gesicht der Sendung bekannt. Kurz nach ihrem 50. Geburtstag brachen die Wechseljahre "erdbebenartig" über sie herein. In "Wechseljahre? Keine Panik!" teilt sie ihre eigenen Erfahrungen und räumt mit Irrtümern, Missverständnissen und Vorurteilen auf. Katja Burkard wohnt mit ihrem Lebensgefährten und den zwei gemeinsamen Töchtern in Köln.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 240
    Erscheinungsdatum: 30.09.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641245207
    Verlag: Blanvalet
    Größe: 2017 kBytes
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Wechseljahre? Keine Panik!

Kapitel 1
Ich? Wechseljahre?

Lange Zeit habe ich in dem unfassbaren Wahn gelebt, dass ich quasi mental entscheiden kann: Wechseljahre? Ohne mich! Hysterie ist nicht meins, und wie man sich zusammenreißt, weiß ich auch. Ob Monatsblutungen oder Schwangerschaft - ich bin immer sehr gut klargekommen mit Mutter Natur, und damit werde ich auch nicht aufhören.

Als ich fast fünfzig war und immer noch nichts Ungewöhnliches bemerkte, sagte ich mir im Stillen: Wenn ich diese Zustände nicht haben will, dann kriege ich sie auch nicht. Dann bleibe ich einfach so, wie ich bin! So war zumindest der Plan. Und ich war überzeugt, daran würde mein Körper sich halten.

Heute denke ich: Ach, Gottchen, das haste dir ein bisschen zu einfach vorgestellt, Katja ...

Zu meiner Entschuldigung muss ich sagen: Mein fünfzigster Geburtstag gehört zu den glücklichsten Tagen meines Lebens. Ich war zu der Zeit nämlich Show-Girl bei der RTL -Tanzshow Let's Dance und lebte meinen absoluten Traum. Konzept der Show: Promis werden innerhalb weniger Wochen von Profitänzern so hart trainiert, dass sie vom Tanz-Neuling zur Walzerkönigin oder Cha-Cha-Queen mutieren. Falls Sie die Staffel von 2015 gesehen haben und sich erinnern: Ich habe weiß Gott nicht als Ausnahmetalent geglänzt, aber ich hatte den Spaß meines Lebens und war wie im Rausch.

Knapp vier Monate lang stand ich jeden Morgen um sechs Uhr bei RTL im Fitnessraum auf der Matte, wo mein Profitänzer Paul Lorenz auf mich wartete. Dann trainierten wir zwei Stunden lang Walzer, Cha-Cha-Cha, Tango, Jive, Rumba - und mir erschloss sich eine vollkommen neue Welt.

Danach huschte ich glücklich und verschwitzt in meine Redaktion, schrieb für Punkt 12 die Texte und moderierte meine Sendung. Und am Nachmittag ging ich wieder für vier Stunden zum Tanzen und Trainieren.

Das war schon stressig, aber es war der berühmt-berüchtigte positive Stress, von dem alle immer reden. Ich war euphorisch bis zum Gehtnichtmehr. Mein Tag war so durchgetaktet, dass ich nicht mal zum Essen kam, aber ich war einfach glücklich, diese Erfahrung machen zu dürfen. Den ganzen Tag tanzen, stellen Sie sich das mal vor! Für mich wurde damit ein Kindheitstraum wahr.

Mein Mann und meine Töchter hatten in dieser Zeit wirklich nicht viel von mir, doch sie hielten mir komplett den Rücken frei, damit ich das einmalige Show-Erlebnis in vollen Zügen genießen konnte. Meine Familie gab mir quasi vier Monate lang frei. Einkaufen, kochen, mit den Kindern Hausaufgaben machen - das alles fiel erst mal flach. Wir aßen jeden Tag das, was mein Mann oder unsere geliebte Nanny Weila gekocht hatten. Den Tisch abräumen war in der Zeit das Höchste der Gefühle, was ich an Hausarbeit machte, und während ich die Teller in den Händen balancierte, übte ich meist noch mal die Choreografie. Das war nämlich mein großes Problem: Ich konnte mir die Schritte einfach nicht merken. Aber ich hatte trotzdem den größten Spaß, den man sich nur vorstellen kann.

Genau in die Zeit fiel mein fünfzigster Geburtstag. Es gab eine Mega-Party mit fast zweihundert Freunden und Kollegen, und ich tanzte um zwei Uhr nachts auf der Theke.

Das Thema Wechseljahre war für mich so weit entfernt wie der Mond. Mindestens. Ich tanzte einfach auf einer Welle der Leichtigkeit durchs Leben und war jeden Tag dankbar, dass ich so etwas Aufregendes erleben durfte.

Zwei Wochen später, am 8. Mai 2015, war dann Schluss mit lustig. Ich flog raus - und fiel in ein tiefes Loch.

Nicht, dass ich mir Chancen auf den Sieg ausgerechnet hätte. Die Let's-Dance -Jury hatte mich mit Kritik nicht verschont, es gab nicht den kleinsten Kollegen-Bonus, was gut war. Mir war schon nach der siebten Show von vierzehn klar, dass es von jetzt an eng für mich werden würde. Auch damit war ich "fein", wie man so schön sagt, weil meine Mittänzer einfach besser getanzt hatten al

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