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Chaos im Darm Hilfe aus der Natur bei Leaky-Gut-Syndrom, Darmpilzen, Reizdarm, Allergien und Verstopfung von Heepen, Günther H. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.07.2020
  • Verlag: Merian / Holiday, ein Imprint von GRÄFE UND UNZER Verlag
eBook (ePUB)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Chaos im Darm

Immer mehr Menschen leiden an Verdauungsstörungen oder chronischen Erkrankungen wie Gelenkschmerzen, Erschöpfung und Allergien. Trotz Behandlung heilen die Beschwerden oft nicht aus - zu selten wird an den Darm als Ursache gedacht wird. Dabei können alle diese Beschwerden eine Ursache haben: das Leaky-Gut-Syndrom. Ist die Darmbarriere z.B. durch Antibiotika, Stress oder Gluten durchlässig geworden, dringen Fremdstoffe in den Körper und lassen ihn chronisch krank werden. Die einzig wirksame Behandlung stellt eine Sanierung der Darmschleimhaut und eine Ernährungsumstellung dar. Das Buch spiegelt den aktuellen Forschungsstand wider, beschreibt verlässliche Diagnosemethoden und stellt naturheilkundlichen Behandlungsmethoden vor.

Günther H. Heepen ist Heilpraktiker, Kognitiver Verhaltenstherapeut mit eigener Praxis in Bamberg. Zudem Autor von zahlreichen Büchern zu Schüßler-Salzen und diversen anderen Themen (z.B. 'Hormone natürlich regulieren', 'Chaos im Darm'). Er ist Chefredakteur der Zeitschrift 'Weg zur Gesundheit' und Referent für den Biochemischen Bund Deutschlands e. V. Bekannt wurde er durch Interviews in Zeitschriften sowie Hörfunk- und Fernsehbeiträgen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 01.07.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783833876974
    Verlag: Merian / Holiday, ein Imprint von GRÄFE UND UNZER Verlag
    Größe: 10360 kBytes
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Chaos im Darm

SYMPTOME DES LEAKY-GUT- SYNDROMS

Die Beschwerden, die beim Leaky-Gut- Syndrom auftreten, reichen von harmlosen Befindlichkeitsstörungen bis hin zu massiven Beeinträchtigungen des körperlichen Wohlbefindens. Sie können durch das Leaky- Gut-Syndrom selbst entstanden sein oder sie sind Folge anderer Darmstörungen wie Nahrungsmittelunverträglichkeiten (siehe >), Allergien (siehe >) oder Darmpilze (siehe >).

Ob das Leaky-Gut-Syndrom nun zuerst da war oder der Pilzbefall oder die Unverträglichkeit, ist oft schwer zu sagen. Wesentlich aber ist, dass bei immer mehr Erkrankungen außerhalb des Darms der Darm als Ursache identifiziert wird. Zu den Erkrankungen, die in Verbindung mit dem Leaky-Gut-Syndrom stehen oder dadurch ausgelöst werden, zählen alle Beschwerden, die im dritten Kapitel näher erläutert werden, zudem noch Autismus, Entzündungen, Fibromyalgie, Karies, Lebererkrankungen, chronische Erkrankungen der Nieren, Osteoporose und Osteomalazie, Schizophrenie und andere Psychosen, Schwermetallbelastungen, Stoffwechselstörungen und Verhaltensstörungen.

Gestörte Mikrobiota

Die Mikroorganismen der Darmmikrobiota (siehe >) unterstützen Dünn- und Dickdarm bei ihren vielfältigen Aufgaben. Ist die Darmmikrobiota geschädigt, bedeutet das, dass die Zusammensetzung der Darmflora beeinträchtigt ist. Verschiedene Faktoren begünstigen Störungen der Mikrobiota und des Darms. Neben Darmpilzen, Medikamenten (Antibiotika, Sulfonamide, Cortison, Hormonpräparate und andere) kommen Belastungen aus der Umwelt dazu, einseitige Kost (etwa zu viele Kohlenhydrate), Zusatzstoffe in Lebensmitteln, häufige und langjährige Gasbildung, jahrelange Verstopfung, Durchfälle, Nahrungsmittel-Intoleranzen, Allergien, das Reizdarm-Syndrom (siehe >) und fehlende Vitalstoffe.

Wenn wichtige Keime fehlen oder diese in ihrer Population dezimiert sind, können zum Beispiel entzündliche Darmerkrankungen entstehen. Als Folgen und Spätschäden von Mikrobiotastörungen gibt es eine Jahr für Jahr wachsende Zahl von chronisch Kranken, von vielen Nahrungsmittel-Intoleranzen und Allergien oder von Rheuma- und Schilddrüsenkranken - auch Hautausschläge zählen dazu.

DEN PH-WERT DES STUHLS BESTIMMEN UND FALLS NÖTIG REGULIEREN

Liegt der pH-Wert (= Säuregrad) im Stuhl höher als pH 6,5, ist die Zusammensetzung der Darmflora gestört. Vermutlich überwiegen aufgrund eiweißreicher Nahrung eiweißspaltende Fäulniskeime, die über basische Stoffwechselprodukte den pH-Wert des Stuhls anheben. Dadurch verändert sich die Konsistenz der Schleimschicht mit krank machenden Folgen.

So messen Sie Ihren pH-Wert: Lösen Sie ein Kügelchen Stuhl in wenig Wasser auf. Mit Lackmuspapier (Apotheke) können Sie dann den pH-Wert bestimmen. Liegt er über 6,5 und ist damit zu basisch, muss er reguliert werden.

So regulieren Sie den pH-Wert:

1._Aufbau einer Säuerungsflora über spezielle Keime, wie ProBio-Cult laktosefrei® (siehe >) oder Darm 5® (siehe >)

2._Danach Ansäuern des Darmmilieus zum Beispiel mit Remisyx® oder Lactisol-Kapseln® (siehe >)

3._Zeolith-Klinoptilolith, ein Vulkangestein (z.B. Froximun Toxaprevent®), ist ebenfalls von Vorteil. Es wirkt basisch und gleichzeitig entfernt es Giftstoffe aus dem Darm.

Gestörter Darm durch Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Die dritte und sehr häufig vorkommende Ursache für Darmbeschwerden und allgemeine körperliche Beschwerden sind Nahrungsmittelunverträglichkeiten (siehe >). Sie sind nicht zu verwechseln mit Nahrungsmittelallergien, bei denen es zu Reaktionen vom Soforttyp kommt (siehe >). Je nach Intensität der Reaktion können die Folgen lebensbedrohlich sein.

Bei der Nahrungsmittelunvertr

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